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Wie na­tür­li­ches Ta­ges­licht Men­schen mit Dia­be­tes hel­fen kann, ih­ren Blut­zucker­spie­gel zu ver­bes­sern

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Meldung

Men­schen mit Typ-​2-​Dia­be­tes kön­nen ih­ren Blut­zucker­spie­gel mög­li­cher­wei­se ver­bes­sern, in­dem sie ein­fach je­den Tag ein paar Stun­den am Fens­ter ver­brin­gen. In ei­ner Stu­die, die in der Fach­zeit­schrift Cell Me­ta­bo­lism ver­öf­fent­licht wur­de, ha­ben Wis­sen­schaft­ler ge­zeigt, dass na­tür­li­ches Ta­ges­licht da­bei hilft, ei­nen ge­sun­den Glu­ko­se­spie­gel auf­recht­zu­er­hal­ten.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Pixabay]

Kommentar

Die meis­ten Men­schen in west­li­chen Ge­sell­schaf­ten ver­brin­gen den Groß­teil ih­rer Zeit in In­nen­räu­men un­ter künst­li­cher Be­leuch­tung, die schwä­cher und we­ni­ger dy­na­misch ist als Son­nen­licht. Da Licht ei­ne ent­schei­den­de Rol­le bei der Re­gu­lie­rung der zir­ka­di­a­nen Rhyth­men spielt, die den Stoff­wech­sel steu­ern, wur­de un­zu­rei­chen­des na­tür­li­ches Licht als Ri­si­ko­fak­tor für Typ-​2-​Dia­be­tes aus­ge­macht.

Um zu un­ter­su­chen, ob Ta­ges­licht, das durch Fens­ter ein­fällt, po­si­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den Stoff­wech­sel hat, un­ter­such­ten die For­scher 13 Frei­wil­li­ge mit Typ-​2-​Dia­be­tes in ei­ner kon­trol­lier­ten Bü­ro­um­ge­bung. Die Teil­neh­mer ab­sol­vier­ten zwei se­pa­ra­te 4,5-​tä­gi­ge Sit­zun­gen: ei­ne an Schreib­ti­schen mit Blick auf gro­ße Fens­ter, durch die Ta­ges­licht ein­fiel, und ei­ne wei­te­re im sel­ben Raum mit ver­deck­ten Fens­tern und nur nor­ma­ler Bü­ro­be­leuch­tung. Mahl­zei­ten, kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät und Me­di­ka­men­te wur­den kon­stant ge­hal­ten. Wäh­rend die durch­schnitt­li­chen Glu­ko­se­wer­te un­ter bei­den Be­din­gun­gen ähn­lich wa­ren, ver­brach­ten die Teil­neh­mer wäh­rend der Ta­ges­licht­pe­ri­o­de deut­lich mehr Zeit in ei­nem ge­sun­den Glu­ko­se­be­reich. Au­ßer­dem ver­brann­ten sie mehr Fett und we­ni­ger Koh­len­hy­dra­te zur Ener­gie­ge­win­nung.

Wei­te­re Ana­ly­sen zeig­ten, dass na­tür­li­ches Ta­ges­licht auch da­zu bei­trug, die Ge­ne, die an den in­ne­ren Zell­uh­ren des Kör­pers be­tei­ligt sind, bes­ser zu syn­chro­n­i­sie­ren, ins­be­son­de­re im Mus­kel­ge­we­be. In­te­res­san­ter­wei­se schien die­se ver­bes­ser­te Ab­stim­mung die Fä­hig­keit der Mus­keln zu ver­bes­sern, Nähr­stof­fe ef­fi­zient zu ver­ar­bei­ten. Ob­wohl es sich um ei­ne klei­ne Stu­die han­del­te, deu­ten die Er­geb­nis­se da­rauf hin, dass et­was so Ein­fa­ches wie mehr Zeit am Tag in der Nä­he von Fens­tern zu ver­brin­gen, da­zu bei­tra­gen könn­te, Blut­zucker­schwan­kun­gen bei Men­schen mit Typ-​2-​Dia­be­tes zu re­du­zie­ren.

Um die Emp­feh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit bei Dia­betes zu le­sen, be­su­chen Sie die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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