

Das US-Gesundheitsministerium wird eine Reihe von Maßnahmen einleiten, die darauf abzielen, den Gebrauch von Antidepressiva in den Vereinigten Staaten einzudämmen, wie Robert F. Kennedy Jr. bekannt gegeben hat.
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Das US-Gesundheitsministerium hat Pläne angekündigt, die Verschreibung von Antidepressiva – insbesondere von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) – im Rahmen einer umfassenderen Initiative unter der Leitung von Robert F. Kennedy Jr., Gesundheitsminister in der Trump-Regierung, zu reduzieren.
Bei einer Veranstaltung des Make America Healthy Again (MAHA) Institute erklärte Kennedy, dass Psychopharmaka nicht länger als Standardansatz in der psychischen Gesundheitsversorgung betrachtet werden sollten, sondern vielmehr als eine Option unter vielen. Das Ministerium erklärte, sein Ziel sei es, gegen das, was es als »übermäßige Verschreibung von Psychopharmaka« bezeichnet, vorzugehen und die »Entwöhnung von Psychopharmaka« zu fördern, sofern dies klinisch angemessen sei.
Neue Leitlinien für Leistungserbringer im amerikanischen Gesundheitswesen regen dazu an, bei der Behandlung von Depressionen verstärkt auf nicht-medikamentöse Ansätze zurückzugreifen, darunter Psychotherapie, eine gesündere Ernährung, körperliche Aktivität und stärkere soziale Bindungen. Die Bundesregierung plant zudem, Ärzte dabei zu unterstützen, die Wirksamkeit von Psychopharmaka zu überprüfen und den Patienten gegebenenfalls dabei zu helfen, diese schrittweise und sicher zu reduzieren oder abzusetzen. Kennedy steht Antidepressiva seit langem kritisch gegenüber und bringt sie mit Amokläufen an Schulen in Verbindung. Eine kürzlich durchgeführte landesweite Umfrage ergab, dass fast 17 Prozent der Amerikaner derzeit diese Medikamente einnehmen.
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