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An­tho­ny Fau­ci ver­wei­gert Aus­sa­gen wäh­rend ei­ner an­ge­spann­ten An­hö­rung im US-​Se­nat über die Ur­sprün­ge von COVID-19

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Meldung

Der ehe­ma­li­ge hoch­ran­gi­ge US-​Ge­sund­heits­be­am­te An­tho­ny Fau­ci hat sich bei ei­ner an­ge­spann­ten An­hö­rung des US-​Se­nats zum The­ma COVID-​19 ge­wei­gert, Fra­gen zu be­ant­wor­ten, und er­klärt, er be­fürch­te, die Re­pu­bli­ka­ner könn­ten ver­su­chen, sei­ne Aus­sa­ge zu nut­zen, um ihn we­gen Mein­eids straf­recht­lich zu ver­fol­gen.
[Quelle: bbc.co.uk]

[Bildquelle: wikimedia.org]

Kommentar

Fau­ci be­rief sich wäh­rend die­ser An­hö­rung mehr als 100 Mal auf den fünf­ten Zu­satz­ar­ti­kel zur US-​Ver­fas­sung und wei­ger­te sich wie­der­holt, Fra­gen des re­pu­bli­ka­ni­schen Se­na­tors Rand Paul zu be­ant­wor­ten. Fau­ci er­klär­te, er be­fürch­te, sei­ne Aus­sa­ge kön­ne da­zu ge­nutzt wer­den, An­kla­ge we­gen Mein­eids ge­gen ihn zu er­he­ben, ins­be­son­de­re da er zu­vor be­reits vor dem Kon­gress zur Pan­de­mie aus­ge­sagt ha­be. Nach US-​Recht gilt die Be­ru­fung auf den fünf­ten Zu­satz­ar­ti­kel nicht als Schuld­ein­ge­ständ­nis, er­mög­licht es dem Be­trof­fe­nen je­doch, Aus­sa­gen zu ver­mei­den, die ihn mög­li­cher­wei­se be­las­ten könn­ten.

Im Mit­tel­punkt der An­hö­rung stan­den vor al­lem die Ur­sprün­ge von COVID-​19 und die sich im Lau­fe der Pan­de­mie än­dern­den Emp­feh­lun­gen der Ge­sund­heits­be­hör­den. Se­na­tor Paul, ein lang­jäh­ri­ger Ver­fech­ter der The­o­rie, wo­nach das Vi­rus aus dem In­sti­tut für Vi­ro­lo­gie in Wu­han ent­wi­chen sei, warf Fau­ci vor, öf­fent­lich die The­o­rie des na­tür­li­chen Ur­sprungs zu ver­tre­ten, aber ins­ge­heim die Mög­lich­keit ei­nes La­bor­un­falls in Be­tracht zu zie­hen.

Die Wort­ge­fechte wur­den zu­neh­mend kon­fron­ta­tiv, wo­bei Paul Fau­ci wie­der­holt auf­for­der­te, sich zu ent­schul­di­gen, und warn­te, der Aus­schuss kön­ne be­schlie­ßen, ihn we­gen Miss­ach­tung des Kon­gres­ses an­zu­kla­gen. Ei­ner von Fau­cis An­wäl­ten wur­de nach be­harr­li­chen Ver­su­chen, sich ein­zu­mi­schen, aus dem Raum ver­wie­sen, was zu Vor­wür­fen der Rach­sucht sei­tens Fau­cis An­walts­team führ­te. Die Kon­tro­ver­se ver­an­lass­te zu­dem den re­pu­bli­ka­ni­schen Ge­ne­ral­staats­an­walt von Flo­ri­da, ei­ne Un­ter­su­chung ge­gen Fau­ci an­zu­kün­di­gen.

Dass die Maß­nah­men zum an­geb­li­chen Schutz der öf­fent­li­chen Ge­sund­heit vor COVID-​19, wie bei­spiels­wei­se die Ab­stands­re­geln, nicht auf wis­sen­schaft­li­chen Da­ten be­ruh­ten, räum­te Fau­ci schließ­lich im Jahr 2024 ein. Le­sen Sie mehr da­rü­ber in die­sem Bei­trag auf un­se­rer Web­sei­te.

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