Stu­die ver­knüpft Cho­lin­auf­nah­me der Mut­ter mit In­tel­li­genz und Ent­wick­lung des Kin­des
Februar 13, 2026
Er­näh­rung mit ho­hem An­teil ul­tra-​ver­ar­bei­te­ter Nah­rungs­mit­teln ist mit 47 Pro­zent hö­he­rem Ri­si­ko für Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen ver­bun­den
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COVID-​19-​Be­schrän­kun­gen im Zu­sam­men­hang mit ei­nem welt­wei­ten Rück­gang der mo­to­ri­schen Fä­hig­kei­ten von Kin­dern

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Meldung

Ei­ne neue Stu­die un­ter­sucht, wie sich ein­schrän­ken­de Maß­nah­men im Zu­ge von COVID-​19 aus­ge­wirkt ha­ben auf die Be­we­gungs­fä­hig­keiten von Kin­dern und Ju­gend­li­chen. Er­fasst und ana­ly­siert wur­den hier­zu die mo­to­ri­schen Fä­hig­kei­ten vor und nach Lock­downs, Schul­schlie­ßun­gen und an­der­wei­tig ein­ge­schränk­tem Zu­gang zu kör­per­li­cher Ak­ti­vi­tät. Die Ana­ly­se zeigt ei­nen kon­sis­ten­ten Rück­gang der mo­to­ri­schen Fä­hig­kei­ten nach den Pan­de­mie-​be­zo­ge­nen Be­schrän­kun­gen.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Die­se im Jour­nal of Sports Scien­ces ver­öf­fent­lich­te Stu­die un­ter­such­te Ver­än­de­run­gen in kör­per­li­chen Fä­hig­kei­ten wie Gleich­ge­wicht, Lau­fen, Sprin­gen, Hüp­fen und Seil­sprin­gen vor und nach den COVID-​19-​Lock­downs, Schul­schlie­ßun­gen und sons­ti­gen Zu­gangs­be­schrän­kun­gen zu kör­per­li­cher Ak­ti­vi­tät. Für ih­re ver­glei­chen­de Ar­beit wer­te­ten die For­scher von der Uni­ver­si­ty of Strath­clyde in Schott­land Da­ten aus von mehr als 278 000 Kin­dern und Ju­gend­li­chen im Al­ter von 3 bis 19 Jah­ren aus Eu­ro­pa, Asien und Süd­ame­ri­ka.

Ins­ge­samt be­rich­te­ten 10 der 11 un­ter­such­ten Stu­dien über ei­nen Rück­gang der mo­to­ri­schen Fä­hig­kei­ten nach der Pan­de­mie, wo­bei ei­ne Stu­die ei­nen 50-​pro­zen­ti­gen An­stieg der Prä­va­lenz mo­to­ri­scher Pro­ble­me nach­wies. Kin­der im Al­ter von 3 bis 12 Jah­ren zeig­ten ei­ne leich­te bis mä­ßi­ge Ab­nah­me ih­rer all­ge­mei­nen Be­we­gungs­fä­hig­keit, da­run­ter Fä­hig­kei­ten zur Ob­jekt­kon­trol­le wie Wer­fen und Fan­gen. Die größ­ten Ver­lus­te wur­den bei der all­ge­mei­nen mo­to­ri­schen Kom­pe­tenz und bei Kin­dern aus so­zio­öko­no­misch schwä­che­ren Ver­hält­nis­sen ver­zeich­net. Be­mer­kens­wert ist, dass die Nie­der­lan­de – wo die COVID-​19-​Be­schrän­kun­gen re­la­tiv be­grenzt wa­ren – das ein­zi­ge Land wa­ren, in dem nach der Pan­de­mie kei­ne Rück­gän­ge der Fer­tig­kei­ten zu be­ob­ach­ten wa­ren.

Die mo­to­ri­schen Fä­hig­kei­ten ste­hen in en­gem Zu­sam­men­hang mit der Ent­wick­lung des Ge­hirns, der kör­per­li­chen Fit­ness, ei­nem ge­sun­den Kör­per­ge­wicht so­wie der le­bens­lan­gen kör­per­li­chen Be­tä­ti­gung und Teil­nah­me an Sport. Der Haupt­au­tor Pro­fes­sor John Reil­ly er­klär­te, dass der nach COVID-​19 be­ob­ach­te­te Rück­gang weit­aus grö­ßer sei als der be­reits vor der Pan­de­mie zu ver­zeich­nen­de all­mäh­li­che Rück­gang und wahr­schein­lich auf län­ge­re Bild­schirm­zeit, ver­min­der­te kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät und Zu­nah­me von Fett­lei­big­keit wäh­rend der Lock­downs zu­rück­zu­füh­ren sei.

Hat­te die­se Po­li­tik über­haupt ei­nen Nut­zen? For­schun­gen der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ha­ben er­ge­ben, dass die im Zu­ge der Pan­de­mie welt­weit aus­ge­roll­ten Lock­downs nur 0,2 Pro­zent der COVID-​19-​To­des­fäl­le ver­hin­dert ha­ben und so­mit »⁠kein wirk­sa­mes Mit­tel zur Sen­kung der Sterb­lich­keits­ra­te wäh­rend ei­ner Pan­de­mie⁠« wa­ren. Le­sen Sie die­se Mel­dung auf un­se­rer Web­sei­te, um mehr da­rü­ber zu er­fah­ren.

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