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Studie: Vi­ta­min K2 ver­zö­gert ko­ro­na­re Athe­ro­skle­ro­se

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Meldung

Die Ein­nah­me von Me­na­qui­non-7 (MK-7) ver­lang­sam­te in ge­rin­gem Ma­ße das Fort­schrei­ten der Ko­ro­nar­ar­te­rien­ver­kal­kung (CAC) bei Pa­tien­ten der pla­ce­bo­kon­trol­lier­ten VitaK-​CAC-​Stu­die.
[Quelle: medpagetoday.com]

[Bildquelle: envato.com]

Kommentar

In ei­ner zwei­jäh­ri­gen kli­ni­schen Stu­die, die kürz­lich im Fach­jour­nal JAMA Car­dio­lo­gy er­schie­nen ist, wies ein nie­der­län­di­sches For­scher­team nach, dass die Er­gän­zung des Vi­ta­min-​K2-​Ho­mo­logs Me­na­qui­non-7 die Ein­la­ge­rung von Cal­cium in athe­ro­skle­ro­ti­sche Plaques brem­sen kann. An der Stu­die nah­men 180 Pa­tien­ten mit leich­ter bis aus­ge­präg­ter Ko­ro­nar­ar­te­rien­ver­kal­kung teil (CAC Score zwi­schen 50 bis 400). In zwei Grup­pen auf­ge­teilt, er­hiel­ten die ei­nen täg­lich 360 µg Vi­ta­min K2 in der Form Me­na­qui­non-7 (MK-7), die an­de­ren ein Pla­ce­bo. Wäh­rend in der Pla­ce­bo­grup­pe der durch­schnitt­li­che CAC Score am En­de der zwei Jah­re von 145 auf 214 ge­stie­gen war, nahm die­ser Pa­ra­me­ter in der Wirk­stoff­grup­pe hin­ge­gen von 135 auf nur 184 zu. Der vor­tei­li­ge Ef­fekt von MK-7 zeig­te sich vor al­lem bei be­gin­nen­dem Krank­heits­zu­stand, wäh­rend bei fort­ge­schrit­te­ner Cal­ci­fi­zie­rung der Plaques kei­ne Ver­lang­sa­mung zu be­ob­ach­ten war.

Die Grup­pe der Me­na­qui­no­ne (Vi­ta­min K2) spie­len ne­ben ih­rem Ein­fluss auf die Ge­sund­heit des Herz-​Kreis­lauf-​Sys­tems auch eine wich­ti­ge Rol­le beim Kno­chen­stoff­wech­sel. Ei­ne ver­wand­te Sub­stanz mit ähn­li­chen Ei­gen­schaf­ten ist die eben­falls durch bak­te­riel­le Fer­men­ta­tion ent­ste­hen­de Nat­to­ki­na­se. Die Tat­sa­che, dass die­se Na­tur­stof­fe ver­stärkt in den Blick­punkt der kli­ni­schen For­schung ge­lan­gen, ist sehr zu be­grü­ßen. Sol­che kli­ni­schen Stu­dien spie­geln den wach­sen­den Druck wi­der, der durch die weg­wei­sen­den wis­sen­schaft­li­chen Pio­nier­ar­bei­ten ent­stan­den ist.

Dass der un­ter­such­te Ef­fekt nur mo­de­rat aus­fällt, hängt of­fen­kun­dig mit der Do­sie­rung als Ein­zel­wirk­stoff zu­sam­men. Zwi­schen Mi­kro­nähr­stof­fen be­ste­hen en­ge Syn­er­gie­be­zie­hun­gen, die das Dr. Rath For­schungs­in­sti­tut seit Jahr­zehn­ten ent­schlüs­selt und nutz­bar macht. Ei­ne ge­zielt auf­ein­an­der ab­ge­stimm­te Kom­bi­na­tion ist nach­weis­lich er­heb­lich wirk­sa­mer. Im Fall von at­he­ro­skle­ro­ti­schen Er­kran­kun­gen sind Vi­ta­min C und die Ami­no­säu­re Ly­sin für die struk­tur­ge­ben­de Bil­dung von Kol­la­gen un­ab­ding­bar. Zur Cal­ci­fi­zie­rung von Plaques kann es erst kom­men, wenn die­se sich auf­bau­en in­fol­ge ei­ner chro­ni­schen In­sta­bi­li­tät des Bin­de­ge­we­bes in der Ar­te­rien­wand oder an­ders ge­sagt, we­gen ei­nes an­hal­ten­den Man­gels die­ser Schlüs­sel­mi­kro­nähr­stof­fe. Wie lan­ge wol­len wir es noch dul­den, dass ent­schei­den­de wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis­se von der brei­ten me­di­zi­ni­schen Um­set­zung fern­ge­hal­ten wer­den?

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