

Es ist das Ende der langjährigen Rolle der Vereinigten Staaten als einer der größten Geldgeber der WHO. Vor einem Jahr leitete Präsident Donald Trump den Austritt mit der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung ein. Er warf der Organisation vor, zu stark von China beeinflusst zu sein und die COVID-19-Pandemie falsch gehandhabt zu haben. Amerikanische Gesundheitsbeamte gaben als Gründe für den Austritt politische Einmischung, mangelnde Reformen und schlechtes Pandemiemanagement an.
Der Austritt hat bereits erhebliche finanzielle und operative Folgen für die WHO gehabt. Dadurch dass Washington die Mitgliedsbeiträge für 2024 und 2025 nicht entrichtete, liefen bei der Organisation geschätzte 260 Millionen Dollar an Zahlungsrückständen auf und zahlreiche Arbeitsplätze gingen verloren. Neben der Einstellung aller Finanzmittel für die WHO hat die US-Regierung auch Mitarbeiter und Vertragspartner zurückgerufen und Hunderte von Kooperationsprogrammen ausgesetzt. Amerikanische Beamte erklären, dass sich das künftige Engagement auf die Bewältigung des Austritts und den Schutz der nationalen Gesundheitsinteressen beschränken werde, wobei man sich bei der Überwachung von Krankheiten und der Beteiligung an globalen Gesundheitsinitiativen auf bilaterale Partnerschaften, NGOs und religiöse Gruppen stützen wolle.
Um zu erfahren, wie die pharmafreundliche Bill & Melinda Gates Foundation in den letzten Jahren zu einem der größten Geldgeber der WHO geworden ist, lesen Sie diesen Artikel auf unserer Webseite.