B12-​Prä­pa­ra­te für schwan­ge­re Ve­ge­ta­rie­rin­nen könn­ten die neu­ro­lo­gi­sche Ent­wick­lung des Säug­lings för­dern
24. April 2026
Be­richt deu­tet da­rauf hin, dass in­no­va­ti­ve Alz­hei­mer-​Me­di­ka­men­te wahr­schein­lich kei­nen Nut­zen für Pa­tien­ten brin­gen
24. April 2026

Früh­zei­ti­ge Fol­säu­re-​Sup­ple­men­tie­rung könn­te bei Frau­en, die An­ti­epi­lep­ti­ka ein­neh­men, das Ri­si­ko von Ge­burts­feh­lern um die Hälf­te sen­ken

Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Meldung

Frauen, die we­gen Epi­lep­sie An­ti­epi­lep­ti­ka ein­neh­men, ha­ben ein um et­wa 45 Pro­zent ge­rin­ge­res Ri­si­ko für schwe­re an­ge­bo­re­ne Fehl­bil­dungen bei ih­ren Kin­dern – so­fern sie be­reits vor der Schwan­ger­schaft mit der Ein­nah­me von hoch­do­sier­tem Fol­säu­re be­gin­nen.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: freepik.com]

Kommentar

Die­se Stu­die legt na­he, dass die Ein­nah­me von hoch­do­sier­ten Fol­säu­re­prä­pa­ra­ten vor der Schwan­ger­schaft das Ri­si­ko für Ge­burts­feh­ler bei Frau­en, die Me­di­ka­men­te ge­gen Epi­lep­sie ein­neh­men, deut­lich sen­ken könn­te. Die For­scher fan­den her­aus, dass Frau­en, die ein bis zwölf Wo­chen vor der Emp­fäng­nis mit der Ein­nah­me be­gan­nen, ein um et­wa 45 Pro­zent ge­rin­ge­res Ri­si­ko für schwe­re an­ge­bo­re­ne Fehl­bil­dun­gen hat­ten als die­je­ni­gen, die kei­ne hoch­do­sier­te Fol­säu­re ein­nah­men. Im Ge­gen­satz da­zu zeig­te die Ein­nah­me nach Be­ginn der Schwan­ger­schaft kei­ne schüt­zen­de Wir­kung, was die Be­deu­tung des rich­ti­gen Zeit­punkts un­ter­streicht.

Die Stu­die be­zog mehr als 13 000 Schwan­ger­schaf­ten in Dä­ne­mark, Nor­we­gen, Schwe­den und Is­land in die Un­ter­su­chung mit ein. Bei Frau­en, die kei­ne hoch­do­sier­te Fol­säu­re ein­nah­men, kam es bei et­wa 48 von 1 000 Schwan­ger­schaf­ten zu an­ge­bo­re­nen Fehl­bil­dun­gen, ver­gli­chen mit 26 von 1 000, wenn die Ein­nah­me be­reits vor der Schwan­ger­schaft be­gon­nen hat­te – ei­ne ab­so­lu­te Ver­rin­ge­rung um 22 Fäl­le pro 1 000. Die schüt­zen­de Wir­kung war bei Frau­en, die ri­si­ko­rei­che­re An­ti­epi­lep­ti­ka wie Val­pro­at ein­nah­men, so­gar noch stär­ker: Hier wur­den Ri­si­ko­re­du­zie­run­gen von bis zu 86 Pro­zent be­ob­ach­tet.

Die im Jour­nal of Neu­ro­lo­gy, Neu­ro­sur­ge­ry & Psy­chia­try ver­öf­fent­lich­ten Er­geb­nis­se tra­gen da­zu bei, lang­jäh­ri­ge Un­si­cher­hei­ten hin­sicht­lich der Ein­nah­me von Fol­säu­re in die­sem Zu­sam­men­hang zu klä­ren, ins­be­son­de­re was die Be­deu­tung ei­nes Be­ginns der Nah­rungs­er­gän­zung vor der Emp­fäng­nis be­trifft.

Wenn Sie mehr über For­schungs­er­geb­nis­se er­fah­ren möch­ten, die da­rauf hin­wei­sen, dass Vi­ta­min D ei­ne si­che­re Be­hand­lungs­me­tho­de zur Re­du­zie­rung epi­lep­ti­scher An­fäl­le sein könn­te, le­sen Sie die­sen Bei­trag auf un­se­rer Web­sei­te.

Share this post: