Täg­li­che Ein­nah­me von As­pi­rin senkt NICHT das lang­fris­ti­ge Krebs­ri­si­ko für äl­te­re Er­wach­se­ne
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Äl­te­re Er­wach­se­ne und re­strik­ti­ve Di­ä­ten

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Image: Freepik

Wer­den wir äl­ter, ver­än­dert sich un­ser Kör­per nicht nur äu­ßer­lich, son­dern auch sei­ne in­ne­ren Funk­tio­nen ver­lang­sa­men sich. Ei­ne we­sent­li­che Ver­än­de­rung ist, dass un­ser Stoff­wech­sel – der Pro­zess, bei dem Nah­rung in Ener­gie um­ge­wan­delt wird – all­mäh­lich lang­sa­mer wird. Der Grund­um­satz, al­so die Ener­gie­men­ge (Ka­lo­rien), die un­ser Kör­per be­nö­tigt, um zu le­ben (z. B. zum At­men und für den Herz­schlag), nimmt ab. Dies ist oft da­rauf zu­rück­zu­füh­ren, dass wir we­ni­ger ak­tiv sind und an Mus­kel­mas­se ver­lie­ren. Wenn wir wei­ter­hin ge­nau­so viel es­sen wie in jün­ge­ren Jah­ren, neh­men wir eher zu.

Wei­te­re häu­fi­ge Ver­än­de­run­gen im Al­ter sind ei­ne zu­neh­men­de In­su­lin­re­sis­tenz, wo­durch der Kör­per Zucker schlech­ter ver­ar­bei­ten kann und das Dia­be­tes­ri­si­ko steigt. Auch Ent­zün­dun­gen im Kör­per neh­men ten­den­tiell zu, was zu ver­schie­de­nen Ge­sund­heits­pro­ble­men füh­ren kann. Über­dies ver­än­dert sich der Hor­mon­spie­gel – es wer­den we­ni­ger Wachs­tums­hor­mo­ne und Se­xu­al­hor­mo­ne pro­du­ziert, was sich auf das Ener­gie­ni­veau, die Kraft und die all­ge­mei­ne Ge­sund­heit aus­wirkt.

Wir füh­len uns mög­li­cher­wei­se auch mü­der, was zum Teil da­ran liegt, dass die Mi­to­chon­drien (die Or­ga­nel­len in un­se­ren Zel­len, die Ener­gie pro­du­zie­ren) nicht mehr so ef­fi­zient funk­tio­nie­ren wie frü­her. Die­ser Rück­gang wirkt sich auf al­le Kör­per­funk­tio­nen aus, ein­schließ­lich des Im­mun­sys­tems, wo­durch wir an­fäl­li­ger für Krank­hei­ten wer­den.

Ein wei­te­res Pro­blem, das in den Me­dien oft nicht an­ge­spro­chen wird, ist, dass un­ser Kör­per Nähr­stof­fe aus der Nah­rung we­ni­ger ef­fi­zient auf­neh­men kann. In­fol­ge­des­sen kann es leich­ter zu Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­man­gel kom­men – selbst bei ei­ner gu­ten Er­näh­rung –, was wie­de­rum den phy­sio­lo­gi­schen Al­te­rungs­pro­zess be­schleu­ni­gen kann.

Un­ter­su­chun­gen zei­gen, dass äl­te­re Men­schen auch oh­ne Er­näh­rungs­ein­schrän­kun­gen Ge­fahr lau­fen, ei­nen Man­gel an Vi­ta­mi­nen, Mi­ne­ral­stof­fen und an­de­ren Nähr­stof­fen zu ent­wickeln. Nach­fol­gend fin­den Sie ei­ni­ge wich­ti­ge Bei­spie­le

VI­TA­MI­NE

Vi­ta­min D: Ent­schei­dend für die Kno­chen­ge­sund­heit und die Cal­cium­auf­nah­me. Ein Man­gel hängt mit ei­ner ver­min­der­ten Syn­the­se die­ses Vi­ta­mins in der Haut, be­grenz­ter Auf­ent­halts­dau­er im Frei­en und ei­ner ge­rin­gen Nah­rungs­auf­nah­me zu­sam­men. Da­rü­ber hin­aus kann ein hö­he­rer Kör­per­fett­an­teil fett­lös­li­che Vi­ta­mi­ne (D, E, A und K) spei­chern, wo­durch de­ren Ver­füg­bar­keit für Stoff­wech­sel­pro­zes­se ver­rin­gert wird.

Vi­ta­min B12: Un­ver­zicht­bar für die Ner­ven­funk­tion, die Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen und die Ge­sund­heit des Im­mun­sys­tems. Sei­ne Auf­nah­me im Darm hängt vom In­trin­si­schen Fak­tor ab, des­sen Pro­duk­tion mit zu­neh­men­dem Al­ter ab­nimmt.

Fol­säu­re: Wich­tig für die Pro­duk­tion ro­ter und wei­ßer Blut­kör­per­chen und die Im­mun­funk­tion.

Vi­ta­min C: Un­ab­ding­bar für ge­sun­de Haut, Kno­chen, Herz, Le­ber, Im­mun­funk­tion, Ent­gif­tung und die all­ge­mei­ne Ge­sund­heit der Or­ga­ne. Der mensch­li­che Kör­per kann Vi­ta­min C nicht selbst pro­du­zie­ren; es muss al­so über die Nah­rung bzw. Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel auf­ge­nom­men wer­den.

MI­NE­RAL­STOF­FE

Cal­cium: Un­ver­zicht­bar für Kno­chen­stär­ke und -⁠dich­te so­wie für Mus­kel­kon­trak­tio­nen, die Über­tra­gung von Ner­ven­sig­na­len und die Blut­ge­rin­nung, um nur ei­ni­ge Bei­spie­le zu nen­nen.

Ka­lium: Un­ter­stützt die Kno­chen­ge­sund­heit und hilft bei der Re­gu­lie­rung des Blut­drucks.

Mag­ne­sium: Wich­tig für die Mus­kel- und Ner­ven­funk­tion, die Blut­druck­re­gu­lie­rung und die Kno­chen­ge­sund­heit.

Ei­sen: Not­wen­dig für die Ener­gie­pro­duk­tion und zur Vor­beu­gung von An­ämie.

AN­DE­RE NÄHR­STOF­FE

Bal­last­stof­fe: Un­ter­stüt­zen ei­ne ge­sun­de Ver­dau­ung, re­gu­lie­ren den Blut­zucker- und Cho­le­s­te­rin­spie­gel und hel­fen bei der Ge­wichts­kon­trol­le. Sie lie­fern au­ßer­dem Nah­rung für nütz­li­che Darm­bak­te­rien und sen­ken so das Ri­si­ko für chro­ni­sche Er­kran­kun­gen wie Herz­krank­hei­ten, Typ-​2-​Dia­be­tes und be­stimm­te Krebs­ar­ten.

Pro­te­i­ne: Die wich­tigs­ten Bau­stei­ne un­se­res Kör­pers, ein­schließ­lich Mus­keln, Kno­chen, Haut und Blut. Sie sind für das Wachs­tum, die Ge­we­be­re­pa­ra­tur und den Er­halt der fett­frei­en Mus­kel­mas­se un­er­läss­lich. Pro­te­i­ne un­ter­stüt­zen auch das Im­mun­sys­tem, in­dem sie die Pro­duk­tion von An­ti­kör­pern und Im­mun­zel­len för­dern, die für die Be­kämp­fung von In­fek­tio­nen und den Schutz un­se­res Kör­pers vor Krank­hei­ten un­er­läss­lich sind. 

Ome­ga-​3-​Fett­säu­ren: Un­ter­stüt­zen die kog­ni­ti­ven Funk­tio­nen und re­du­zie­ren Ent­zün­dun­gen.

Über­flüs­si­ge Pfun­de los­zu­wer­den mag nut­zen – aber stren­ge Di­ä­ten kön­nen für äl­te­re Men­schen ris­kant sein

Wäh­rend der Ab­bau von Über­ge­wicht bei der Be­hand­lung von Er­kran­kun­gen wie Dia­be­tes, Blut­hoch­druck und Nie­ren­er­kran­kun­gen hel­fen kann, kön­nen über­mä­ßig re­strik­ti­ve Diä­ten für äl­te­re Er­wach­se­ne er­heb­li­che Ri­si­ken mit sich brin­gen.

Ab­ge­se­hen von den Aus­wir­kun­gen auf den Stoff­wech­sel kön­nen dras­ti­sche Er­näh­rungs­um­stel­lun­gen für man­che Men­schen psy­chisch be­las­tend sein und mög­li­cher­wei­se Angst­zu­stän­de oder De­pres­sio­nen aus­lö­sen. Die­se Ver­än­de­run­gen kön­nen auch zu­sätz­li­che Be­las­tun­gen mit sich brin­gen – wie bei­spiels­wei­se die Not­wen­dig­keit, spe­ziel­le Mahl­zei­ten zu­zu­be­rei­ten, ge­mein­sa­me Mahl­zei­ten zu ver­mei­den oder Fa­mi­lien­fei­ern aus­zu­las­sen –, was zu ei­ner zu­neh­men­den so­zia­len Iso­la­tion füh­ren kann.

Da­her müs­sen Diä­ten zur Ge­wichts­re­duk­tion sorg­fäl­tig ge­plant und auf die in­di­vi­du­el­len Ge­sund­heits­be­dürf­nis­se je­des Ein­zel­nen zu­ge­schnit­ten sein. Wenn sie nicht an­ge­mes­sen durch­ge­führt wer­den, kön­nen sie mehr Scha­den als Nut­zen her­vor­ru­fen und mög­li­cher­wei­se zu Schwä­che, Un­ter­er­näh­rung oder an­de­ren Ge­sund­heits­pro­ble­men füh­ren.

Wich­ti­ge Be­den­ken hin­sicht­lich re­strik­ti­ver Diä­ten bei äl­te­ren Er­wach­se­nen

Re­strik­ti­ve Diä­ten (z. B. sehr fett­arm, pro­te­in­arm, ve­gan oder koh­len­hy­drat­arm) kön­nen ins­be­son­de­re bei äl­te­ren Er­wach­se­nen die Auf­nah­me wich­ti­ger Nähr­stof­fe er­heb­lich re­du­zie­ren und mög­li­cher­wei­se zu Man­gel­zu­stän­den füh­ren. Nach­fol­gend sind ei­ni­ge der wich­tigs­ten Be­den­ken auf­ge­führt:

Be­schleu­nig­ter Mus­kel­ab­bau

Al­ters­be­ding­ter Mus­kel­ab­bau (Sar­ko­pe­nie) ist ein gro­ßes Pro­blem bei äl­te­ren Er­wach­se­nen. Ge­rin­ge kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät in Ver­bin­dung mit ei­ner stark ein­ge­schränk­ten Ka­lo­rien- oder Pro­te­in­zu­fuhr kann den Mus­kel­ab­bau be­schleu­ni­gen. Dies führt zu ein­ge­schränk­ter Mo­bi­li­tät, er­höh­tem Sturz- und Frak­tur­ri­si­ko und letzt­lich zu ei­nem Ver­lust der Un­ab­hän­gig­keit und Le­bens­qua­li­tät.

Ri­si­ken für die Kno­chen­ge­sund­heit

Ei­ne über­mä­ßig fett­ar­me oder milch­ar­me Er­näh­rung kann auf­grund ei­ner un­zu­rei­chen­den Vi­ta­min-​D- und Cal­cium­zu­fuhr den Rück­gang der Kno­chen­mi­ne­ral­dich­te be­schleu­ni­gen. Ei­ne pro­te­in­ar­me Er­näh­rung kann eben­falls zu ei­nem Man­gel an wich­ti­gen Nähr­stof­fen füh­ren, die für die Kol­la­gen­bil­dung in den Kno­chen un­er­läss­lich sind – wie bei­spiels­wei­se die Ami­no­säu­ren Ly­sin und Pro­lin so­wie Vi­ta­min C –, wo­durch das Ri­si­ko für Os­te­o­po­ro­se und schwä­chen­de Kno­chen­brü­che steigt.

Ge­schwäch­te Im­mun­funk­tion

Äl­te­re Men­schen lei­den na­tur­ge­mäß un­ter ei­ner Ab­nah­me der Im­mun­funk­tion, wo­durch sie an­fäl­li­ger für In­fek­tio­nen und Krebs sind und sich lang­sa­mer von Krank­hei­ten er­ho­len. Re­strik­ti­ve Di­ä­ten, die wich­ti­ge Nähr­stof­fe ein­schrän­ken – ins­be­son­de­re Zink, Vi­ta­min C, Vi­ta­min E und Ome­ga-​3-​Fett­säu­ren – kön­nen die Im­mu­ni­tät wei­ter be­ein­träch­ti­gen. Ei­ne Er­gän­zung die­ser Mi­kro­nähr­stof­fe ist oft not­wen­dig.

Ei­ne im Jour­nal of Cel­lu­lar Me­di­cine & Na­tu­ral Health ver­öf­fent­lich­te Stu­die (W. Su­me­ra et al., 28. Au­gust 2020) zeig­te, dass ei­ne Kom­bi­na­tion aus Vi­ta­min C, Vi­ta­min E, Zink, Se­len, B-​Vi­ta­mi­nen und aus­ge­wähl­ten Pflan­zen­stof­fen ver­schie­de­ne As­pek­te der Im­mun­zell­funk­tion po­si­tiv be­ein­fluss­te. Da­rü­ber hin­aus er­gab ei­ne wei­te­re Stu­die (W. Su­me­ra et al., 25. Ju­li 2024), dass ei­ne Kom­bi­na­tion aus Vi­ta­min C und der Ami­no­säu­re Ly­sin ei­ne po­si­ti­ve Wir­kung ge­gen Bak­te­rien hat, die für Harn­wegs­in­fek­tio­nen ver­ant­wort­lich sind.

Re­strik­ti­ve Di­ä­ten kön­nen auch da­zu füh­ren, dass die für ei­ne op­ti­ma­le Hei­lung er­for­der­li­chen Nähr­stof­fe und Ka­lo­rien nicht zu­ge­führt wer­den, was mög­li­cher­wei­se zu län­ge­ren Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten, Kom­pli­ka­tio­nen bei der Ge­ne­sung nach ei­ner Krank­heit oder Ope­ra­tion und ei­ner ver­zö­ger­ten Wund­hei­lung füh­ren kann.

Kog­ni­ti­ver Ver­fall

Ei­ne Er­näh­rung, die zu we­nig ge­sun­de Fet­te (wie Ome­ga-​3-​Fett­säu­ren), An­ti­oxi­dan­tien, Ei­sen, Vi­ta­min C und B-​Vi­ta­mi­ne ent­hält, kann sich ne­ga­tiv auf die kog­ni­ti­ven Fä­hig­kei­ten wie Ge­dächt­nis und Kon­zen­tra­tion aus­wir­ken und das Ri­si­ko für De­menz oder Alz­hei­mer er­hö­hen.

Ein­schrän­ken­de Di­ä­ten, bei de­nen gan­ze Le­bens­mit­tel­grup­pen weg­ge­las­sen wer­den – und dem Kör­per da­durch wich­ti­ge Nähr­stof­fe vor­ent­hal­ten wer­den – kön­nen im Lau­fe der Zeit zu ei­nem Rück­gang der kog­ni­ti­ven Fä­hig­kei­ten bei­tra­gen. For­schun­gen ha­ben ge­zeigt, dass be­stimm­te Nähr­stoff­kom­bi­na­tio­nen, da­run­ter Vi­ta­min C, B-​Vi­ta­mi­ne und Pflan­zen­stof­fe, die Ge­hirn­funk­tion un­ter­stüt­zen kön­nen, in­dem sie den Spie­gel des Brain-​De­rived Neu­ro­tro­phic Fac­tor (BDNF) er­hö­hen, ei­nem Pro­te­in, das für die kog­ni­ti­ve Ge­sund­heit un­er­läss­lich ist, die Bio­ener­gie­pro­duk­tion stei­gern und die Ge­hirn­zel­len vor Schä­den schüt­zen.

Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Me­di­ka­men­ten und Nähr­stof­fen

Vie­le äl­te­re Er­wach­se­ne neh­men meh­re­re Me­di­ka­men­te ein (Po­ly­phar­ma­zie), die Wech­sel­wir­kun­gen mit es­sen­tiel­len Nähr­stof­fen ha­ben oder durch Er­näh­rungs­ein­schrän­kun­gen be­ein­flusst wer­den kön­nen. Zum Bei­spiel:

Di­u­re­ti­ka kön­nen Ka­lium und an­de­re Elek­tro­ly­te aus­schwem­men.

An­ti­bi­o­ti­ka kön­nen sich mit Cal­cium aus Milch­pro­duk­ten ver­bin­den und so des­sen Auf­nah­me ver­rin­gern.

Sta­ti­ne (cho­le­s­te­rin­sen­ken­de Me­di­ka­men­te) kön­nen den Co­en­zym-​Q10-​Spie­gel sen­ken und da­durch die Ener­gie­pro­duk­tion der Zel­len be­ein­träch­ti­gen.

Ant­a­zi­de (Säu­re­blocker) kön­nen die Auf­nah­me von Vi­ta­min B12 und es­sen­tiel­len Mi­ne­ral­stof­fen wie Cal­cium und Mag­ne­sium ver­rin­gern.

Blut­ver­dün­ner kön­nen ei­ne Vi­ta­min-​K-​ar­me Er­näh­rung er­for­der­lich ma­chen, was die aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung er­schwert.

Re­strik­ti­ve Di­ä­ten kön­nen die Me­di­ka­men­ten­ein­nah­me zu­sätz­lich er­schwe­ren oder die Wirk­sam­keit der Me­di­ka­men­te be­ein­träch­ti­gen. Äl­te­re Men­schen soll­en vor ei­ner um­fas­sen­den Um­stel­lung ih­rer Er­näh­rung un­be­dingt ei­nen Ge­sund­heits­fach­mann kon­sul­tie­ren.

Schluss­fol­ge­rung

Die Er­näh­rungs­be­ra­tung für äl­te­re Er­wach­se­ne soll­te nähr­stoff­rei­che Voll­wert­kost in den Vor­der­grund stel­len, wo­bei der Schwer­punkt eher auf Viel­falt und Aus­ge­wo­gen­heit als auf Ein­schrän­kun­gen lie­gen soll­te. Die Mahl­zei­ten soll­ten aus­rei­chend Ei­weiß, Bal­last­stof­fe und ge­sun­de Fet­te ent­hal­ten und ei­ne aus­rei­chen­de Flüs­sig­keits­zu­fuhr für ei­ne an­ge­mes­se­ne Hy­dra­ta­tion ge­währ­leis­ten.

Re­strik­ti­ve Di­ä­ten soll­ten bei äl­te­ren Er­wach­se­nen nur an­ge­wen­det wer­den, wenn sie me­di­zi­nisch not­wen­dig sind, da sie er­heb­li­che Ein­schrän­kun­gen und Ri­si­ken mit sich brin­gen – ins­be­son­de­re, wenn sie nicht von me­di­zi­ni­schem Fach­per­so­nal über­wacht wer­den. Das vor­ran­gi­ge Ziel soll­te da­rin be­ste­hen, die all­ge­mei­ne Ge­sund­heit, Un­ab­hän­gig­keit und Le­bens­qua­li­tät zu för­dern, an­statt über­mä­ßig stren­ge oder un­nö­ti­ge Er­näh­rungs­vor­schrif­ten auf­zu­er­le­gen. Aus­ge­wo­ge­ne, fle­xi­ble und ge­nuss­vol­le Er­näh­rungs­ge­wohn­hei­ten sind in der Re­gel si­che­rer und wirk­sa­mer, um das Ge­wicht zu kon­trol­lie­ren und ein ge­sun­des Al­tern zu för­dern.

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Dr. Aleksandra Niedzwiecki
Dr. Aleksandra Niedzwiecki
Dr. Aleksandra Niedzwiecki received her Ph.D. in biochemistry from the University of Warsaw in Poland. During her scientific career she has worked directly with two Nobel Laureates, G. Edelman and Linus Pauling. Dr. Rath’s scientific ideas were instrumental in shifting her research focus to the field of nutrients and cardiovascular disease.

Dr. Niedzwiecki has worked with Dr. Rath for over twenty years in the area of research and development and has over 60 original research contributions published in prestigious professional journals.

She is a Fellow of the American College of Nutrition and a member of the American Heart Association, the American Medical Women’s Association, the Council on Arteriosclerosis and the American Academy for the Advancement of Science.