

Eine höhere Konzentration der Vitamine A und D im Körper könnte dazu beitragen, die Lungenfunktion bei Erwachsenen mit Asthma zu verbessern, wie eine vom Brigham and Women’s Hospital in Boston geleitete Studie nahelegt.
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Diese in der Fachzeitschrift Thorax veröffentlichte Studie untersuchte Daten von mehr als 1 100 Kindern und über 1 000 Erwachsenen mit Asthma. Es ist bekannt, dass die Vitamine A und D Gene beeinflussen, die an der Lungenentwicklung und den Immunreaktionen beteiligt sind. Bereits zuvor wurde ein Mangel an diesen Vitaminen mit schlechteren Asthma-Verläufen in Verbindung gebracht.
Die Ergebnisse zeigten, dass Vitamin A für Kinder mit Asthma besonders wichtig war. Kinder mit höheren Vitamin-A-Spiegeln wiesen deutlich bessere Lungenfunktionswerte auf, darunter auch eine bessere allgemeine Atemkapazität. Bei Erwachsenen standen höhere Spiegel sowohl von Vitamin A als auch von Vitamin D in Zusammenhang mit einer verbesserten Lungenleistung.
Die Forscher fanden zudem Hinweise darauf, dass diese positiven Effekte teilweise auf epigenetische Mechanismen zurückzuführen sein könnten – chemische Veränderungen, die beeinflussen, wie Gene ein- und ausgeschaltet werden, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern. Bei Erwachsenen mit höheren Vitaminspiegeln zeigten sich Veränderungen in der Regulation des immunbezogenen IRF5-Gens sowie bei Mikro-RNAs, die mit der Lungengesundheit und dem biologischen Altern in Verbindung stehen.
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