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Neue Er­kennt­nis­se deu­ten da­rauf hin, dass E-​Zi­ga­ret­ten Krebs ver­ur­sa­chen kön­nen
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Tä­to­wier­far­be als »⁠Cock­tail aus Gift­stof­fen⁠«: Neue Stu­dien brin­gen Kör­per­kunst mit Krebs­ri­si­ken in Ver­bin­dung

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Meldung

Neue For­schungs­er­geb­nis­se schla­gen Alarm hin­sicht­lich der ver­steck­ten Ge­fah­ren, die in Tä­to­wier­farbe lau­ern, und deu­ten auf ei­nen mög­li­chen Zu­sam­men­hang mit Lym­pho­men und Haut­krebs hin.
[Quelle: lavocedinewyork.com]

[Bildquelle: Freepik.com]

Kommentar

Fast 40 Pro­zent der Er­wach­se­nen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und über die Hälf­te der un­ter 40-​Jäh­ri­gen tra­gen mitt­ler­wei­le Tä­to­wie­run­gen. Die po­ten­tiell von ih­nen aus­ge­hen­den Aus­wir­kun­gen auf die öf­fent­li­che Ge­sund­heit sind al­so er­heb­lich. Wis­sen­schaft­ler be­rich­ten, dass die Farb­par­ti­kel nicht auf die Haut be­schränkt blei­ben, son­dern durch den Kör­per wan­dern kön­nen. Das lässt den Ruf nach stren­ge­rer Re­gu­lie­rung und ei­ner stär­ke­ren Sen­si­bi­li­sie­rung der Ver­brau­cher lau­ter wer­den.

Um­fäng­li­che, ex­pe­ri­men­tel­le Stu­dien be­gin­nen nun zu er­grün­den, wie sich Tä­to­wier­far­be im Kör­per ver­hält. Ei­ne Stu­die der Uni­ver­si­tät Süd­dä­ne­mark aus dem Jahr 2025 mit mehr als 11 000 Teil­neh­mern er­gab ein um 21 Pro­zent er­höh­tes Lym­phom­ri­si­ko bei tä­to­wier­ten Per­so­nen, das bei Per­so­nen mit groß­flä­chi­gen Tä­to­wie­run­gen so­gar auf das 2,7-​Fa­che an­stieg. Wei­te­re Er­geb­nis­se deu­ten auf ei­ne hö­he­re Haut­krebs­in­zi­denz bei grö­ße­ren Tä­to­wie­run­gen hin. Un­ter­stüt­zen­de La­bor­un­ter­su­chun­gen in der Schweiz zei­gen, dass Tin­ten­par­ti­kel in die Lymph­kno­ten ge­lan­gen, dort mo­na­te­lang ver­blei­ben, Im­mun­zel­len schä­di­gen und chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen aus­lö­sen kön­nen – Me­cha­nis­men, die plau­si­bel zur Ent­ste­hung von Krebs bei­tra­gen könn­ten.

For­scher wei­sen auf die che­mi­sche Zu­sam­men­set­zung von Tä­to­wier­far­ben als mög­li­chen Aus­lö­ser die­ser Ri­si­ken hin. Vie­le For­mu­lie­run­gen ent­hal­ten Schwer­me­tal­le und Sub­stan­zen wie po­ly­zyk­li­sche aro­ma­ti­sche Koh­len­was­ser­stof­fe so­wie Azo­farb­stof­fe, die un­ter UV-​Licht in krebs­er­re­gen­de Ver­bin­dun­gen zer­fal­len kön­nen – all dies steht im Zu­sam­men­hang mit oxi­da­ti­vem Stress und DNA-​Schä­den. Be­zeich­nen­der­wei­se führt die Über­ein­stim­mung to­xi­ko­lo­gi­scher und epi­de­mio­lo­gi­scher Da­ten da­her zu­neh­mend zu Vor­sichts­emp­feh­lun­gen. Re­gu­lie­rungs­be­hör­den, ins­be­son­de­re in Eu­ro­pa, schrän­ken be­reits be­stimm­te Pig­men­te ein, und Ge­sund­heits­ex­per­ten for­dern die Men­schen da­zu auf, die Ri­si­ken sorg­fäl­tig ab­zu­wä­gen, ins­be­son­de­re Per­so­nen mit er­höh­ter Krebs­an­fäl­lig­keit.

Die Emp­feh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit bei Krebs fin­den Sie hier auf un­se­rer Web­sei­te.

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