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Schwei­zer An­ti-​GVO-​Ini­ti­a­ti­ve in Bern ein­ge­reicht

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Meldung

Ei­ne Ini­ti­a­ti­ve zum Schutz der Schwei­zer Le­bens­mit­tel vor gen­tech­nisch ver­än­der­ten Or­ga­nis­men (GVO), die von 137 000 Un­ter­stüt­zern ge­tra­gen wird, wur­de bei der Bun­des­kanz­lei in Bern ein­ge­reicht.
[Quelle: swissinfo.ch]

[Bildquelle: Wikimedia.org]

Kommentar

Mit dem Ziel, einen stär­ke­ren Schutz vor gen­tech­nisch ver­än­der­ten Or­ga­nis­men (GVO) zu er­rei­chen, wur­den für die­se Pe­ti­tion 137 000 Un­ter­schrif­ten ge­sam­melt – weit mehr als die 100 000, die er­for­der­lich sind, um ein mög­li­ches lan­des­wei­tes Re­fe­ren­dum aus­zu­lö­sen. Die als ›⁠Le­bens­mit­tel­schutz-​Ini­ti­a­ti­ve⁠‹ be­kann­te Pe­ti­tion for­dert die ob­li­ga­to­ri­sche Kenn­zeich­nung gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pro­duk­te, um­fas­sen­de Ri­si­ko­be­wer­tun­gen für je­den gen­tech­nisch ver­än­der­ten Or­ga­nis­mus, Schutz­maß­nah­men für ei­ne GVO-​freie Land­wirt­schaft und stren­ge­re Be­schrän­kun­gen für Pa­ten­te im Zu­sam­men­hang mit Gen­tech­nik. Die Be­für­wor­ter ar­gu­men­tie­ren, dass die Schwei­zer Ver­brau­cher das Recht be­hal­ten soll­ten, selbst zu ent­schei­den, was sie es­sen und wie ih­re Le­bens­mit­tel pro­du­ziert wer­den.

Der Vor­schlag wird vom Ver­ein für gen­tech­nik­freie Le­bens­mit­tel und ei­ner Ko­a­li­tion aus Land­wirt­schafts-, Um­welt- und Ver­brau­cher­ver­bän­den un­ter­stützt. Ob­wohl das Schwei­zer Par­la­ment kürz­lich das na­tio­na­le Mo­ra­to­rium für den An­bau von GVO – das erst­mals 2005 ein­ge­führt wur­de – bis En­de 2030 ver­län­gert hat, sind die Ak­ti­vis­ten der Mei­nung, dass jetzt zu­sätz­li­che ge­setz­li­che Maß­nah­men er­for­der­lich sind, um den lang­fris­ti­gen Schutz von Ver­brau­chern und Land­wir­ten zu ge­währ­leis­ten.

Um mehr über die kürz­lich ge­trof­fe­ne Ent­schei­dung des Eu­ro­pä­i­schen Ge­richts­hof zu er­fah­ren, der­zu­fol­ge die Mit­glied­staa­ten der Eu­ro­pä­i­schen Union (EU) das Recht ha­ben, den An­bau gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pflan­zen in Tei­len oder auf ih­rem ge­sam­ten Ho­heits­ge­biet zu ver­bie­ten, le­sen Sie die­se Mel­dung auf un­se­rer Web­sei­te.

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