

Eine maßgebliche Analyse kam zu dem Schluss, dass »bahnbrechende« Alzheimer-Medikamente den Patienten wahrscheinlich keinen Nutzen bringen. Die Forscher erklärten, die Wirkung liege »deutlich unter« dem, was nötig sei, um das Leben von Demenzpatienten entscheidend zu verbessern.
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Diese umfassende unabhängige Untersuchung hat ernsthafte Zweifel am tatsächlichen Nutzen neuer »bahnbrechender« Alzheimer-Medikamente aufkommen lassen. Diese Therapien – wie beispielsweise Donanemab und Lecanemab – zielen auf Beta-Amyloid ab, ein Protein, das sich im Gehirn von Menschen mit Alzheimer ansammelt. Während klinische Studien zeigten, dass sie den kognitiven Verfall geringfügig verlangsamen können, kam die Überprüfung von 17 Studien mit über 20 000 Teilnehmern zu dem Schluss, dass die Vorteile zu gering sind, um das Leben der Patienten sinnvoll zu verbessern.
Die Analyse zeigte zudem praktische und medizinische Nachteile auf. Diese Medikamente müssen wiederkehrend – alle zwei bis vier Wochen – verabreicht werden und bergen erhebliche Risiken, darunter Hirnschwellungen und Blutungen. Da die Kosten für eine private Behandlung bei einer 18-monatigen Therapie auf rund 90 000 £ (104 000 €) steigen, ist der Zugang bereits stark eingeschränkt. Experten plädieren dafür, den Patienten realistische Erwartungen zu vermitteln, weisen darauf hin, dass die meisten wahrscheinlich keinen spürbaren Nutzen erfahren werden, und warnen davor, falsche Hoffnungen zu wecken.
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