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Ver­bin­dung zwi­schen ›⁠un­ver­gäng­li­chen Che­mi­ka­lien⁠‹ und Leu­k­ä­mie bei Kin­dern

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Meldung

Nach An­ga­ben von For­schern der Joe C. Wen School of Po­pu­la­tion & Pub­lic Health an der Uni­ver­si­tät Ka­li­for­nien in Ir­vine ist eine frü­he Ex­po­si­tion ge­gen­über PFAS – ei­ner Grup­pe weit ver­brei­te­ter Ver­bin­dun­gen, die als »⁠ewi­ge Che­mi­ka­lien⁠« be­kannt sind – mit ei­nem er­höh­ten Ri­si­ko für aku­te lym­pho­blas­ti­sche Leu­k­ä­mie ver­bun­den, der häu­figs­ten Krebs­art im Kin­des­al­ter.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: pexels.com]

Kommentar

Die­se im Jour­nal of Ex­po­sure Science & En­vi­ron­men­tal Epi­de­mio­lo­gy ver­öf­fent­lich­te Stu­die ver­stärkt die wach­sen­de Be­sorg­nis über die ge­sund­heit­li­chen Aus­wir­kun­gen von Per- und Po­ly­fluor­al­kyl­sub­stan­zen (PFAS) – Che­mi­ka­lien, die weit ver­brei­tet in Trink­was­ser, Le­bens­mit­tel­ver­packun­gen, Koch­ge­schirr mit An­ti­haft­be­schich­tung und schmutz­ab­wei­sen­den Tex­ti­lien vor­kom­men und sich im Lau­fe der Zeit im Kör­per an­rei­chern kön­nen.

Um die che­mi­sche Be­las­tung zum Zeit­punkt der Ge­burt zu mes­sen, ana­ly­sier­ten die For­scher ge­trock­ne­te Bluts­trop­fen von Neu­ge­bo­re­nen. Ih­re Stu­die um­fass­te 125 Kin­der, bei de­nen aku­te lym­pho­blas­ti­sche Leu­k­ä­mie dia­gnos­ti­ziert wor­den war, so­wie 219 Kin­der oh­ne Krebs­er­kran­kung. Von den 17 in den Blut­pro­ben nach­ge­wie­se­nen PFAS-​Ver­bin­dun­gen wur­den die Sub­stan­zen Per­fluor­oc­tan­säu­re (PFOA) und Per­fluor­oc­tan­sul­fon­säu­re (PFOS) in den höchs­ten Kon­zen­tra­tio­nen ge­fun­den. Kin­der mit hö­he­ren Kon­zen­tra­tio­nen die­ser Che­mi­ka­lien wie­sen ein er­höh­tes Ri­si­ko auf, an Leu­kä­mie zu er­kran­ken, wo­bei das Ri­si­ko wei­ter an­stieg, wenn die Ex­po­si­tion ge­gen­über bei­den Ver­bin­dun­gen kom­bi­niert wur­de.

Die Er­geb­nis­se bau­en auf frü­he­ren Ar­bei­ten der­sel­ben For­schungs­grup­pe auf, die PFAS im Trink­was­ser mit ei­nem er­höh­ten Ri­si­ko für ver­schie­de­ne Krebs­ar­ten im Kin­des­al­ter in Zu­sam­men­hang ge­bracht hat­ten. In der neu­en Stu­die iden­ti­fi­zier­ten die For­scher zu­dem 26 wei­te­re PFAS-​Ver­bin­dun­gen, da­run­ter meh­re­re, die bis­lang nur sel­ten un­ter­sucht wor­den wa­ren. Die Stu­die un­ter­mau­ert die Er­kennt­nis­se, dass die Ex­po­si­tion ge­gen­über per­sis­ten­ten Um­welt­gif­ten wäh­rend der frü­hen Ent­wick­lung zum Krebs­ri­si­ko im Kin­des­al­ter bei­tra­gen kann, und un­ter­streicht die Not­wen­dig­keit ei­ner um­fas­sen­de­ren Über­wa­chung von PFAS so­wie von Stra­te­gien zur Ver­rin­ge­rung der Ex­po­si­tion ge­gen­über der Be­völ­ke­rung.

Um zu er­fah­ren, wie fast die Hälf­te des in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ge­trun­ke­nen Lei­tungs­was­sers mit PFAS be­las­tet ist, le­sen Sie die­sen Bei­trag auf un­se­rer Web­sei­te.

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