

Ärzte im Vereinigten Königreich fordern Nachforschung darüber, ob Injektionen zur Gewichtsreduktion wie Wegovy, Mounjaro und Saxenda zum Anstieg von Gallenblasenentfernungen beitragen könnten. Zahlen zeigen, dass in England im Zeitraum 2024-25 mehr als 80 000 Gallenblasenoperationen durchgeführt wurden, was einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem höchsten Stand seit zehn Jahren entspricht. Chirurgen berichten, dass sie mehr Patienten sehen, die Injektionen zur Gewichtsreduktion verwendet haben, fügen jedoch hinzu, noch sei unklar, ob die Medikamente selbst direkt Gallensteine verursachen oder ob der durch die Injektionen ausgelöste schnelle Gewichtsverlust dafür verantwortlich ist.
Zwar werden die Injektionen lauthals als ultimative Lösung für Fettleibigkeit angepriesen, doch weiß man von ihnen auch, dass sie eine Reihe weiterer unangenehmer Nebenwirkungen mit sich bringen, über die bezeichnenderweise niemand laut genug spricht. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen treten besonders häufig auf. Zu den schwerwiegenderen Risiken zählen Augenschäden und Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Und kaum dass Patienten die Injektionen absetzen, ist es wahrscheinlich, dass sie den Großteil oder sogar das gesamte zuvor verlorene Gewicht wieder zunehmen. Bei Kosten von rund 1 000 US-Dollar pro Monat und Patient hat die Pharmaindustrie durchaus ein großes Interesse daran, dass die Menschen von diesen Behandlungen abhängig werden.
Um die Wahrheit über die Abnehmindustrie zu erfahren, lesen Sie auf unserer Webseite diesen Artikel von Dr. Aleksandra Niedzwiecki.