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Gän­gi­ge An­ti­cho­l­in­er­gi­ka kön­nen das Herz-​Kreis­lauf-​Ri­si­ko er­hö­hen

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Meldung

Laut ei­ner neu­en Stu­die ha­ben Men­schen, die Me­di­ka­men­te mit an­ti­cho­li­n­er­ger Wir­kung ein­neh­men – da­run­ter be­stimm­te An­ti­de­pres­si­va, Mit­tel ge­gen Harn­in­kon­ti­nenz und gän­gi­ge An­ti­his­ta­mi­ni­ka –, ein er­höh­tes Ri­si­ko, Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen zu erleiden.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: Freepik.com]

Kommentar

Die­se in der Fach­zeit­schrift BMC Me­di­cine ver­öf­fent­lich­te Stu­die be­fass­te sich mit Me­di­ka­men­ten, die den Neu­ro­trans­mit­ter Ace­tyl­cho­lin blockie­ren. Die­se Me­di­ka­men­te wer­den häu­fig an Men­schen mitt­le­ren Al­ters und äl­te­re Er­wach­se­ne ver­schrie­ben, und ih­re Ein­nah­me wur­de be­reits zu­vor mit ei­nem er­höh­ten De­menz­ri­si­ko in Ver­bin­dung ge­bracht.

Die For­scher ana­ly­sier­ten Ge­sund­heits­da­ten von mehr als 500 000 Men­schen im Al­ter von 45 Jah­ren und äl­ter in Stock­holm, die zu Be­ginn der Stu­die – ab­ge­se­hen von Blut­hoch­druck – kei­ne vor­be­ste­hen­den Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen auf­wie­sen. Die Teil­neh­mer wur­den bis zu 14 Jah­re lang be­ob­ach­tet, um zu un­ter­su­chen, ob die ku­mu­la­ti­ve Ex­po­si­tion ge­gen­über an­ti­cho­li­n­er­gen Me­di­ka­men­ten mit spä­te­ren kar­dio­vas­ku­lä­ren Er­eig­nis­sen in Zu­sam­men­hang stand. Das Team stell­te fest, dass das kar­dio­vas­ku­lä­re Ri­si­ko mit zu­neh­men­der Me­di­ka­men­ten­ex­po­si­tion ste­tig an­stieg, wo­bei die­je­ni­gen mit der höchs­ten an­ti­cho­li­ner­gen Be­las­tung ein um 71 Pro­zent hö­he­res Ri­si­ko hat­ten, ei­ne Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kung zu ent­wickeln, als Nicht-​An­wen­der. Der Zu­sam­men­hang wur­de bei ver­schie­de­nen Er­kran­kun­gen be­ob­ach­tet, war je­doch be­son­ders aus­ge­prägt bei Herz­in­suf­fi­zienz und Herz­rhyth­mus­stö­run­gen.

Die Wis­sen­schaft­ler sa­gen, dass die Er­geb­nis­se mög­li­cher­wei­se die Aus­wir­kun­gen der Me­di­ka­men­te auf das pa­ra­sym­pa­thi­sche Ner­ven­sys­tem wi­der­spie­geln, das ei­ne Schlüs­sel­rol­le bei der Re­gu­lie­rung der Herz­funk­tion spielt. Sie emp­feh­len da­her, dass Ärz­te bei der Ver­schrei­bung und Be­hand­lung mit die­sen Me­di­ka­men­ten die ge­sam­te an­ti­cho­li­ner­ge Me­di­ka­men­ten­be­las­tung der Pa­tien­ten ge­nau­er im Au­ge be­hal­ten soll­ten.

Wenn Sie er­fah­ren möch­ten, wa­rum die Be­deu­tung von Vi­ta­min C für die Herz-​Kreis­lauf-​Ge­sund­heit kurz da­vor steht, all­ge­mein an­er­kannt zu wer­den, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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