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Stu­die er­kennt Ver­bin­dung zwi­schen min­der­wer­ti­ger Er­näh­rung von Klein­kin­dern und ge­rin­ger IQ-​Ent­wick­lung

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Meldung

Ei­ne neue Ana­ly­se legt na­he, dass die Er­näh­rungs­ge­wohn­hei­ten im Al­ter von nur 2 Jah­ren mit der kog­ni­ti­ven Leis­tungs­fä­hig­keit im Al­ter von 6 und 7 Jah­ren zu­sam­men­hän­gen.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Die­se im Bri­tish Jour­nal of Nu­tri­tion ver­öf­fent­lich­te Stu­die stützt sich auf Da­ten aus Süd­bra­si­lien. Die von For­schern der Uni­ver­si­ty of Il­li­nois und der Fe­de­ral Uni­ver­si­ty of Pe­lo­tas durch­ge­führ­te Ana­ly­se un­ter­sucht die Er­näh­rung Tau­sen­der Kin­der seit ih­rer Ge­burt. Die Er­geb­nis­se deu­ten da­rauf hin, dass un­ge­sun­de Er­näh­rungs­ge­wohn­hei­ten mit ei­ner schlech­te­ren kog­ni­ti­ven Leis­tungs­fä­hig­keit in den ers­ten Schul­jah­ren ver­bun­den sind.

Bei ih­rer Aus­wer­tung be­rück­sich­tig­ten die For­scher zahl­rei­che po­ten­tiel­le Stör­fak­to­ren, da­run­ter die Bil­dung der Mut­ter, den so­zio­öko­no­mi­schen Sta­tus, die Sti­mu­la­tion zu Hau­se, den Be­such ei­ner Vor­schu­le, die Still­dauer und den Zeit­punkt der Ein­füh­rung fes­ter Nah­rung. Be­zeich­nen­der­wei­se war der ne­ga­ti­ve Zu­sam­men­hang zwi­schen un­ge­sun­der Er­näh­rung und IQ bei Kin­dern am stärks­ten, die in ih­rer frü­hen Kind­heit De­fi­zi­te bei Wachs­tums­in­di­ka­to­ren wie Ge­wicht, Grö­ße und Kopf­um­fang auf­wie­sen. Dies deu­tet auf ein Mus­ter ku­mu­la­ti­ver Nach­tei­le hin, bei dem sich bio­lo­gi­sche An­fäl­lig­keit und schlech­te Er­näh­rungs­qua­li­tät ge­gen­sei­tig ver­stär­ken.

Zwar wur­de die Stu­die in Bra­si­lien durch­ge­führt, doch an­ge­sichts des welt­weit stei­gen­den Kon­sums von ul­tra-​ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln in der frü­hen Kind­heit schei­nen die Er­geb­nis­se von glo­ba­ler Re­le­vanz zu sein. Die For­scher wei­sen da­rauf hin, dass ih­re Er­geb­nis­se die Not­wen­dig­keit ver­stärk­ter Maß­nah­men im Be­reich der öf­fent­li­chen Ge­sund­heit un­ter­strei­chen, um die Ex­po­si­tion von Klein­kin­dern ge­gen­über ul­tra-​ver­ar­bei­te­ten Pro­duk­ten zu be­gren­zen, ins­be­son­de­re in den kri­ti­schen ers­ten Le­bens­jah­ren, in de­nen die Ge­hirn­ent­wick­lung sehr emp­find­lich auf Um­welt­ein­flüs­se re­a­giert.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Ge­fah­ren ex­trem-​ver­ar­bei­te­ter Nah­rungs­mit­tel fin­den Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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