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Über Jahrzehnte hat die Schulmedizin Vitamin C hauptsächlich bloß als den Mikronährstoff abgetan, der Skorbut vorbeugt. Diese einseitige Betrachtung ändert sich grundlegend. Eine wichtige neue Studie ist zu dem Schluss gekommen, dass dieses unscheinbare Molekül möglicherweise auch die Fähigkeit besitzt, die Entstehung von Krebs zu verhindern. Die im Journal of Theoretical Biology veröffentlichte Arbeit beschreibt, wie Vitamin C bereits während des Verdauungsprozesses die Bildung potentiell krebserregender Chemikalien blockieren kann. Für Anhänger der Zellular Medizin sind solche Erkenntnisse natürlich weniger eine Überraschung als vielmehr eine weitere eindrucksvolle Bestätigung dafür, dass Dr. Matthias Rath die ganze Zeit Recht hatte.
Die neue Studie weist darauf hin, dass die Einnahme eines Vitamin-C-Präparats kurz nach dem Essen die Bildung von sogenannten N-Nitrosoverbindungen verringern könnte. Diese Verbindungen entstehen aus Nitraten und Nitriten – chemischen Stoffen, die natürlicherweise in Gemüsesorten wie Spinat und Rote Bete vorkommen, aber auch häufig als Konservierungsstoffe in Fleischprodukten eingesetzt werden.
Im Körper erfüllen Nitrate und Nitrite nützliche Funktionen, wie beispielsweise die Regulierung des Blutflusses und die Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Unter bestimmten Bedingungen im sauren Milieu des Magens können sie jedoch auch in N-Nitrosoverbindungen umgewandelt werden, von denen viele im Verdacht stehen oder bekanntermaßen das Krebsrisiko erhöhen.
Wissenschaftler haben lange versucht zu erklären, warum nitratreiches Gemüse durchweg mit einer besseren Gesundheit in Verbindung gebracht wird, während verarbeitetes Fleisch wiederholt mit einem höheren Krebsrisiko in Verbindung gebracht wurde. Wenn doch beide Lebensmittel Nitrate bzw. Nitrite enthalten, fragten sie sich, warum haben sie dann nicht die gleichen Auswirkungen?
Die Autoren der neuen Studie, die an der University of Waterloo in Kanada tätig sind, sind der Ansicht, dass ihre Forschungsarbeit ein wichtiges Puzzleteil aufgedeckt hat. Um die ablaufenden Wechselwirkungen besser zu verstehen, haben sie ein komplexes mathematisches Modell entwickelt, das untersucht, was mit Nitraten, Nitriten und Vitamin C geschieht, während die Nahrung den Körper durchläuft. Ihr Modell berücksichtigt Faktoren wie die Rolle der Speicheldrüsen, des Magens, des Dünndarms und des Blutplasmas.
Die Ergebnisse sind bemerkenswert. War Vitamin C während der Verdauung von Nitraten und Nitriten aus der Nahrung verfügbar, reduzierte es deutlich die Bildung schädlicher Nitrosierungsprodukte, die letztendlich zur Entstehung krebsassoziierter N-Nitrosoverbindungen führen können. Vitamin C wirkt als starkes Antioxidans und fängt hochreaktive Stickstoffverbindungen ab, bevor diese krebsassoziierte Chemikalien bilden können. Anstatt diese gefährlichen chemischen Reaktionen ablaufen zu lassen, lenkte Vitamin C sie effektiv in Richtung harmloser Endprodukte um.
Diese Beobachtung erklärt sehr gut, warum nitratreiches Gemüse sich nicht wie verarbeitetes Fleisch verhält. Grünes Blattgemüse liefert neben Nitraten von Natur aus reichlich Vitamin C und andere schützende Antioxidantien. Mit anderen Worten: Die Natur stellt in ein und demselben Lebensmittel sowohl die Verbindung als auch ihren eingebauten Schutz bereit. Verarbeitetes Fleisch enthält dagegen oft Nitrite, aber nur wenig oder gar kein Vitamin C, was jedoch benötigt wird, um die schädlichen, krebsauslösenden Reaktionen zu blockieren.
Die Studie kommt daher zu einer einfachen, aber aussagekräftigen Schlussfolgerung: Es kommt nicht nur auf die Belastung durch Nitrate oder Nitrite an. Ebenso wichtig ist, ob dem Körper genau zum richtigen Zeitpunkt genügend schützende Mikronährstoffe zur Verfügung stehen, um potentiell gefährliche chemische Reaktionen zu neutralisieren, bevor diese die Zellen schädigen können.
Diese Erkenntnis passt bemerkenswert gut zu einer wachsenden Zahl wissenschaftlicher Belege, die zeigen, dass Vitamin C beim Schutz vor Krebs vielfältige Funktionen übernimmt. Vitamin C trägt nicht nur dazu bei, die Bildung krebserregender Nitrosoverbindungen zu verringern, sondern wirkt auch als eines der wichtigsten Antioxidantien des Körpers: Es schützt die DNA vor oxidativen Schäden, unterstützt eine gesunde Immunfunktion, fördert die Kollagenproduktion, die den Erhalt der Integrität von Geweben und Blutgefäßen ermöglicht, und es trägt zur normalen Regulierung zahlreicher zellulärer Prozesse bei, die eine Tumorentwicklung unterbinden sollen.
Für langjährige Unterstützer der Zellular Medizin sind diese Fakten jedoch keine Überraschung. Vor mehr als zwei Jahrzehnten haben Dr. Matthias Rath und sein Forschungsteam einen völlig neuen Weg in der Krebsforschung eingeschlagen. Auf der 19. jährlichen Miami-Brustkrebskonferenz im Jahr 2002 stellten sie bahnbrechende Forschungsergebnisse vor, die belegten, dass eine bestimmte Kombination von Mikronährstoffen – bestehend aus Vitamin C, den Aminosäuren Lysin und Prolin sowie dem Grüntee-Extrakt Epigallocatechingallat (EGCG) – die Ausbreitung von Krebszellen drastisch hemmen kann. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stand die Stärkung des körpereigenen Bindegewebes und die Verhinderung, dass Krebszellen diese natürliche Barriere durchbrechen – damit griffen sie einen der Schlüsselmechanismen an, der es Tumoren ermöglicht, in umliegendes Gewebe einzudringen und sich im gesamten Körper auszubreiten.
Zu einer Zeit, in der sich die konventionelle Krebsforschung noch überwiegend auf Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung konzentrierte, zeigten Dr. Raths Entdeckungen einen völlig anderen Ansatz auf, der auf der Behebung zugrunde liegender Mikronährstoffmängel und der Wiederherstellung der normalen Zellfunktion beruhte. Seitdem haben zahlreiche unabhängige Forschungsgruppen weltweit weitere Studien veröffentlicht, in denen die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C und anderen natürlichen Mikronährstoffen untersucht wurden. Auch heute noch bestätigen immer neue Studien die Prinzipien, die erstmals durch Dr. Raths Pionierarbeit etabliert wurden.
Letztendlich lautet die eigentliche Frage, die diese kanadische Studie aufwirft, nicht einfach nur, ob Vitamin C mehr Aufmerksamkeit verdient. Es geht vielmehr darum, warum es so lange gedauert hat, bis die Schulmedizin anerkannt hat, was die unabhängige Ernährungs- und Mikronährstoffforschung seit Jahrzehnten belegt. Während weiterhin Milliarden von Dollar für die Entwicklung immer teurerer Krebsmedikamente ausgegeben werden, wird kostengünstigen Mikronährstoffen, die dem Körper helfen, sich auf natürliche Weise zu schützen, relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Vitamin C ein natürlich vorkommender Nährstoff ist, der nicht patentiert werden kann. Infolgedessen fließt nur ein Bruchteil der kommerziellen Investitionen, die für die Entwicklung neuer Arzneimittel aufgewendet werden, in diesen Bereich.
Mehr als zwanzig Jahre, nachdem Dr. Rath und sein Forschungsteam erstmals nachgewiesen hatten, dass eine gezielte Kombination aus Vitamin C und anderen Mikronährstoffen die Ausbreitung von Krebszellen hemmen kann, bestätigen wissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend, dass er Recht hatte. Mikronährstoffe sind nicht bloß ›Ergänzungen‹ mit bestenfalls gesundheitlichem Nutzen – sie sind für für unsere Gesundheit von grundlegender Bedeutung. Während die Mainstream-Wissenschaft langsam aufholt, lässt sich eine Tatsache immer schwerer ignorieren: Die erste Verteidigungslinie gegen Krebs befindet sich nicht in einer Chemotherapie-Klinik – sie beginnt in jeder Zelle des menschlichen Körpers.