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Neue Stu­dien brin­gen Li­po­pro­te­in(a) mit ei­nem er­höh­ten kar­dio­vas­ku­lä­ren Ri­si­ko in Ver­bin­dung

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Meldung

Neue Da­ten, die mehr als 20 000 Pa­tien­ten aus drei gro­ßen Stu­dien der US-​ame­ri­ka­ni­schen Na­tio­nal In­sti­tutes of Health (NIH) ana­ly­sie­ren, zei­gen, dass er­höh­te Wer­te des Mo­le­küls Li­po­pro­tein(a) mit ei­nem kar­dio­vas­ku­lä­ren Ri­si­ko ver­bun­den sind und ei­ne kon­se­quen­te Ri­si­ko­min­de­rung recht­fer­ti­gen.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: freepik.com]

Kommentar

Die­se neu­en NIH-​Stu­dien be­stä­ti­gen, dass ein er­höh­ter Li­po­pro­tein(a)-​Spie­gel, kurz Lp(a), ein be­deu­ten­der und un­ab­hän­gi­ger Ri­si­ko­fak­tor für Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen ist, selbst bei Pa­tien­ten, die be­reits ei­ne Stan­dard­the­ra­pie er­hal­ten. Die For­scher stell­ten fest, dass Per­so­nen mit Lp(a)-​Wer­ten von 175 nmol/l oder mehr ei­nem deut­lich er­höh­ten Ri­si­ko für schwer­wie­gen­de kar­dio­vas­ku­lä­re Er­eig­nis­se aus­ge­setzt wa­ren.

Die neu­en Da­ten der NIH un­ter­strei­chen die Be­deu­tung von Lp(a) und zei­gen ein­mal mehr, dass Dr. Rath Recht hat­te. In ei­ner bahn­bre­chen­den Stu­die, die 2015 ver­öf­fent­licht wur­de, wie­sen Wis­sen­schaft­ler des Dr. Rath For­schungs­in­sti­tuts nach, dass Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen ei­ne Früh­form der Vi­ta­min-​C-​Man­gel­krank­heit Skor­but sind. In die­ser Stu­die wur­den trans­ge­ne Mäu­se ge­nutzt, die den mensch­li­chen Stoff­wech­sel hin­sicht­lich zwei­er wich­ti­ger ge­ne­ti­scher Merk­ma­le nach­ah­men: der Un­fä­hig­keit, Vi­ta­min C zu pro­du­zie­ren, und der Fä­hig­keit, Lp(a) zu pro­du­zie­ren. Bei ei­ner Er­näh­rung mit un­zu­rei­chen­der Vi­ta­min-​C-​Zu­fuhr wur­de fest­ge­stellt, dass sich bei den Mäu­sen Lp(a) in den Ge­fäß­wän­den ab­la­ger­te und sie Ar­te­rio­skle­ro­se ent­wickel­ten.

Es er­wies sich, dass das Aus­maß, in dem die­se Mäu­se Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen ent­wickel­ten, in um­ge­kehr­tem Ver­hält­nis zu ih­rer Vi­ta­min-​C-​Zu­fuhr stand. Die Mäu­se mit der höchs­ten Vi­ta­min-​C-​Zu­fuhr zeig­ten die ge­rings­ten Lp(a)-​Ab­la­ge­run­gen in ih­ren Ar­te­rien und die ge­rings­te Ent­wick­lung athe­ro­skle­ro­ti­scher Lä­sio­nen. Dass nun die gro­ßen Na­tio­nal In­sti­tutes of Health (NIH) das Ri­si­ko er­höh­ter Lp(a)-​Wer­te an­er­ken­nen und be­stä­ti­gen, ist zwei­fel­los ei­ne will­kom­me­ne Ent­wick­lung. Zum voll­stän­di­gen Ver­stän­dnis des bio­lo­gi­schen Me­cha­nis­mus, der die­ses Bio­mo­le­kül mit der epi­de­mie­ar­ti­gen Ent­wick­lung von Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen bei uns Men­schen ver­knüpft, ge­hört in­des die Be­rück­sich­ti­gung von Dr. Raths Ent­deckung des Zu­sam­men­hangs zwi­schen er­höh­ten Lp(a)-​Wer­ten und ei­ner ge­rin­gen Vi­ta­min-​C-​Zu­fuhr.

Wenn Sie er­fah­ren möch­ten, wie Herz­in­fark­te, Schlag­an­fäl­le, Blut­hoch­druck, Dia­be­tes, ho­her Cho­le­s­te­rin­spie­gel und an­de­re Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen auf na­tür­li­che Wei­se ver­hin­dert wer­den kön­nen, le­sen Sie Dr. Raths Klas­si­ker: Wa­rum ken­nen Tie­re kei­nen Herz­in­farkt … aber wir Men­schen.

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