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Ein­nah­me von Vi­ta­min-​B1-​Prä­pa­ra­ten kann Darm­be­weg­lich­keit ver­bes­sern und Ver­stop­fung lin­dern

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Meldung

In ei­ner Stu­die mit Teil­neh­mern ver­schie­de­ner ethni­scher Her­kunft hat sich die Sup­ple­men­tie­rung mit Vi­ta­min B1 als po­ten­tielles Mit­tel zur Be­hand­lung des Reiz­darm­syn­droms (RDS) und funk­tio­nel­ler Ver­stop­fung her­aus­ge­stellt.
[Quelle: nutraingredients.com]

[Bildquelle: Freepik.com]

Kommentar

Die­se in der Fach­zeit­schrift Gut ver­öf­fent­lich­te Stu­die un­ter­such­te, wie oft Men­schen ih­ren Darm ent­lee­ren (Stuhl­fre­quenz) – ei­ne ein­fa­che Me­tho­de, um zu schät­zen, wie schnell die Nah­rung durch den Darm trans­por­tiert wird. Die For­scher ana­ly­sier­ten ge­ne­ti­sche Da­ten von mehr als 268 000 Men­schen eu­ro­pä­i­scher und ost­asia­ti­scher Ab­stam­mung. Sie fan­den her­aus, dass die Stuhl­fre­quenz teil­wei­se ver­erbt wird, was be­deu­tet, dass Ge­ne ei­ne be­schei­de­ne, aber re­a­le Rol­le spie­len. Die mit der Stuhl­fre­quenz ver­bun­de­nen ge­ne­ti­schen Mus­ter standen auch im Zusammenhang mit Ver­dau­ungs­stö­run­gen wie dem Reiz­darm­syn­drom (RDS) so­wie ei­ni­gen psy­chi­schen und kar­dio­vas­ku­lä­ren Er­kran­kun­gen.

Eine der auf­fäl­ligs­ten Ent­deckun­gen war die bis­her un­be­kann­te Rol­le von Vi­ta­min B1 (Thi­a­min) für die Darm­mo­ti­li­tät. Die For­scher iden­ti­fi­zier­ten zwei Ge­ne als Schlüs­sel­ak­teu­re: SLC35F3 (das den Trans­port von Thia­min in die Zel­len un­ter­stützt) und XPR1 (das ei­ne Rol­le bei der Ak­ti­vie­rung von Thi­a­min spielt). Bei fast 100 000 Per­so­nen aus den For­schungs­da­ten der UK Bio­bank stand ei­ne hö­he­re Vi­ta­min-​B1-​Zu­fuhr über die Nah­rung in en­gem Zu­sam­men­hang mit häu­fi­ge­ren Stuhl­gän­gen, wo­bei die­ser Ef­fekt je nach ge­ne­ti­scher Ver­an­la­gung der Per­son va­ri­ier­te. Die Er­geb­nis­se deu­ten da­rauf hin, dass der Stoff­wech­sel von Vi­ta­min B1 und an­de­re ver­än­der­ba­re bio­lo­gi­sche Stoff­wech­sel­we­ge zu An­satz­punk­ten künf­ti­ger Be­hand­lun­gen von RDS und ver­wand­ten Darm­er­kran­kun­gen wer­den könn­ten.

Um mehr über For­schungs­er­geb­nis­se zu er­fah­ren, die da­rauf hin­wei­sen, dass Vi­ta­min-​D-​Man­gel ein ent­schei­den­der Fak­tor bei Reiz­darm­syn­drom sein könn­te, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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