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Die Men­schen le­ben zwar län­ger, ver­brin­gen aber mehr Jah­re bei schlech­ter Ge­sund­heit

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Meldung

Laut ei­ner neu­en Stu­die zur glo­ba­len Krank­heits­last, die in der Fach­zeit­schrift The Lan­cet Pub­lic Health ver­öf­fent­licht wur­de, le­ben Men­schen welt­weit län­ger als je zu­vor, ver­brin­gen je­doch ei­nen grö­ße­ren Teil die­ser zu­sätz­li­chen Le­bens­jah­re in schlech­ter ge­sund­heit­li­cher Ver­fas­sung.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: pexels.com]

Kommentar

Die­se Stu­die er­gab, dass Men­schen welt­weit zwar län­ger le­ben, je­doch nicht un­be­dingt ein­her­ge­hend mit mehr Jah­ren bei gu­ter Ge­sund­heit. Von 1990 bis 2023 stieg die durch­schnitt­li­che Le­bens­er­war­tung von 64,6 auf 73,8 Jah­re, wäh­rend die ge­sund­heits­be­rei­nig­te Le­bens­er­war­tung von 55,9 auf 63,1 Jah­re zu­nahm. In­dem sich die Le­bens­er­war­tung schnel­ler zu­leg­te als die Ge­sund­heit, wuchs die glo­ba­le ›⁠Mor­bi­di­täts­lücke⁠‹ – al­so die Zeit, die Men­schen mit ei­ner Krank­heit oder Ein­schrän­kung ver­brin­gen – von 8,8 auf 10,7 Jah­re. Der An­teil des Le­bens, den ei­ne Per­son bei schlech­ter Ge­sund­heit ver­bringt, stieg von 13,6 Pro­zent auf 14,5 Pro­zent.

Die Zu­nah­me war in wohl­ha­ben­de­ren Län­dern be­son­ders aus­ge­prägt. Im Jahr 2023 ver­zeich­ne­ten die Ver­ei­nig­ten Staa­ten mit 14 Jah­ren die größ­te Dif­fe­renz zwi­schen der Ge­samt­le­bens­er­war­tung und der ge­sun­den Le­bens­er­war­tung, ge­folgt von Aus­tra­lien mit 13,9 Jah­ren und Ka­na­da mit 13,7 Jah­ren. Frau­en wa­ren zu­dem trotz ih­rer län­ge­ren Le­bens­er­war­tung stär­ker von ge­sund­heit­li­chen Pro­ble­men be­trof­fen als Män­ner: Ih­re durch­schnitt­li­che Mor­bi­di­täts­lücke be­trug 12,1 Jah­re, ver­gli­chen mit 9,3 Jah­ren bei Män­nern. Die Er­geb­nis­se un­ter­strei­chen die Not­wen­dig­keit, dass Ge­sund­heits­sys­te­me ei­nen stär­ke­ren Schwer­punkt auf die Er­hal­tung der Ge­sund­heit und der Funk­tions­fä­hig­keit wäh­rend des ge­sam­ten Le­bens le­gen soll­ten, an­statt sich in ers­ter Li­nie auf die Ver­län­ge­rung der Le­bens­er­war­tung zu kon­zen­trie­ren.

Ei­ne re­la­tiv ge­rin­ge An­zahl chro­ni­scher Er­kran­kun­gen war im Jahr 2023 welt­weit für 57,4 Pro­zent al­ler Jah­re mit ein­ge­schränk­ter Ge­sund­heit ver­ant­wort­lich. Den größ­ten An­teil hat­ten Be­schwer­den des Be­we­gungs­ap­pa­rats, ins­be­son­de­re Schmer­zen im un­te­ren Rücken­be­reich, ge­folgt von psy­chi­schen Stö­run­gen, Er­kran­kun­gen der Sin­ne wie Hör­ver­lust, Stür­zen und an­de­ren Ver­let­zun­gen so­wie ver­schie­de­nen chro­ni­schen nicht­über­trag­ba­ren Krank­hei­ten. Zu den wich­tigs­ten Fak­to­ren, die mit die­ser Be­las­tung in Zu­sam­men­hang stan­den, ge­hör­ten ein er­höh­ter Blut­zucker­spie­gel, ein ho­her Bo­dy-​Mass-​In­dex, Un­ter­er­näh­rung bei Kin­dern und Müt­tern so­wie Ta­bak­kon­sum.

Um sich über Dr. Raths Ba­sis­emp­feh­lun­gen für die Zell­ge­sund­heit – zur Ver­bes­se­rung der ge­sun­den Le­bens­er­war­tung – zu in­for­mie­ren, be­su­chen Sie bit­te die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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