

Laut einer neuen Studie kann ein schwerer Vitamin-D-Mangel Infektionen der Atemwege erheblich verschlimmern.
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Diese in The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie untersuchte, ob der Vitamin-D-Spiegel im Blut mit dem Risiko schwerer Atemwegsinfektionen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern, in Zusammenhang steht. Die Forscher nutzten Daten von UK Biobank, einer großen Langzeit-Gesundheitsdatenbank, und konzentrierten sich dabei auf über 36 000 Erwachsene unterschiedlicher ethnischer Herkunft aus dem gesamten Vereinigten Königreich. Sie verglichen den Vitamin-D-Status der Personen – gemessen als 25-Hydroxyvitamin D im Blut – mit der Wahrscheinlichkeit, im Laufe der Zeit wegen Infektionen wie Lungenentzündung, Bronchitis oder schwerer Grippe ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.
Die Ergebnisse zeigten ein klares Muster: Menschen mit höheren Vitamin-D-Spiegeln wiesen tendenziell ein geringeres Risiko für schwere Atemwegsinfektionen auf. Mit jedem kleinen Anstieg des Vitamin-D-Spiegels sank das Risiko einer Krankenhauseinweisung leicht. Besonders auffällig war, dass Personen mit sehr niedrigen Spiegeln (unter 15 nmol/L) ein um 33 Prozent höheres Risiko hatten, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, als Personen mit höheren Spiegeln (75 nmol/L oder mehr). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Vitamin-D-Spiegels dazu beitragen kann, das Risiko schwerer Atemwegsinfektionen zu senken, insbesondere bei Menschen mit einem Mangel.
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