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Bayer stimmt ei­nem Ver­gleich in Hö­he von 7,25 Mil­li­ar­den Dol­lar zu in Tau­sen­den von Round­up-​Krebs-​Kla­gen

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Meldung

Der Agro­che­mie­kon­zern Bayer und An­wäl­te von Krebs­pa­tien­ten ha­ben ei­ner Ver­gleichs­zah­lung in Hö­he von 7,25 Mil­li­ar­den Dol­lar be­kannt ge­ge­ben, um Tau­sen­de von US-​Kla­gen bei­zu­le­gen, in de­nen dem Un­ter­neh­men vor­ge­wor­fen wird, die Men­schen nicht da­vor ge­warnt zu ha­ben, dass des­sen po­pu­lä­res Pflan­zen­ver­nich­tungs­mit­tel Round­up Krebs ver­ur­sa­chen könn­te.
[Quelle: apnews.com]

[Bildquelle: Wikimedia]

Kommentar

Zen­tra­ler Ge­gen­stand die­ser Kla­gen sind Vor­wür­fe, dass Gly­pho­sat, der Haupt­wirk­stoff von Round­up, mit Non-​Hodg­kin-​Lym­pho­men in Ver­bin­dung steht. Der vor­ge­schla­ge­ne Ver­gleich, der bei ei­nem Ge­richt in Mis­sou­ri ein­ge­reicht wur­de, muss noch ge­richt­lich ge­neh­migt wer­den. Er kommt zu ei­nem Zeit­punkt, an dem sich der Obers­te Ge­richts­hof der Ver­ei­nig­ten Staa­ten da­rauf vor­be­rei­tet, in ei­nem se­pa­ra­ten Fall zu ver­han­deln, ob die Zu­las­sung von Round­up durch die Bun­des­be­hör­den An­sprü­che we­gen un­ter­las­se­ner War­nung auf staat­li­cher Ebe­ne aus­schließt.

Ins­ge­samt wur­den rund 200 000 Kla­gen ge­gen Bayer we­gen Round­up ein­ge­reicht, da­run­ter mehr als 125 000 Kla­gen seit 2015. Wäh­rend ei­ni­ge Fäl­le zu­guns­ten der Klä­ger zu ho­hen Scha­den­er­satz­zah­lun­gen ge­führt ha­ben, wur­den an­de­re zu­guns­ten von Bayer ent­schie­den, und vie­le Kla­gen wur­den be­reits durch frü­he­re Ver­glei­che bei­ge­legt. Der neue Ver­gleichs­vor­schlag zielt da­rauf ab, die meis­ten der ver­blei­ben­den Kla­gen so­wie künf­ti­ge Kla­gen von Per­so­nen, die vor Be­kannt­ga­be der Ver­ein­ba­rung mit Round­up in Kon­takt ge­kom­men sind, zu re­geln.

Im Rah­men des Plans wür­de Ba­yer bis zu 21 Jah­re lang jähr­li­che Zah­lun­gen in ei­nen Ent­schä­di­gungs­fonds leis­ten. Die in­di­vi­du­el­len Aus­zah­lun­gen wür­den je nach Fak­to­ren wie dem Al­ter des An­trag­stel­lers zum Zeit­punkt der Dia­gno­se, dem Um­fang der Ver­wen­dung des Un­kraut­ver­nich­tungs­mit­tels und der Ag­gres­si­vi­tät der Krebs­er­kran­kung stark va­ri­ie­ren. Kri­ti­ker ar­gu­men­tie­ren, dass die durch­schnitt­li­chen Zah­lun­gen – zwi­schen et­wa 10 000 und 165 000 US-​Dol­lar – zu nie­drig sind.

Auf­grund von Rechts­strei­tig­kei­ten hat das Un­ter­neh­men Gly­pho­sat be­reits aus Round­up-​Pro­duk­ten ent­fernt, die an Hob­by­gärt­ner in den USA ver­kauft wer­den. In land­wirt­schaft­li­chen For­mu­lie­run­gen ist die Sub­stanz wei­ter­hin ent­hal­ten.

Er­fah­ren Sie, wie Mon­san­to – der ur­sprüng­li­che Her­stel­ler von Round­up – je­ne ›⁠Wis­sen­schaft⁠‹ lie­fer­te, die das Un­kraut­ver­nich­tungs­mit­tel als si­cher er­schei­nen ließ. Le­sen Sie da­zu die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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