Mehr Vi­ta­min D in den mitt­le­ren Le­bens­jah­ren könn­te mit nie­dri­ge­ren Bio­mar­kern für Alz­hei­mer in hö­he­rem Al­ter kor­re­s­pon­die­ren
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Gän­gi­ge Blut­druck­me­di­ka­men­te kön­nen bei äl­te­ren Er­wach­se­nen und Frau­en ei­nen ge­fähr­li­chen, Krampf­an­fäl­le aus­lö­sen­den Zu­stand her­vor­ru­fen

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Meldung

Neu­en For­schungs­er­geb­nis­sen zu­fol­ge könn­ten Blut­druck­me­di­ka­men­te, die von Mil­li­o­nen von Men­schen ein­ge­nom­men wer­den, das Ri­si­ko er­hö­hen für ein ge­fähr­li­ches Ab­sin­ken des Na­tri­um­spie­gels im Blut.
[Quelle: dailymail.co.uk]

[Bildquelle: freepik.com]

Kommentar

Ei­ne groß an­ge­leg­te schwe­di­sche Stu­die, die in der Fach­zeit­schrift JAMA Net­work Open ver­öf­fent­licht wur­de, legt na­he, dass häu­fig ver­schrie­be­ne Blut­druck­me­di­ka­men­te – ins­be­son­de­re Thi­a­zid­diu­re­ti­ka – das Ri­si­ko ei­ner Hy­po­na­tri­ä­mie er­hö­hen kön­nen, ei­nem po­ten­tiell ge­fähr­li­chen Ab­sin­ken des Na­tri­um­spie­gels im Blut. Die­ser Zu­stand kann zu Sym­pto­men wie Ver­wirrt­heit, Mü­dig­keit, Kopf­schmer­zen und Übel­keit füh­ren und in schwe­ren Fäl­len Krampf­an­fäl­le oder ein Ko­ma aus­lö­sen.

Mehr als 159 000 Er­wach­se­ne, die ei­ne Be­hand­lung mit Thi­a­zi­den oder Cal­cium­ka­nal­blockern auf­ge­nom­men hat­ten, be­glei­te­ten die For­scher über meh­re­re Jah­re hin­weg und be­ob­ach­te­ten ei­ne Ent­wick­lung nie­dri­ger Na­tri­um­wer­te. Ihre Aus­wer­tun­gen zeig­ten, dass das Ri­si­ko je nach Al­ter und Ge­schlecht stark va­ri­iert. Äl­te­re Frau­en – ins­be­son­de­re die­je­ni­gen über 80 – wa­ren deut­lich an­fäl­li­ger. Et­wa 3 Pro­zent der äl­te­ren Frau­en, die Thi­a­zi­de ein­nah­men, ent­wickel­ten ei­ne Hy­po­na­tri­ä­mie. Die An­zahl der Pa­tien­tin­nen, bei de­nen ei­ne Schä­di­gung auf­tritt, lag in die­ser Grup­pe bei 53, was da­rauf hin­deu­tet, dass die Ne­ben­wir­kung re­la­tiv häu­fig vor­kommt. Män­ner im glei­chen Al­ter wa­ren deut­lich we­ni­ger be­trof­fen, was auf ein stark ge­schlechts­spe­zi­fi­sches Ri­si­ko­pro­fil hin­deu­tet.

Die Emp­feh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit bei Blut­hoch­druck fin­den Sie hier auf un­se­rer Web­sei­te.

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