

Eine Initiative zum Schutz der Schweizer Lebensmittel vor gentechnisch veränderten Organismen (GVO), die von 137 000 Unterstützern getragen wird, wurde bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht.
[Quelle: swissinfo.ch]

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Mit dem Ziel, einen stärkeren Schutz vor gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zu erreichen, wurden für diese Petition 137 000 Unterschriften gesammelt – weit mehr als die 100 000, die erforderlich sind, um ein mögliches landesweites Referendum auszulösen. Die als ›Lebensmittelschutz-Initiative‹ bekannte Petition fordert die obligatorische Kennzeichnung gentechnisch veränderter Produkte, umfassende Risikobewertungen für jeden gentechnisch veränderten Organismus, Schutzmaßnahmen für eine GVO-freie Landwirtschaft und strengere Beschränkungen für Patente im Zusammenhang mit Gentechnik. Die Befürworter argumentieren, dass die Schweizer Verbraucher das Recht behalten sollten, selbst zu entscheiden, was sie essen und wie ihre Lebensmittel produziert werden.
Der Vorschlag wird vom Verein für gentechnikfreie Lebensmittel und einer Koalition aus Landwirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherverbänden unterstützt. Obwohl das Schweizer Parlament kürzlich das nationale Moratorium für den Anbau von GVO – das erstmals 2005 eingeführt wurde – bis Ende 2030 verlängert hat, sind die Aktivisten der Meinung, dass jetzt zusätzliche gesetzliche Maßnahmen erforderlich sind, um den langfristigen Schutz von Verbrauchern und Landwirten zu gewährleisten.
Um mehr über die kürzlich getroffene Entscheidung des Europäischen Gerichtshof zu erfahren, derzufolge die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) das Recht haben, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Teilen oder auf ihrem gesamten Hoheitsgebiet zu verbieten, lesen Sie diese Meldung auf unserer Webseite.