Wie In­diens Arz­nei­mit­tel­pipe­line die Opi­o­id­kri­se in West­afri­ka ver­schärft
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Image: Wikimedia / Dr. Rath Health Foundation
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Krebs­er­kran­kun­gen neh­men welt­weit zu, doch blei­ben Mil­li­o­nen von Fäl­len mög­li­cher­wei­se un­er­kannt

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Meldung

Ei­ne neue welt­wei­te Ana­ly­se hat er­ge­ben, dass fast ein Drit­tel der Men­schen, bei de­nen ei­ne der 17 häu­figs­ten Krebs­ar­ten auf­tritt, mög­li­cher­wei­se ver­stirbt, be­vor sie ei­ne of­fi­ziel­le Krebs­dia­gno­se er­hal­ten. Die Ge­fahr be­steht nicht nur da­rin, dass Krebs­er­kran­kun­gen welt­weit zu­neh­men; Mil­li­o­nen von Fäl­len wer­den mög­li­cher­wei­se gar nicht erst in die me­di­zi­ni­schen Un­ter­la­gen auf­ge­nom­men.
[Quelle: earth.com]

[Bildquelle: pixabay.com]

Kommentar

Die­se in der Fach­zeit­schrift The Lan­cet On­co­lo­gy ver­öf­fent­lich­te Stu­die macht deut­lich, wie vie­le Krebs­pa­tien­ten für die Ge­sund­heits­sys­te­me prak­tisch un­sicht­bar blei­ben, ins­be­son­de­re in är­me­ren Re­gio­nen, in de­nen der Zu­gang zu Fach­ärz­ten, bild­ge­ben­den Ver­fah­ren, La­bors und Über­wei­sungs­netz­wer­ken ein­ge­schränkt ist.

Für die Stu­die nutz­ten die For­scher ein com­pu­ter­ge­stütz­tes Mo­dell der »⁠Mi­kro­si­mu­la­tion«, um so­wohl die Ge­samt­zahl der Krebs­fäl­le als auch die Zahl der tat­säch­lich dia­gnos­ti­zier­ten Fäl­le zu schät­zen. Sie stell­ten fest, dass Dia­gno­se­lücken oft schon lan­ge vor der Be­hand­lung ent­ste­hen, da Pa­tien­ten Schwie­rig­kei­ten beim Zu­gang zur Grund­ver­sor­gung ha­ben, lan­ge War­te­zei­ten auf Un­ter­su­chun­gen oder Ge­we­be­un­ter­su­chun­gen in Kauf neh­men müs­sen oder durch Kos­ten, Trans­port­pro­ble­me, Ängs­te und über­las­te­te Ge­sund­heits­diens­te be­hin­dert wer­den. Die For­scher schät­zen, dass bis 2050 fast die Hälf­te der dia­gnos­ti­zier­ten Krebs­er­kran­kun­gen erst dann ent­deckt wird, wenn sich die Krank­heit be­reits weit aus­ge­brei­tet hat, was die Be­hand­lung er­heb­lich er­schwert.

Die Stu­die deck­te zu­dem enor­me glo­ba­le Un­gleich­hei­ten auf. In West­eu­ro­pa wer­den vor­aus­sicht­lich we­ni­ger als 1 Pro­zent der Men­schen mit ei­ner un­dia­gnos­ti­zier­ten Krebs­neu­er­kran­kung ster­ben, wäh­rend die­se Zahl in West­afri­ka bei über 67 Pro­zent lie­gen könn­te. Die For­scher sa­gen, die Er­geb­nis­se ent­hül­len ei­ne ver­bor­ge­ne Krebs­be­las­tung, die weit­aus grö­ßer ist, als es die of­fi­ziel­len Sta­tis­ti­ken ver­mu­ten las­sen, ins­be­son­de­re in Län­dern mit nie­dri­gem und mitt­le­rem Ein­kom­men.

Die Emp­feh­lun­gen von Dr. Rath zur Zell­ge­sund­heit bei Krebs fin­den Sie hier auf un­se­rer Web­sei­te.

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