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Wir wünschen keine Änderung. Jede Änderung ist eine Bedrohung für die Stabilität. Das ist auch ein Grund, warum wir so zurückhaltend bei der Verwendung von Erfindungen sind. Jede rein wissenschaftliche Entdeckung kann möglicherweise den Umsturz bewirken. Sogar die Wissenschaft muss manchmal als Feind behandelt werden.
Eine aktuelle Studie, die COVID-19-Impfungen mit Berichten über neue oder sich rapide verschlimmernde Krebserkrankungen in Verbindung bringt, hat eine Kontroverse ausgelöst – nicht nur wegen ihres Inhalts, sondern auch, weil der Zugang zu der Studie nach einem offensichtlichen Cyberangriff auf die Webseite der medizinischen Fachzeitschrift, die sie veröffentlicht hat, vorübergehend nicht mehr möglich war. Die Studie selbst liefert zwar keine endgültigen Beweise, dokumentiert jedoch Hunderte von Krebsfällen in mehreren Ländern, die mit COVID-19-Impfungen zusammenhängen. In Anbetracht der jahrelangen offiziellen Beteuerungen zur angeblichen Sicherheit jener neuartigen Impfstoffe einerseits sowie der aggressiven Unterdrückung abweichender wissenschaftlicher Stimmen andererseits macht dieser Vorfall ein wachsendes Problem deutlich: die Verbreitung medizinischer Zensur in einer Zeit, in der Unternehmensgewinne Vorrang vor Transparenz haben.
Die im Zentrum der Kontroverse stehende Studie wurde Anfang Januar 2026 in der peer-reviewten Fachzeitschrift Oncotarget veröffentlicht. Sie wurde von Krebsforschern aus den Vereinigten Staaten verfasst und untersucht 69 zuvor publizierte medizinische Fachartikel und Fallberichte aus aller Welt. Die Autoren identifizieren 333 Fälle, in denen innerhalb weniger Wochen nach der COVID-19-Impfung entweder Krebs neu diagnostiziert wurde oder sich der Krebszustand dramatisch verschlechterte. Beachtlicherweise stammen die Patienten aus 27 verschiedenen Ländern, und die Studien umfassen einen Zeitraum von fünf Jahren – was es schwierig macht, die Vorkommnisse als vereinzelte Zufälligkeiten abzutun.
Bemerkenswert ist zudem, dass die Webseite von Oncotarget innerhalb weniger Tage nach Erscheinen der Studie offline ging. Bereits im Vormonat hatte sich ein ähnlicher Vorfall auf derselben Webseite ereignet. Die Zeitschrift machte einen Cyberangriff dafür verantwortlich und kündigte an, den Vorfall dem Federal Bureau of Investigation (FBI) der Vereinigten Staaten zu melden. In einem Kommentar zu dem mutmaßlichen Angriff erklärte einer der Autoren der Studie, Dr. med. Wafik S. El-Deiry, offen auf X: »Die Zukunft sieht düster aus, wenn die Zensur in der Medizin weiterhin alle Narrative unterdrückt, die sich gegen die Pharmaindustrie richten.« Als eines der wenigen herkömmlichen Mainstream-Medien berichtete die britische Daily Mail über den Angriff.
Egal ob es sich bei dem Ausfall der Webseite um Sabotage, Zufall oder mangelhafte Cybersicherheit handelte, das Ergebnis bleibt dasselbe: Eine sensible Forschungsarbeit war plötzlich schwer auffindbar. In einer Zeit, in der Behörden immer wieder betonen, sie würden »der Wissenschaft folgen«, ist es das Schlimmste, was passieren kann, wenn Wissenschaft unzugänglich wird.
Was haben die Autoren der Studie nun eigentlich herausgefunden? Wichtig ist, dass sie kein neues Experiment durchgeführt haben. Stattdessen haben sie lediglich die seit 2020 in der medizinischen Fachliteratur veröffentlichten Berichte ausgewertet. Bei den meisten Artikeln handelte es sich um einzelne Fallberichte, in denen Ärzte ihre Beobachtungen bei bestimmten Patienten beschrieben. Andere waren viel größere Bevölkerungsstudien, darunter eine mit rund 300 000 Menschen in Italien, eine weitere mit 8,4 Millionen Menschen in Südkorea und eine US-amerikanische Analyse von 1,3 Millionen Militärangehörigen.
In diesen Berichten tauchten mehrere besorgniserregende Sachverhalte auf. Bei einigen Patienten entwickelte sich kurz nach der Impfung ein aggressiver Krebs. Bei anderen beschleunigte sich das Wachstum zuvor langsam wachsender oder stabiler Krebserkrankungen plötzlich. In einer Reihe von Fällen wurde ungewöhnliche Tumoraktivität in der Nähe der Impfstelle oder der benachbarten Lymphknoten festgestellt. Es gab auch Berichte, die darauf hindeuten, dass die Impfung möglicherweise ruhende Viren reaktiviert hat, von denen bekannt ist, dass sie mit Krebs in Verbindung stehen, wie beispielsweise das für das Kaposi-Sarkom verantwortliche Virus – einer Krebsart, die dunkle Läsionen auf der Haut, im Mund oder in den inneren Organen verursacht und das Immunsystem schwächt.
Die größeren Bevölkerungsstudien erhärten die Besorgnis noch. In Italien und Südkorea wiesen geimpfte Gruppen höhere Raten bestimmter Krebsarten auf, darunter Schilddrüsen-, Brust-, Lungen-, Darm- und Prostatatumoren. In einigen Analysen zeigten Menschen, die im Laufe der Zeit mehrere Dosen bzw. Auffrischungsimpfungen erhielten, höhere Raten bestimmter Krebsarten als diejenigen, die weniger Impfungen erhielten.
Um es klar zu sagen: Die Autoren betonen, dass ihre Untersuchung nicht beweist, dass Impfstoffe Krebs verursachen. Diese vorsichtige Formulierung sollte jedoch nicht mit einer Beruhigung verwechselt werden. Frühe Warnzeichen in der Medizin kommen fast nie in Form von eindeutigen, schlüssigen Antworten. Sie zeigen sich als Muster, Anomalien und unbequeme Fragen. In der Vergangenheit begannen viele große Skandale um die Sicherheit von Medikamenten genau mit solchen ›Signalen‹, die jahrelang als Zufall abgetan wurden.
Was diese Situation besonders beunruhigend macht, ist der größere Zusammenhang. COVID-19-Impfstoffe wurden mit beispielloser Geschwindigkeit unter Verwendung neuartiger Technologien und im Rahmen von Notfallzulassungen eingeführt. Trotzdem wurden sie mit außerordentlicher Zuversicht beworben. Der Öffentlichkeit wurde nicht nur hartnäckig weisgemacht, dass die Empfänger der Impfung sicher seien, sondern sogar, dass schwerwiegende langfristige Nebenwirkungen unwahrscheinlich seien. Abweichende Meinungen wurden marginalisiert, zensiert oder als gefährlich abgestempelt, selbst wenn sie von qualifizierten Wissenschaftlern kamen.
Gleichzeitig hatten Systeme zur Erkennung von Schäden mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Datenbanken zur Meldung unerwünschter Vorfälle gelten als lückenhaft geführt, obwohl deren Erfassung verpflichtend ist. Ärzte zögerten oft, schwerwiegende Folgen mit Impfungen in Verbindung zu bringen, da sie berufliche Nachteile befürchteten. Die Finanzmittel flossen überwiegend in die Förderung der Impfbereitschaft, nicht aber in die Untersuchung potentieller Risiken. Vor diesem Hintergrund hätte eine Übersicht, die Hunderte von Krebsfällen im Zusammenhang mit Impfungen dokumentiert, intensive, offen geführte Untersuchungen auslösen müssen – und nicht Schweigen, Spott oder ein mysteriöses Verschwinden hinter einem ›502 Bad Gateway‹-Fehler.
Befürworter des COVID-19-Impfprogramms argumentieren, dass Milliarden von Dosen verabreicht wurden und dass Krebs häufig vorkommt, woraus sie schließen, dass einige Fälle allein aufgrund des Zufalls nach der Impfung auftreten werden. Das ist bis zu einem gewissen Grad richtig. Aber der Zufall erklärt nicht die wiederholten Berichte über ungewöhnlich schnelles Fortschreiten, seltsames Tumorverhalten in der Nähe der Injektionsstellen oder alters- und dosisabhängige Muster, die in mehreren Ländern und Gesundheitssystemen auftreten. Unter keinen Umständen rechtfertigt der Einwand das Vernachlässigen einer transparenten, unabhängigen Nachverfolgung.
Letztendlich haben die Autoren der Studie selbst genau das gefordert, was bisher gefehlt hat: gründliche Langzeitstudien, sorgfältige Analysen und eine transparente Diskussion. Tatsache ist, dass Impfstoffe absichtlich darauf ausgelegt sind, das Immunsystem zu stimulieren. Krebs hingegen ist eng mit dem Gleichgewicht, der Überwachung und der Kontrolle des Immunsystems verbunden. Daher ist die Vorstellung, dass eine wiederholte Stimulation des Immunsystems unter bestimmten Umständen dieses Gleichgewicht stören könnte, weder ›antiwissenschaftlich‹ noch völlig abseitig.
Ebenso wichtig ist die Frage der Wirksamkeit. COVID-19-Impfstoffe wurden als Ausweg aus der Pandemie verkauft. Doch Infektionen, Reinfektionen und die anhaltende Übertragung setzten sich fort, selbst in stark geimpften Bevölkerungsgruppen. Wenn sich aber die großspurig versprochenen Vorteile als wesentlich geringer bzw. kurzzeitiger als zuvor behauptet herausstellen, während die potentiellen langfristigen Risiken nach wie vor kaum verstanden sind, ändert sich die Risiko-Nutzen-Abwägung dramatisch – insbesondere für jüngere Menschen und diejenigen, die selbst nur einem geringen Risiko durch COVID-19 ausgesetzt sind.
Unabhängig von der Ursache für den Ausfall der Oncotarget-Webseite ist die Darstellung eines Cyberangriffs zu einem Symbol geworden. Ob durch technisches Versagen oder absichtliche Störung – Forschungsarbeiten, die die Lobbys mächtiger Industrien herausfordern, haben die seltsame Angewohnheit, manchmal schwer auffindbar zu sein. Gerade da eine transparente und glaubwürdige Erklärung fehlt, erschüttern diese fragwürdigen Begleitumstände das Vertrauen weitaus stärker als es kontroverse Forschungsergebnisse allein jemals könnten. Wissenschaft schreitet durch offene Debatten, Reproduzierbarkeit und Kritik voran – nicht durch Zum-Schweigen-bringen und Kontrolle.
Das bedeutet nicht, dass jede Krebsdiagnose nach einer COVID-19-Impfung durch die Impfung selbst verursacht wurde. Es bedeutet jedoch, dass der Öffentlichkeit Gewissheit versprochen wurde, wo nie eine bestand. Es bedeutet auch, dass legitime Sicherheitssignale möglicherweise unter dem Druck, das Vertrauen aufrechtzuerhalten, beiseite geschoben wurden und dass Institutionen, die mit dem Schutz der öffentlichen Gesundheit beauftragt sind, möglicherweise mehr daran interessiert waren, Entscheidungen zu verteidigen, als sie in Frage zu stellen.
Für einen wirklich auf Gesundheit orientierten Ansatz sollte die Antwort einfach sein: vollständige Transparenz, uneingeschränkter Zugang zu Daten und unabhängige Untersuchungen ohne politischen oder kommerziellen Druck. Alles andere ist keine Wissenschaft, sondern Marketing. Wenn es um medizinische Eingriffe geht, denen Milliarden von Menschen – oft unter Zwang – unterzogen werden, muss die Beweislast immer bei denen liegen, die die Sicherheit behaupten – und nicht bei denen, die unbequeme Fragen stellen.