Neue Er­kennt­nis­se deu­ten da­rauf hin, dass E-​Zi­ga­ret­ten Krebs ver­ur­sa­chen kön­nen
10. April 2026
Gän­gi­ge Blut­druck­me­di­ka­men­te kön­nen bei äl­te­ren Er­wach­se­nen und Frau­en ei­nen ge­fähr­li­chen, Krampf­an­fäl­le aus­lö­sen­den Zu­stand her­vor­ru­fen
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Mehr Vi­ta­min D in den mitt­le­ren Le­bens­jah­ren könn­te mit nie­dri­ge­ren Bio­mar­kern für Alz­hei­mer in hö­he­rem Al­ter kor­re­s­pon­die­ren

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Meldung

Im Rah­men ei­ner neu­en Stu­die wur­den fast 800 Teil­neh­mer über mehr als an­dert­halb Jahr­zehn­te hin­weg be­ob­ach­tet, um zu un­ter­su­chen, ob der in ih­ren 30ern ge­mes­se­ne Vi­ta­min-​D-​Spie­gel mit Ver­än­de­run­gen im Ge­hirn im spä­te­ren Le­ben in Zu­sam­men­hang stand. Bei Per­so­nen mit hö­he­ren Vi­ta­min-​D-​Spie­geln im Blut wie­sen die et­wa 16 Jah­re spä­ter durch­ge­führ­ten Un­ter­su­chun­gen ei­ne ge­rin­ge­re An­samm­lung von Tau auf – ei­nem Pro­te­in, das im Ge­hirn von Men­schen mit Alz­hei­mer schäd­li­che Ver­klum­pun­gen bil­det.
[Quelle: sci.news]

[Bildquelle: freepik.com]

Kommentar

Die­se von For­schern der Uni­ver­si­tät Gal­way in Ir­land ge­lei­te­te Stu­die legt na­he, dass hö­he­re Vi­ta­min-​D-​Spie­gel im frü­hen Er­wach­se­nen­al­ter mit ei­nem ge­sün­de­ren Al­tern des Ge­hirns Jahr­zehn­te spä­ter in Ver­bin­dung ste­hen könn­ten. An­hand der Be­ob­ach­tung von fast 800 Teil­neh­mern der lang­jäh­ri­gen Fra­ming­ham-​Herz­stu­die zeig­te sich, dass Per­so­nen, die in ih­ren 30ern hö­he­re Vi­ta­min-​D-​Spie­gel im Blut auf­wie­sen, rund 16 Jah­re spä­ter bei ei­ner Ge­hirn­un­ter­su­chung ei­ne ge­rin­ge­re Ab­la­ge­rung von Tau-​Pro­te­in auf­wie­sen. Die­ser Zu­sam­men­hang blieb auch nach Be­rück­sich­ti­gung von Fak­to­ren wie Al­ter, Herz-​Kreis­lauf-​Ge­sund­heit, Rau­chen und Kör­per­ge­wicht sig­ni­fi­kant. Es wird an­ge­nom­men, dass die An­samm­lung von Tau-​Pro­te­in, ins­be­son­de­re in Re­gio­nen wie dem en­to­rhi­na­len Kor­tex und den Tem­po­ral­lap­pen, ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der frü­hen Ent­ste­hung der Alz­hei­mer-​Krank­heit spielt.

Bei den Stu­dien­teil­neh­mern wur­den zwi­schen 2002 und 2005 die Vi­ta­min-​D-​Spie­gel ge­mes­sen; später, zwi­schen 2016 und 2019, wur­den Ge­hirn­scans durch­ge­führt. Die Er­geb­nis­se zeig­ten, dass ein hö­he­rer Vi­ta­min-​D-​Spie­gel durch­weg mit ei­ner ge­rin­ge­ren Tau-​Be­las­tung im ge­sam­ten Ge­hirn ver­bun­den war, auch in den Be­rei­chen, die am an­fäl­ligs­ten für Neu­ro­de­ge­ne­ra­tion sind. Die For­scher er­klä­ren, ih­re Stu­die leis­te ei­nen Bei­trag zu den wach­sen­den Nach­wei­sen da­für, dass Vi­ta­min D die Ge­sund­heit des Ge­hirns lan­ge vor dem Auf­tre­ten von De­menz­sym­pto­men be­ein­flus­sen kann, und wei­se kon­kret auf die mitt­le­ren Le­bens­jah­re als po­ten­tiell ent­schei­den­des Zeit­fens­ter für die De­menz­prä­ven­tion hin.

Die Emp­feh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit für ei­ne op­ti­ma­le kog­ni­ti­ve Leis­tungs­fä­hig­keit fin­den Sie hier auf un­se­rer Web­sei­te.

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