

Eine neue Studie der Queen’s University Belfast legt nahe, dass bei Demenzpatienten, die Antidepressiva oder Medikamente gegen Angstzustände einnehmen, ein erhöhtes Sterberisiko besteht.
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Diese neue Studie, die von Forschern der Queen’s University Belfast durchgeführt wurde, ergab, dass Medikamente zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen mit einem erhöhten Sterberisiko bei Menschen mit Demenz in Verbindung stehen könnten. Demenz betrifft derzeit weltweit mehr als 55 Millionen Menschen, und mit rund 10 Millionen neuen Fällen pro Jahr wird sie zunehmend als eine der größten globalen gesundheitlichen Herausforderungen anerkannt.
Die Studie wertete Daten von 28 781 Demenzpatienten in Nordirland über einen Zeitraum von neun Jahren zwischen 2012 und 2020 aus. Etwa die Hälfte der Teilnehmer verstarb in dieser Zeit. Von den Verstorbenen hatten 59,2 Prozent Antidepressiva verschrieben bekommen und 44,8 Prozent hatten Medikamente gegen Angstzustände erhalten. Die Forscher fanden Hinweise auf ein erhöhtes Sterberisiko bei denjenigen, die Antidepressiva einnahmen, und einen stärkeren Anstieg bei denjenigen, denen Medikamente gegen Angstzustände verschrieben worden waren.
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