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20 mg Zink täg­lich senkt In­fek­tions­ra­te bei Kin­dern mit Si­chel­zell­an­ä­mie um fast 40 Pro­zent

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Meldung

Ei­ne täg­li­che Zink­do­sis von 20 Mil­li­gramm re­du­zier­te In­fek­tio­nen bei ugan­di­schen Kin­dern un­ter fünf Jah­ren mit Si­chel­zell­an­ä­mie um fast 40 Pro­zent. Dies geht aus ei­ner neu­en Stu­die her­vor, die von Wis­sen­schaft­lern der In­dia­na Uni­ver­si­ty School of Me­di­cine und ih­ren For­schungs­part­nern in Ugan­da durch­ge­führt wur­de.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: pexels.com]

Kommentar

Die Si­chel­zell­an­ä­mie ist ei­ne ver­erb­te Blut­krank­heit, bei der ab­nor­ma­les Hä­mo­glo­bin da­zu führt, dass nor­ma­ler­wei­se fle­xib­le, run­de ro­te Blut­kör­per­chen steif, kleb­rig und si­chel­för­mig wer­den. Nach An­ga­ben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion leb­ten im Jahr 2021 welt­weit schät­zungs­wei­se 7,74 Mil­li­o­nen Men­schen mit die­ser Er­kran­kung. In die­ser Stu­die stell­ten die For­scher fest, dass Kin­der mit Si­chel­zell­an­ä­mie, die täg­lich 20 mg Zink er­hiel­ten, über ei­nen Zeit­raum von sechs Mo­na­ten 38 Pro­zent we­ni­ger In­fek­tio­nen er­lit­ten als die­je­ni­gen, de­nen ein Pla­ce­bo ver­ab­reicht wur­de.

An der Stu­die nah­men 100 Kin­der im Al­ter von ei­nem bis fünf Jah­ren teil, die im Jin­ja Re­gio­nal Re­fer­ral Hos­pi­tal in Ugan­da be­han­delt wur­den. Zink­man­gel tritt bei Kin­dern mit Si­chel­zell­an­ä­mie häu­fig auf und kann ih­re Fä­hig­keit zur Ab­wehr von In­fek­tio­nen schwä­chen. Ei­ne frü­he­re Stu­die, bei der le­dig­lich 10 mg Zink pro Tag ver­ab­reicht wur­den, er­gab kei­nen sig­ni­fi­kan­ten Nut­zen, was da­rauf hin­deu­tet, dass mög­li­cher­wei­se ei­ne hö­he­re Ta­ges­do­sis er­for­der­lich ist. Die For­scher wei­sen da­rauf hin, dass Zink kos­ten­güns­tig und weit ver­brei­tet ist und in der in der neu­en Stu­die ver­wen­de­ten Do­sis gut ver­tra­gen wur­de.

Soll­ten wei­te­re Stu­dien die­se Er­geb­nis­se be­stä­ti­gen, könn­te die Ein­nah­me von Zink­prä­pa­ra­ten nach An­sicht der For­scher ei­ne ein­fa­che und sehr kos­ten­güns­ti­ge Mög­lich­keit dar­stel­len, Er­kran­kun­gen zu re­du­zie­ren und mög­li­cher­wei­se das Le­ben der von die­ser Krank­heit be­trof­fe­nen Kin­der zu ret­ten.

Um sich über Dr. Raths Emp­feh­lun­gen zur Zell­ge­sund­heit zur über­ra­gen­den Stär­kung des Im­mun­sys­tems zu in­for­mie­ren, be­su­chen Sie die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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