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Täg­li­che Ein­nah­me von As­pi­rin senkt NICHT das lang­fris­ti­ge Krebs­ri­si­ko für äl­te­re Er­wach­se­ne

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Meldung

Neue For­schungs­er­geb­nis­se ha­ben ge­zeigt, dass bei ge­sun­den äl­te­ren Er­wach­se­nen, die täg­lich ei­ne nie­dri­ge Do­sis As­pi­rin ein­nah­men, zwar kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Krebs­in­zi­denz ins­ge­samt zu ver­zeich­nen wa­ren, je­doch ein er­höh­tes Ri­si­ko für krebs­be­ding­te Mor­ta­li­tät be­stand.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Wäh­rend frü­he­re Un­ter­su­chun­gen an Men­schen mitt­le­ren Al­ters zu dem Er­geb­nis ka­men, dass As­pi­rin zur Vor­beu­gung ei­ni­ger Krebs­ar­ten bei­tra­gen könn­te, konn­te die­se neue Stu­die dies bei Men­schen, die erst im spä­te­ren Le­ben mit der Ein­nah­me von As­pi­rin be­gon­nen hat­ten, nicht be­stä­ti­gen. Tat­säch­lich er­gab die Stu­die, dass äl­te­re Er­wach­se­ne, die täg­lich As­pi­rin ein­nah­men, ein hö­he­res Ri­si­ko hat­ten, an Krebs zu ster­ben.

Die Stu­die be­glei­tete mehr als 19 000 Er­wach­se­ne in Aus­tra­lien und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, von de­nen die meis­ten 70 Jah­re oder äl­ter wa­ren. Die Teil­neh­mer wa­ren ur­sprüng­lich Teil der ASPREE-​Stu­die, in der sie zwi­schen 2010 und 2017 nach dem Zu­falls­prin­zip ent­we­der täg­lich ei­ne 100-​mg-​As­pi­rin-​Ta­b­let­te oder ein Pla­ce­bo er­hiel­ten. Nach Ab­set­zen des Me­di­ka­ments wur­den sie noch meh­re­re Jah­re lang, bis 2024, be­ob­ach­tet. Über ei­nen durch­schnitt­li­chen Nach­be­ob­ach­tungs­zeit­raum von fast neun Jah­ren stell­ten die For­scher kei­nen Un­ter­schied in der Häu­fig­keit der Krebs­er­kran­kun­gen zwi­schen der As­pi­rin- und der Pla­ce­bo-​Grup­pe fest.

Die Stu­die er­gab je­doch, dass Men­schen, die As­pi­rin ein­ge­nom­men hat­ten, wäh­rend des Ver­suchs­zeit­raums ein um et­wa 15 Pro­zent hö­he­res Ri­si­ko hat­ten, an Krebs zu ster­ben. Die For­scher sa­gen, dies deu­te da­rauf hin, dass As­pi­rin kei­nen dau­er­haf­ten Schutz vor Krebs bie­tet, wenn es in hö­he­rem Al­ter ein­ge­nom­men wird. Da­her ra­ten sie äl­te­ren Er­wach­se­nen da­von ab, nie­drig do­sier­tes As­pi­rin spe­ziell zur Krebs­prä­ven­tion ein­zu­neh­men, und emp­feh­len al­len, die sich Sor­gen um ihr Krebs­ri­si­ko ma­chen, sich in­di­vi­du­ell me­di­zi­nisch be­ra­ten zu las­sen.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den Ge­fah­ren von As­pi­rin fin­den Sie auf un­se­rer Web­sei­te in die­sem Ar­ti­kel.

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