

Das geplante bilaterale Abkommen hätte über einen Zeitraum von fünf Jahren 367 Millionen US-Dollar zur Unterstützung verschiedener Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in Simbabwe bereitgestellt, darunter die Behandlung und Prävention von HIV/AIDS, Malariaprogramme und die Tuberkulosebekämpfung. Der simbabwische Präsident Emmerson Mnangagwa brach die Verhandlungen ab und begründete dies damit, dass die geplante Absichtserklärung »einseitig« sei und die Souveränität und Unabhängigkeit seines Landes gefährde. Simbabwe hat angekündigt, Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit auch ohne amerikanische Gelder weiter voranzutreiben.
Unterdessen strebt die Trump-Regierung ähnliche bilaterale Gesundheitsabkommen in ganz Afrika an, wobei bereits Verträge in Ländern wie Kenia und Nigeria unterzeichnet wurden. Diese Initiativen haben jedoch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes ausgelöst. In Kenia beispielsweise hat ein Gericht ein bedeutendes Abkommen vorläufig ausgesetzt und dabei Risiken im Zusammenhang mit dem Austausch sensibler medizinischer und epidemiologischer Daten mit den Vereinigten Staaten angeführt.
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