Ho­he Vi­ta­min-​D-​Do­sis könn­te kog­ni­ti­ve Fä­hig­kei­ten bei Men­schen mit ei­nem er­höh­ten De­menz­ri­si­ko ver­bes­sern
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In der Nä­he von Rei­ni­gun­gen zu woh­nen, geht mit ei­nem er­höh­ten Ri­si­ko für Par­kin­son ein­her

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Meldung

Men­schen, die in der Nä­he von Rei­ni­gun­gen woh­nen, ha­ben mög­li­cher­wei­se ein er­höh­tes Ri­si­ko, an Par­kin­son zu er­kran­ken. Das geht aus ei­ner neu­en lan­des­wei­ten Stu­die her­vor, die von For­schern des Bar­row Neu­ro­lo­gi­cal In­sti­tute in Phoe­nix, Ari­zo­na, ge­lei­tet wur­de.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: wikimedia.org]

Kommentar

Die­se in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten durch­ge­führ­te Stu­die un­ter­such­te Da­ten von fast 19 Mil­li­o­nen äl­te­ren Er­wach­se­nen und er­gab, dass die­je­ni­gen, die in ei­nem Um­kreis von et­wa 500 Fuß (152 Me­tern) um ei­ne che­mi­sche Rei­ni­gung wohn­ten, ein um 14 Pro­zent hö­he­res Ri­si­ko hat­ten, an Par­kin­son zu er­kran­ken, als Men­schen, die wei­ter ent­fernt wohn­ten. Der Zu­sam­men­hang wur­de mit zu­neh­men­der Ent­fer­nung des Wohn­orts von ei­ner che­mi­schen Rei­ni­gung zu­neh­mend schwä­cher.

Den For­schern zu­fol­ge un­ter­mau­ern die Er­geb­nis­se die wach­sen­den Be­den­ken hin­sicht­lich chlo­rier­ter Lö­sungs­mit­tel wie Tri­chlor­ethy­len (TCE) und Per­chlor­ethy­len (PCE) – Che­mi­ka­lien, die seit Jahr­zehn­ten in der che­mi­schen Rei­ni­gung weit ver­brei­tet sind. Die­se Sub­stan­zen kön­nen Bo­den und Grund­was­ser ver­un­rei­ni­gen und vie­le Jah­re lang in der Um­welt ver­blei­ben, auch in der Um­ge­bung von Ge­bäu­den, die nicht mehr als che­mi­sche Rei­ni­gun­gen ge­nutzt wer­den. Der Zu­sam­men­hang war be­son­ders aus­ge­prägt bei Par­kin­son-​Pa­tien­ten, die un­ter Pro­ble­men wie Geh­schwie­rig­kei­ten, Gleich­ge­wichts­stö­run­gen, Stür­zen und kog­ni­ti­vem Ver­fall lit­ten.

In ei­ni­gen Tei­len der Ver­ei­nig­ten Staa­ten zeig­te sich ein stär­ke­rer Zu­sam­men­hang als in an­de­ren, da­run­ter Ge­bie­te in Il­li­nois, an der Gren­ze zwi­schen Ten­nes­see und Ken­tucky sowie in Dal­las, Te­xas. Die For­scher ver­mu­ten, dass Un­ter­schie­de hin­sicht­lich frü­he­rer Kon­ta­mi­na­tio­nen, der Geo­lo­gie oder der lo­ka­len In­fra­struk­tur mög­li­cher­wei­se zur Er­klä­rung die­ser Ab­wei­chun­gen bei­tra­gen könn­ten. Zwar kann die Stu­die nicht ein­deu­tig nach­wei­sen, dass Lö­sungs­mit­tel aus der che­mi­schen Rei­ni­gung di­rekt die Par­kin­son-​Krank­heit ver­ur­sa­chen, doch un­ter­mau­ern ih­re Er­geb­nis­se be­reits be­ste­hen­de Hin­wei­se da­rauf, dass die Ex­po­si­tion ge­gen­über Um­welt­che­mi­ka­lien ei­ner der Fak­to­ren sein könn­te, die zur Ent­ste­hung der Er­kran­kung bei­tra­gen.

Wenn Sie mehr über For­schungs­er­geb­nis­se er­fah­ren möch­ten, die da­rauf hin­deu­ten, dass die Ein­nah­me von Vi­ta­min­prä­pa­raten da­zu bei­tra­gen kann, das Ri­si­ko ei­ner Par­kin­son-​Er­kran­kung zu sen­ken und die Sym­pto­me bei Be­trof­fe­nen zu lin­dern, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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