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Be­we­gung und Er­näh­rung vor einer Ope­ra­tion zu op­ti­mie­ren, ver­bes­sert die Be­hand­lungs­er­geb­nis­se

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Meldung

Laut ei­ner neu­en Über­sichts­ar­beit, die im Jour­nal of the Ame­ri­can Col­lege of Sur­geons (JACS) ver­öf­fent­licht wur­de, kann die Be­reit­stel­lung struk­tu­rier­ter Be­we­gungs- und Er­näh­rungs­un­ter­stüt­zung für Pa­tien­ten vor ei­ner Ope­ra­tion Kom­pli­ka­tio­nen ver­rin­gern und den Kran­ken­haus­auf­ent­halt ver­kür­zen.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: pexels.com]

Kommentar

Der in die­ser Über­sichts­ar­beit un­ter­such­te An­satz der »⁠Prä­ha­bi­li­ta­tion⁠« um­fasst struk­tu­rier­te Maß­nah­men vor ei­ner Ope­ra­tion, wie bei­spiels­wei­se Be­we­gungs­pro­gram­me, Er­näh­rungs­be­ra­tung und Auf­klä­rung. For­scher der Uni­ver­si­tät Ka­li­for­nien in Los An­ge­les ana­ly­sier­ten 23 ran­do­mi­sier­te kon­trol­lier­te Stu­dien mit mehr als 2 100 Pa­tien­ten, um zu un­ter­su­chen, ob die­se Maß­nah­men die Dau­er des Kran­ken­haus­auf­ent­halts ver­kür­zen und das Ri­si­ko von Kom­pli­ka­tio­nen nach der Ope­ra­tion sen­ken kön­nen.

In al­len Stu­dien zeig­te die Prä­ha­bi­li­ta­tion deut­li­che Vor­tei­le. Ins­ge­samt wie­sen die teil­neh­men­den Pa­tien­ten ein um fast die Hälf­te ge­rin­ge­res Ri­si­ko für post­ope­ra­ti­ve Kom­pli­ka­tio­nen auf und ver­brach­ten et­wa 11 Pro­zent we­ni­ger Zeit im Kran­ken­haus. Be­we­gungs­ba­sier­te Pro­gram­me führ­ten zu der stärks­ten Ver­rin­ge­rung der Kom­pli­ka­tio­nen und senk­ten die Wahr­schein­lich­keit von Pro­ble­men im Ver­gleich zur Stan­dard­ver­sor­gung um 55 Pro­zent. Er­näh­rungs­ba­sier­te Pro­gram­me, die häu­fig Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel um­fass­ten, wa­ren be­son­ders wirk­sam bei der Ver­kür­zung der Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te und re­du­zier­ten die Ver­weil­dau­er im Kran­ken­haus um rund 14 Pro­zent.

Die Aus­wer­tung er­gab zu­dem, dass ei­ne auf Be­we­gung ba­sie­ren­de Prä­ha­bi­li­ta­tion das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den der Pa­tien­ten so­wie ih­re Fä­hig­keit, all­täg­li­che Ak­ti­vi­tä­ten nach der Ope­ra­tion zu be­wäl­ti­gen, ver­bes­ser­te. Die For­scher stell­ten fest, dass die Art der Ope­ra­tion Ein­fluss da­rauf ha­ben kann, wel­cher An­satz am bes­ten funk­tio­niert. So wur­den Be­we­gungs­pro­gram­me bei­spiels­wei­se bei or­tho­pä­di­schen Ein­grif­fen häu­fi­ger ein­ge­setzt, wäh­rend er­näh­rungs­orien­tier­te Maß­nah­men vor al­lem in der Ma­gen-​Darm-​ und Herz­chi­rur­gie zum Ein­satz ka­men.

Um zu er­fah­ren, wie und wa­rum ei­ne Ope­ra­tion dem Kör­per er­heb­lich Vi­ta­min C ent­zieht und Pa­tien­ten da­durch oft wo­chen- oder so­gar mo­na­te­lang in ei­nen Man­gel­zu­stand ver­setzt, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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