

Forscher der Medizinischen Fakultät der Zhejiang-Universität in China haben berichtet, dass ein höherer 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel im mütterlichen Plasma während der Schwangerschaft mit einem geringeren Risiko für frühkindliche Karies bei Kindern einhergeht.
[Quelle: medicalxpress.com]

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Diese im Fachmagazin JAMA Network Open veröffentlichte Studie untersuchte, ob der Vitamin-D-Status einer Mutter während der Schwangerschaft mit dem Risiko und dem Schweregrad von Karies im frühen Kindesalter ihres Kindes zusammenhängt. Die Forscher begleiteten 4 109 Mutter-Kind-Paare von der frühen Schwangerschaft bis zu zahnärztlichen Untersuchungen im frühen Kindesalter. Frühkindliche Karies, eine häufige und folgenschwere Erkrankung, von der weltweit viele Kleinkinder betroffen sind, wurde bei 960 der Kinder festgestellt, während 3 149 kariesfrei blieben.
Die 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel im Blut der Mütter wurden im ersten, zweiten und dritten Trimester gemessen, sodass die Forscher trimesterspezifische Zusammenhänge bewerten konnten. Höhere Vitamin-D-Spiegel bei den Müttern waren beim Nachwuchs durchweg mit einem geringeren Risiko für frühkindliche Karies verbunden, wobei die stärksten und konsistentesten Zusammenhänge im zweiten und dritten Trimester der Schwangerschaft zu beobachten waren.
Ein höherer Vitamin-D-Spiegel bei Müttern – insbesondere in der späten Schwangerschaft – war ebenfalls mit weniger kariösen, fehlenden oder gefüllten Milchzähnen bei Kindern verbunden. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Integration von Vitamin-D-Screenings und -Supplementierung in die routinemäßige Schwangerschaftsvorsorge, bis hinein in die unmittelbare Zeit vor der Empfängnis, eine praktische und wirksame Strategie sein könnte, um die Belastung durch frühkindliche Karies zu verringern.
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