

Laut einer neuen Studie auf der Grundlage umfangreicher Daten könnte ein optimaler Folsäurespiegel das Risiko senken, dass Kinder und Jugendliche übergewichtig oder fettleibig werden.
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Diese in der Fachzeitschrift BMC Pediatrics erschienene Studie untersuchte, ob die Menge an Folsäure (ein B-Vitamin, das in Lebensmitteln wie Blattgemüse, Bohnen und angereicherten Getreideprodukten enthalten ist) in der Ernährung von Kindern mit ihrem Risiko für Fettleibigkeit zusammenhängt. Dazu analysierten Forscher Daten aus der US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) und untersuchten dabei 9 404 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren. Sie verglichen die von den Teilnehmern angegebene Folsäureaufnahme über die Ernährung mit Messungen des Körpergewichts und des Bauchfetts, um festzustellen, ob eine höhere Folsäureaufnahme mit einem geringeren Ausmaß an Adipositas verbunden war.
Die Analyse ergab, dass Kinder und Jugendliche, die mehr Folsäure zu sich nahmen, im Allgemeinen eine geringere Wahrscheinlichkeit hatten, übergewichtig oder fettleibig zu sein, sowie ein geringeres Risiko, übermäßiges Fett im Bauchbereich anzusetzen. Bei einer Zufuhr von weniger als etwa 190-195 Mikrogramm pro 1 000 Kalorien war eine Erhöhung der Folsäurezufuhr mit einer erheblichen Verringerung – um etwa ein Drittel – der Wahrscheinlichkeit verbunden, übergewichtig zu sein oder an zentraler Adipositas zu leiden.
Der Zusammenhang zwischen der Folsäurezufuhr und Adipositas zeigte sich vor allem bei Jugendlichen denn bei jüngeren Kindern, während der Zusammenhang mit abdominaler Adipositas besonders bei Mädchen im Teenageralter deutlich zu erkennen war. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Erhöhung der Folsäurezufuhr über die Ernährung möglicherweise eine Rolle bei künftigen Strategien zur Verringerung von Adipositas bei jungen Menschen spielen könnte.
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