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Zu­sam­men­hang zwi­schen an­hal­ten­der Ex­po­si­tion ge­gen­über be­stimm­ten Schwer­me­tal­len und ADHS im Kin­des­al­ter

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Meldung

For­scher ha­ben her­aus­ge­fun­den, dass ADHS bei Kin­dern mit den höchs­ten Blei­kon­zen­tra­tio­nen im Kör­per bis zu fünf­mal häu­fi­ger auf­tritt. Bei Kup­fer war der Zu­sam­men­hang so­gar noch stär­ker: Kin­der mit den höchs­ten Kon­zen­tra­tio­nen hat­ten ein sech­zehn­mal hö­he­res Ri­si­ko, mit ADHS dia­gnos­ti­ziert zu wer­den.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Freepik]

Kommentar

Die­se bei­den Stu­dien [1, 2], die von For­schern in Ka­ta­lo­nien, Spa­nien, durch­ge­führt wur­den, le­gen na­he, dass Um­welt­gif­te die Ent­wick­lung des Ge­hirns wäh­rend der Schwan­ger­schaft und in der frü­hen Kind­heit be­ein­flus­sen und mög­li­cher­wei­se die An­fäl­lig­keit für Auf­merk­sam­keits­de­fi­zit-​/⁠Hy­per­ak­ti­vi­täts­stö­rung (ADHS) er­hö­hen kön­nen. Das Team kon­zen­trier­te sich da­rauf, wie sich Schwer­me­tal­le in Ge­hirn­re­gio­nen an­sam­meln, die für Auf­merk­sam­keit, Ge­dächt­nis und Selbst­kon­trol­le zu­stän­dig sind, wie bei­spiels­wei­se der Hip­po­cam­pus und der fron­ta­le Kor­tex.

Die Stu­dien un­ter­such­ten 205 Kin­der im Al­ter von 6 bis 16 Jah­ren, da­run­ter 139 mit der Dia­gno­se ADHS und 66 oh­ne neu­ro­lo­gi­sche Ent­wick­lungs­stö­run­gen. Al­le Teil­neh­mer wur­den an­hand in­ter­na­tio­na­ler Dia­gno­se­stan­dards be­ur­teilt und auf kog­ni­ti­ve Fä­hig­kei­ten wie Ge­dächt­nis, lo­gi­sches Den­ken und Ver­ar­bei­tungs­ge­schwin­dig­keit ge­tes­tet. Urin­pro­ben wur­den auf den Ge­halt an Schwer­me­tal­len wie Blei, Kup­fer, Queck­sil­ber, Cad­mi­um, Ar­sen und An­ti­mon un­ter­sucht. Die Er­geb­nis­se zeig­ten, dass Kin­der mit den höchs­ten Blei­kon­zen­tra­tio­nen bis zu fünf­mal häu­fi­ger an ADHS lit­ten, wäh­rend Kin­der mit ho­hen Kup­fer­kon­zen­tra­tio­nen bis zu sech­zehn­mal häu­fi­ger be­trof­fen wa­ren. Ge­rin­ge­re, aber den­noch sig­ni­fi­kan­te Zu­sam­men­hän­ge wur­den auch für Cad­mi­um und An­ti­mon fest­ge­stellt.

Wei­te­re Ana­ly­sen er­ga­ben, dass ein Über­maß an Kup­fer und Blei mit ei­ner ver­lang­sam­ten Denk­ge­schwin­dig­keit so­wie schwer­wie­gen­de­ren Sym­pto­men wie Un­auf­merk­sam­keit und Im­pul­si­vi­tät in Ver­bin­dung stand, wäh­rend ei­ne Queck­sil­ber­be­las­tung mit ei­ner schlech­te­ren Kon­zen­tra­tions­fä­hig­keit und in­kon­sis­ten­ten Re­ak­tio­nen ein­her­ging. Kin­der mit ADHS schie­nen zu­dem emp­find­li­cher auf die­se Gift­stof­fe zu re­a­gie­ren als an­de­re.

Um zu er­fah­ren, wie ADHS auf na­tür­li­che Wei­se oh­ne Me­di­ka­men­te be­han­delt wer­den kann, le­sen Sie auf un­se­rer Web­sei­te die­sen Ar­ti­kel.

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