

Der langfristige Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Polyphenolgehalt kann laut einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift BMC Medicine erschien, einen gesunden Blutdruck wie auch Cholesterinspiegel fördern und somit das Risiko für Herzerkrankungen senken.
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Polyphenole sind biologisch aktive Naturstoffe, die ausschließlich in Pflanzen vorkommen. Sie werden auch als Phytobiologika bezeichnet und spielen ausweislich von Forschungsergebnissen eine wichtige Rolle bei der Begrenzung der Auswirkungen der Zellalterung. Die gesundheitsschützenden Wirkungen von Substanzen wie Epigallocatechingallat (EGCG, ein Extrakt aus grünem Tee), Quercetin, Resveratrol, Curcumin und Extrakten aus Kreuzblütlern sind Gegenstand intensiver Forschung und zahlreicher wissenschaftlicher Studien.
In dieser jüngsten Studie beobachteten britische Forscher über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren mehr als 3 000 Erwachsene und stellten fest, dass Menschen, die sich regelmäßig polyphenolreich ernährten, ein geringeres Risiko hatten, an Herz- und Gefäßerkrankungen zu erkranken. Diejenigen mit der höchsten Aufnahme wiesen bessere Herzgesundheitswerte, einen niedrigeren Blutdruck und gesündere Cholesterinwerte auf. In einer kleineren Gruppe haben die Forscher auch die Abbauprodukte von Polyphenolen im Urin gemessen. Höhere Werte dieser Marker standen in Zusammenhang mit einem höheren sogenannten »guten« HDL-Cholesterin sowie einem niedrigeren Blutdruck und einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen. Zusammengenommen untermauern die Ergebnisse die wachsende Zahl von Hinweisen darauf, dass der regelmäßige Verzehr von Polyphenolen langfristig zum Schutz des Herzens beitragen kann.
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