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Wa­rum chro­ni­sche Mü­dig­keit schon auf Ih­rem Tel­ler ih­ren Ur­sprung ha­ben könn­te: Ein Blut­mar­ker deu­tet auf Vi­ta­min­man­gel hin

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Meldung

Er­höh­te Ho­mo­cys­tein­spie­gel im Blut, die auf ei­nen Man­gel an Vi­ta­min B12 und Fol­säu­re hin­deu­ten, ste­hen in Zu­sam­men­hang mit er­höh­ter kör­per­li­cher Er­schöp­fung bei Män­nern und ver­min­der­ter Mo­ti­va­tion bei Frau­en, un­ab­hän­gig von an­de­ren Fak­to­ren. Die­se Er­geb­nis­se le­gen na­he, dass ei­ne un­zu­rei­chen­de Zu­fuhr die­ser Vi­ta­mi­ne zu Sym­pto­men chro­ni­scher Er­schöp­fung bei­tra­gen kann.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: pexels.com]

Kommentar

Die­se von For­schern der Osa­ka Me­tro­po­li­tan Uni­ver­si­ty in Ja­pan ver­öf­fent­lich­te Stu­die hat ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen chro­ni­scher Mü­dig­keit und ei­nem Man­gel an Fol­säu­re und Vi­ta­min B12 nach­ge­wie­sen. Wäh­rend Mü­dig­keit oft auf Schlaf­man­gel oder Über­las­tung zu­rück­ge­führt wird, wei­sen die For­scher da­rauf hin, dass auch ei­ne un­zu­rei­chen­de Er­näh­rung ei­ne ent­schei­den­de Rol­le spie­len könn­te. Im Mit­tel­punkt der Stu­die stand Ho­mo­cys­tein, ei­ne Ami­no­säu­re, de­ren Spie­gel bei ei­nem Man­gel an Fol­säu­re und Vi­ta­min B12 an­steigt.

Die For­scher ma­ßen die Blut­wer­te von Ho­mo­cys­tein, Fol­säu­re und Vi­ta­min B12 bei rund 600 ge­sun­den ja­pa­ni­schen Er­wach­se­nen und be­wer­te­ten die Mü­dig­keit und Mo­ti­va­tion der Teil­neh­mer an­hand von Stan­dard­fra­ge­bö­gen. Sie stell­ten fest, dass Per­so­nen mit hö­he­ren Ho­mo­cys­tein­wer­ten im All­ge­mei­nen nie­dri­ge­re Kon­zen­tra­tio­nen so­wohl von Fol­säu­re als auch von Vi­ta­min B12 auf­wie­sen, un­ab­hän­gig vom Ge­schlecht. Bei der Ana­ly­se wur­den auch an­de­re Fak­to­ren be­rück­sich­tigt, die die Mü­dig­keit be­ein­flus­sen kön­nen, da­run­ter Al­ter, Schlaf­dau­er, Ar­beits­be­las­tung und Er­näh­rungs­ge­wohn­hei­ten.

Bei ei­ner nach bei­den Ge­schlech­tern ge­trenn­ten Aus­wer­tung der Er­geb­nis­se zeig­ten sich bei Män­nern hö­he­re Ho­mo­cys­tein­spie­gel in Ver­bin­dung mit stär­ke­rer kör­per­li­cher Er­schöp­fung und bei Frau­en mit ge­rin­ge­rer Mo­ti­va­tion. Laut dem lei­ten­den For­scher Pro­fes­sor Hi­ro­a­ki Ka­nou­chi könn­te dies die ers­te Stu­die sein, die ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Vi­ta­min-​B12- und Fol­säu­re­sta­tus und er­mü­dungs­be­ding­ten Sym­pto­men bei an­sons­ten ge­sun­den Per­so­nen nach­weist. Die Er­geb­nis­se deu­ten da­rauf hin, dass ei­ne aus­rei­chen­de Zu­fuhr die­ser Vi­ta­mi­ne da­zu bei­tra­gen könn­te, das Ener­gie­ni­veau und die Mo­ti­va­tion zu un­ter­stüt­zen – zu­sätz­lich zu den be­reits be­kann­ten ge­sund­heit­li­chen Vor­tei­len, die mit nie­dri­ge­ren Ho­mo­cys­tein­spie­geln ver­bun­den sind.

Um sich über Dr. Raths Emp­feh­lun­gen zur Zell­ge­sund­heit zur Op­ti­mie­rung der Ener­gie und der kör­per­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit zu in­for­mie­ren, ru­fen Sie die­se un­se­rer Web­sei­ten auf. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu For­schungs­er­geb­nis­sen, die be­le­gen, dass be­stimm­te Nähr­stof­fe ei­nen po­si­ti­ven Ein­fluss auf die Ver­rin­ge­rung von Mü­dig­keit ha­ben kön­nen, fin­den Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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