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Die Welt hat ei­nen vi­sio­nä­ren Wis­sen­schaft­ler ver­lo­ren

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Dr. Mat­thias Rath war ein deut­scher Wis­sen­schaft­ler, Arzt, Un­ter­neh­mer und in­ter­na­tio­nal tä­ti­ger po­li­ti­scher Ak­ti­vist. Sein lang­jäh­ri­ges Wir­ken war ge­prägt von dem Be­stre­ben, durch sei­ne ein­zig­ar­ti­gen wis­sen­schaft­li­chen Ent­deckun­gen und un­er­müd­li­che Auf­klä­rungs­ar­beit neue We­ge in der na­tür­li­chen Ge­sund­heits­vor­sor­ge zu er­öff­nen. Er ver­starb am 17. Ja­nu­ar 2026.

Dr. Rath wur­de 1955 als Sohn ei­nes Bio-​Land­wirts ge­bo­ren und stu­dier­te Me­di­zin. Als sein Va­ter im letz­ten Stu­dien­jahr an ei­nem Herz­in­farkt starb, fes­tig­te dies in ihm den Wunsch, ähn­li­che Schick­sa­le in Zu­kunft zu ver­hin­dern.

In den 1980er Jah­ren en­ga­gier­te sich Dr. Rath in der stu­den­ti­schen Frie­dens­be­we­gung. In die­ser Zeit lern­te er den zwei­fa­chen No­bel­preis­trä­ger Li­nus Pau­ling ken­nen – ei­ne Be­geg­nung, die ihm den Weg zur wei­te­ren For­schung am Li­nus Pau­ling Ins­ti­tute er­öff­ne­te. 1989 ver­öf­fent­lich­te Dr. Rath sei­ne ers­te vi­sio­nä­re wis­sen­schaft­li­che Ar­beit über Li­po­pro­te­in(a) und des­sen Rol­le bei Athe­ro­skle­ro­se. Damit war ein entscheidender Schritt zu sei­ner spä­te­ren Ent­deckung ge­tan, dass Vi­ta­min C Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen vor­beu­gen und be­kämp­fen kann. Li­nus Pau­ling un­ter­stütz­te die­se neue Er­kennt­nis un­ein­ge­schränkt und sah in Dr. Rath sei­nen Nach­fol­ger.

Schon bald zeig­te sich, dass die­ser An­satz ei­ne völ­lig neue Sicht auf die Ur­sa­che von Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen er­öff­ne­te. Schnell wur­de sie auch auf an­de­re Ge­sund­heits­be­rei­che über­tra­gen. Dr. Rath war der ers­te Me­di­zi­ner, der Ge­sund­heit und Krank­heit nicht auf Or­gan­ebe­ne, son­dern auf Zell­ebe­ne be­trach­te­te und da­bei die Be­deu­tung von Mi­kro­nähr­stoffen her­vor­hob. Mit der von ihm be­grün­de­ten Zel­lu­lar Me­di­zin lei­te­te er ei­ne neue Ära wis­sen­schaft­lich fun­dier­ter, na­tür­li­cher Ge­sund­heits­an­sät­ze ein.

An­fang der 1990er Jah­re ließ Dr. Rath die ers­ten Zell-​Vi­tal­stoff-​The­ra­pien zur Be­kämp­fung von Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen pa­ten­tie­ren und mach­te sich auf die Su­che nach Part­nern. In die­ser Pha­se ge­wann er Ein­blicke in die wirt­schaft­li­chen In­te­res­sen gro­ßer Phar­ma­un­ter­neh­men. Zwar stie­ßen sei­ne Er­kennt­nis­se in Ge­sprä­chen mit For­schen­den aus die­ser Branche auf Zu­stim­mung. Eine Zu­sam­men­ar­beit wur­de je­doch mit Ver­weis auf mög­li­che Aus­wir­kun­gen auf das be­ste­hen­de Ge­schäft des Un­ter­neh­mens mit Herz-​Kreis­lauf-​Me­di­ka­men­ten ab­ge­lehnt.

In den fol­gen­den Jah­ren po­si­tio­nier­te sich Dr. Rath zu­neh­mend als kri­ti­sche Stim­me ge­gen­über der Phar­ma­in­dus­trie. In Chem­nitz deck­te er ihre pro­ble­ma­ti­schen Struk­tu­ren auf und hin­ter­frag­te im Chem­nit­zer Pro­gramm ih­ren Ein­fluss auf die glo­ba­len Ge­sund­heits­sys­teme. Mit der Grün­dung sei­nes ei­ge­nen Un­ter­neh­mens im Jahr 1998 und dem Auf­bau ei­nes un­ab­hän­gi­gen, aus ei­ge­nen Mit­teln fi­nan­zier­ten For­schungs­in­s­ti­tuts wa­ren die ent­schei­den­den Vor­aus­set­zun­gen ge­schaf­fen, die den wei­te­ren Kurs von Dr. Rath prä­gen soll­ten.

Die Ein­nah­men aus dem Ver­kauf von Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln setz­te Dr. Rath für die Fi­nan­zie­rung wis­sen­schaft­li­cher For­schung und öf­fent­li­cher Auf­klä­rung ein. So konn­ten Men­schen welt­weit Zu­gang zu In­for­ma­tio­nen und den Vor­tei­len von Mi­kro­nähr­stof­fen er­hal­ten. In sei­nen Bü­chern, da­run­ter ›⁠Wa­rum ken­nen Tie­re kei­nen Herz­in­farkt … aber wir Men­schen⁠‹, er­klär­te Dr. Rath kom­ple­xe me­di­zi­ni­sche Zu­sam­men­hän­ge ver­ständ­lich und pra­xis­nah. Gleich­zei­tig stieß er mit sei­nen Po­si­tio­nen im­mer wie­der auf deut­li­chen Ge­gen­wind, was ihn in sei­nem Kurs eher be­stärk­te als brems­te.

Auch ju­ris­tisch setz­te sich Dr. Rath im­mer wie­der mit Kri­ti­kern aus­ein­an­der. Um­fang­rei­che Pro­zess­ak­ten aus meh­re­ren Ge­richts­ver­fah­ren zei­gen, dass sei­ne Ar­gu­men­ta­tion auf so­li­den wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen be­ruh­te. In ei­nem Ver­fah­ren be­ton­te der Rich­ter aus­drück­lich, dass Dr. Rath »⁠ei­ne Vor­rei­ter­rol­le⁠« bei der Er­for­schung al­ter­na­ti­ver An­sät­ze zur Krebs­be­hand­lung ein­neh­me. Er be­zeich­ne­te sein Vor­ge­hen in die­sem Zu­sam­men­hang als »⁠eh­ren­wert⁠«.

Die Ent­deckun­gen von Dr. Rath so­wie sei­ne For­schung zu na­tür­li­chen Ge­sund­heits­an­sät­zen wur­den welt­weit von nam­haf­ten Wis­sen­schaft­lern, Ärz­ten und Po­li­ti­kern ge­wür­digt. Sie al­le er­kann­ten da­rin die Grund­la­ge für ein neu­es, auf Prä­ven­tion aus­ge­rich­te­tes Ge­sund­heits­sys­tem, das in ers­ter Li­nie den Men­schen zu­gu­te kommt und nicht kom­mer­ziel­len In­te­res­sen un­ter­wor­fen ist.

Dr. Raths hu­ma­nis­ti­sches Selbst­ver­ständ­nis ging mit ei­nem gro­ßen Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl ein­her. Er woll­te Men­schen er­mu­ti­gen, Ge­sund­heit bes­ser zu ver­ste­hen und mit­hil­fe der Zel­lu­lar Me­di­zin selbst­stän­dig Vor­sor­ge­maß­nah­men zu er­grei­fen. Aus die­sem Geist her­aus ent­stand in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch die welt­wei­te Ini­ti­a­ti­ve ›⁠Move­ment of Life⁠‹, die die Über­zeu­gung ver­tritt, dass ›⁠Ge­sund­heit für al­le⁠‹ mög­lich ist.

Mit Dr. Rath ver­liert die Welt ei­nen Arzt und Wis­sen­schaft­ler mit gro­ßer Lei­den­schaft. Sei­ne Vi­sion lebt in un­se­rer Or­ga­ni­sa­tion wei­ter – und all je­nen, die sei­ne Wer­te tei­len und un­ter­stüt­zen.

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