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USA wol­len Maß­nah­men er­grei­fen, um Ver­schrei­bung von An­ti­de­pres­si­va ein­zu­däm­men, sagt Ro­bert F. Ken­ne­dy Jr.

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Meldung

Das US-​Ge­sund­heits­mi­nis­te­rium wird ei­ne Rei­he von Maß­nah­men ein­lei­ten, die da­rauf ab­zie­len, den Ge­brauch von An­ti­de­pres­si­va in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ein­zu­däm­men, wie Ro­bert F. Ken­ne­dy Jr. be­kannt ge­ge­ben hat.
[Quelle: theguardian.com]

[Bildquelle: wikimedia.org]

Kommentar

Das US-​Ge­sund­heits­mi­nis­te­rium hat Plä­ne an­ge­kün­digt, die Ver­schrei­bung von An­ti­de­pres­si­va – ins­be­son­de­re von se­lek­ti­ven Se­ro­to­nin-​Wie­der­auf­nah­me­hem­mern (SSRIs) – im Rah­men ei­ner um­fas­sen­de­ren Ini­ti­a­ti­ve un­ter der Lei­tung von Ro­bert F. Ken­ne­dy Jr., Ge­sund­heits­mi­nis­ter in der Trump-​Re­gie­rung, zu re­du­zie­ren.

Bei ei­ner Ver­an­stal­tung des Make Ame­ri­ca Heal­thy Again (MAHA) Ins­ti­tute er­klär­te Ken­ne­dy, dass Psy­cho­phar­ma­ka nicht län­ger als Stan­dard­an­satz in der psy­chi­schen Ge­sund­heits­ver­sor­gung be­trach­tet wer­den soll­ten, son­dern viel­mehr als ei­ne Op­tion un­ter vie­len. Das Mi­nis­te­rium er­klär­te, sein Ziel sei es, ge­gen das, was es als »⁠über­mä­ßi­ge Ver­schrei­bung von Psy­cho­phar­ma­ka⁠« be­zeich­net, vor­zu­ge­hen und die »⁠Ent­wöh­nung von Psy­cho­phar­ma­ka⁠« zu för­dern, so­fern dies kli­nisch an­ge­mes­sen sei.

Neue Leit­li­nien für Leis­tungs­er­brin­ger im ame­ri­ka­ni­schen Ge­sund­heits­we­sen re­gen da­zu an, bei der Be­hand­lung von De­pres­sio­nen ver­stärkt auf nicht-​me­di­ka­men­tö­se An­sät­ze zu­rück­zu­grei­fen, da­run­ter Psy­cho­the­ra­pie, ei­ne ge­sün­de­re Er­näh­rung, kör­per­li­che Ak­ti­vi­tät und stär­ke­re so­zia­le Bin­dun­gen. Die Bun­des­re­gie­rung plant zu­dem, Ärz­te da­bei zu un­ter­stüt­zen, die Wirk­sam­keit von Psy­cho­phar­ma­ka zu über­prü­fen und den Pa­tien­ten ge­ge­be­nen­falls da­bei zu hel­fen, die­se schritt­wei­se und si­cher zu re­du­zie­ren oder ab­zu­set­zen. Ken­ne­dy steht An­ti­de­pres­si­va seit lan­gem kri­tisch ge­gen­über und bringt sie mit Amok­läu­fen an Schu­len in Ver­bin­dung. Ei­ne kürz­lich durch­ge­führ­te lan­des­wei­te Um­fra­ge er­gab, dass fast 17 Pro­zent der Ame­ri­ka­ner der­zeit die­se Me­di­ka­men­te ein­neh­men.

Wenn Sie mehr über eine kli­ni­sche Stu­die er­fah­ren möch­ten, die er­gab, dass Mag­ne­sium­prä­pa­ra­te ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu An­ti­de­pres­si­va sein könn­ten, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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