Hohe Po­ly­phe­nol­auf­nah­me steht in Zu­sam­men­hang mit bes­se­rer Herz­ge­sund­heit
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Stu­die zeigt: Men­schen, die die Nut­zung me­di­ka­men­tö­ser Ge­wichts­sen­ker ein­stel­len, neh­men bin­nen zwei Jah­ren wie­der zu
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US-​ame­ri­ka­ni­sche Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs- und Arz­nei­mit­tel­be­hör­de steht we­gen ab­ge­wie­se­ner ge­sund­heits­be­zo­ge­ner An­ga­ben zu Nähr­stof­fen vor ei­nem Rechts­streit

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Meldung

Die Al­li­ance for Na­tu­ral Health (ANH-​USA) will die US-​ame­ri­ka­ni­sche Le­bens­mit­tel­über­wa­chungs- und Arz­nei­mit­tel­zu­las­sungs­be­hör­de (FDA) ver­kla­gen, nach­dem die­se ei­nen An­trag auf Zu­las­sung von 118 nähr­stoff- und ge­sund­heits­be­zo­ge­nen An­ga­ben ab­ge­lehnt hat.
[Quelle: nutraceuticalbusinessreview.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Die über meh­re­re Jah­re hin­weg ge­wach­se­ne Pe­ti­tion der ANH-​USA stützt sich auf For­schungs­er­geb­nis­se und öf­fent­li­che Leit­li­nien von US-​Bun­des­be­hör­den wie den Na­tio­nal In­sti­tutes of Health (NIH) und den Cen­ters for Di­sease Con­trol and Pre­ven­tion (CDC). Die ANH-​USA ar­gu­men­tiert, dass die Ab­leh­nung durch die FDA so­wohl ge­gen den Ers­ten Ver­fas­sungs­zu­satz als auch ge­gen den FDA Mo­der­ni­za­tion Act von 1997 ver­stößt, der nähr­stoff­be­zo­ge­ne An­ga­ben auf der Grund­la­ge von ver­bind­li­chen Aus­sa­gen von Re­gie­rungs­be­hör­den aus­drück­lich zu­lässt.

Wie von ANH-​USA zu­tref­fend fest­ge­stellt, ver­hin­dert die Hal­tung der FDA nicht nur, dass ame­ri­ka­ni­sche Ver­brau­cher Zu­gang zu wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Nähr­stoff­in­for­ma­tio­nen er­hal­ten, son­dern sie ver­stärkt auch ein ver­al­te­tes Ge­sund­heits­sys­tem, wel­ches phar­ma­zeu­ti­sche Be­hand­lun­gen statt Krank­heits­prä­ven­tion för­dert. Der Rechts­be­ra­ter der ANH-​USA, Jo­na­than Emord, weist da­rauf hin, dass vie­le der um­strit­te­nen Be­haup­tun­gen be­reits in Ver­öf­fent­li­chun­gen der US-​Bun­des­be­hör­den an­er­kannt sind. Bei­spie­le hier­für sind Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen ver­schie­de­nen Nähr­stof­fen und ei­nem ver­rin­ger­ten Ri­si­ko für Er­kran­kun­gen wie Herz­krank­hei­ten, Ent­zün­dun­gen und Krebs. Emord wirft der FDA da­her vor, wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis­se zu zen­sie­ren, die von Wis­sen­schaft­lern der US-​Re­gie­rung selbst be­reits an­er­kannt wur­den.

Letzt­end­lich muss die Un­ter­drückung der Er­näh­rungs­wis­sen­schaft durch die FDA im Kon­text ei­nes weit­aus grö­ße­ren, glo­ba­len Ge­samt­bil­des ge­se­hen wer­den. Welt­weit er­ken­nen Re­gie­run­gen und ih­re Auf­sichts­be­hör­den in­zwi­schen, dass die wach­sen­de Be­liebt­heit na­tür­li­cher Ge­sund­heits­the­ra­pien die Exis­tenz der 1,77 Bil­li­o­nen US-​Dol­lar schwe­ren Arz­nei­mit­tel­in­dus­trie be­droht. Da­her wur­den in den letz­ten Jahr­zehn­ten in Eu­ro­pa und an­de­ren Re­gio­nen re­strik­ti­ve Ge­set­ze zur na­tür­li­chen Ge­sund­heit ver­ab­schie­det, mit der be­wuss­ten Ab­sicht, die­se Be­dro­hung zu neu­tra­li­sie­ren.

Das ul­ti­ma­ti­ve Ziel der Pro-​Phar­ma-​Lob­by be­steht da­rin, welt­weit Ma­xi­mal­ge­hal­te in Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln so nie­drig zu de­fi­nie­ren, dass sie den win­zi­gen so­ge­nann­ten ›⁠emp­foh­le­nen Ta­ges­do­sen⁠‹ (RDAs) sehr na­he kom­men. Um da­rü­ber mehr zu er­fah­ren, le­sen Sie auf un­se­rer Web­sei­te die­sen Ar­ti­kel.

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