

Die Ausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA werden voraussichtlich im Jahr 2026 erstmals die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten.
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Laut einem neuen Bericht der American Society of Health-System Pharmacists stiegen die Gesamtausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA im Jahr 2025 um 12,7 Prozent auf 915 Milliarden US-Dollar. Der Bericht prognostiziert für das Jahr 2026 ein Gesamtwachstum von 10 bis 12 Prozent, wobei die Ausgaben in Kliniken voraussichtlich um 14 bis 16 Prozent und die Ausgaben in Krankenhäusern um 4 bis 6 Prozent steigen werden. Bezeichnenderweise scheint der Anstieg hauptsächlich darauf zurückzuführen zu sein, dass mehr Patienten mehr Medikamente einnehmen.
Ein wesentlicher Faktor für diesen Anstieg ist die rasante Verbreitung von GLP-1-Medikamenten, die zur Gewichtsreduktion und zur Behandlung von Diabetes eingesetzt werden. Medikamente wie Tirzepatid und Semaglutid generierten im Jahr 2025 jeweils Ausgaben in Höhe von mehr als 60 Milliarden US-Dollar. Insgesamt machten GLP-1-Medikamente rund 132 Milliarden US-Dollar aus – etwa 14 Prozent aller Ausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA und fast ein Drittel des gesamten Ausgabenwachstums in diesem Jahr. Da diese Zahlen jedoch keine Direktverkäufe an Verbraucher enthalten, dürfte ihre volle wirtschaftliche Auswirkung sogar noch größer sein.
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