US-​ame­ri­ka­ni­sche Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs- und Arz­nei­mit­tel­be­hör­de steht we­gen ab­ge­wie­se­ner ge­sund­heits­be­zo­ge­ner An­ga­ben zu Nähr­stof­fen vor ei­nem Rechts­streit
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Stu­die zeigt: Men­schen, die die Nut­zung me­di­ka­men­tö­ser Ge­wichts­sen­ker ein­stel­len, neh­men bin­nen zwei Jah­ren wie­der zu

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Meldung

Einer rich­tungs­wei­sen­den Stu­die zu­fol­ge neh­men Men­schen, die die Nut­zung von Me­di­ka­men­ten zur Ge­wichts­re­duk­tion ein­stel­len, in­ner­halb von we­ni­ger als zwei Jah­ren ihr ge­sam­tes ur­sprüng­lich ver­lo­re­nes Ge­wicht wie­der zu – deut­lich schnel­ler als Men­schen, die an­de­re Diät­pro­gram­me be­fol­gen.
[Quelle: theguardian.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Wäh­rend In­jek­tio­nen zur Ge­wichts­re­duk­tion als ul­ti­ma­ti­ve Lö­sung für Fett­lei­big­keit an­ge­prie­sen wer­den, brin­gen sie ei­ne Rei­he un­an­ge­neh­mer Ne­ben­wir­kun­gen mit sich, über die nie­mand laut ge­nug spricht. Übel­keit, Er­bre­chen, Durch­fall, Ver­stop­fung und Bauch­schmer­zen tre­ten be­son­ders häu­fig auf. Zu den schwer­wie­gen­de­ren Ri­si­ken zäh­len Au­gen­schä­den und Pro­ble­me mit der Bauch­spei­chel­drü­se. Und wie die­se ak­tu­el­le Stu­die nun be­stä­tigt, droht mit ho­her Wahr­schein­lich­keit, dass ein Groß­teil oder so­gar das ge­sam­te ver­lo­re­ne Ge­wicht wie­der zu­rück­kommt, so­bald Pa­tien­ten die In­jek­tio­nen ab­set­zen. Bei Kos­ten von rund 1 000 US-​Dol­lar pro Mo­nat und Pa­tient hat die Phar­ma­in­dus­trie ein gro­ßes In­te­res­se da­ran, dass die Men­schen von die­sen Be­hand­lun­gen ab­hän­gig wer­den.

Weit da­von ent­fernt al­so, je­ne bahn­bre­chen­de Neu­e­rung zu sein, als die sie be­wor­ben wer­den, sind Me­di­ka­men­te zur Ge­wichts­re­duk­tion le­dig­lich der neu­es­te über­be­wer­te­te Trend in der Phar­ma­bran­che. Es wä­re da­her naiv zu er­war­ten, die Sprit­zen könn­ten das glo­ba­le Pro­blem der Fett­lei­big­keit in ab­seh­ba­rer Zeit lö­sen. Statt­des­sen sind sie le­dig­lich ei­ne wei­te­re ge­fähr­li­che Ab­len­kung, wel­che den Phar­ma­un­ter­neh­men mehr Geld in die Kas­sen spült und ver­hin­dert, dass ech­te, lang­fris­ti­ge Lö­sun­gen für Ge­sund­heits­pro­ble­me an­ge­gan­gen wer­den.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen über die Ge­wichts­ab­nah­me-​Bran­che fin­den Sie auf un­se­rer Web­sei­te in die­sem Ar­ti­kel von Dr. Alek­san­dra Niedz­wiecki.

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