

Laut einer neuen Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse könnte das Sterberisiko bei Menschen, die bei einem Unfall schwer verletzt wurden, sinken, würden Ärzte ihnen große Mengen an Vitamin C verabreichen.
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Diese Studie, die eine Auswertung bestehender Forschungsergebnisse darstellt, legt nahe, dass hochdosiertes intravenös (i.v.) verabreichtes Vitamin C die Behandlungsergebnisse bei Patienten verbessern könnte, die mit schweren traumatischen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die im Fachmagazin BMJ Military Health veröffentlichte Analyse untersucht sechs Studien mit insgesamt fast 5 200 Patienten. Die Forscher stellten fest, dass die Behandlung mit Vitamin C mit geringeren Sepsis- und Sterberaten einherging und zudem das Potential zeigte, die Krankenhausaufenthalte zu verkürzen.
Traumatische Verletzungen lösen eine komplexe Entzündungsreaktion aus, die die Vitamin-C-Speicher des Körpers rasch erschöpft. Forscher gehen davon aus, dass das Wiederauffüllen dieser Speicher dazu beitragen kann, den Blutdruck zu stabilisieren, die Durchblutung des Gewebes zu verbessern und durch freie Radikale bedingten Schäden zu verringern. Beeindruckenderweise zeigte sich in den sechs untersuchten Studien bei Patienten, die hochdosiertes Vitamin C intravenös erhielten, ein Rückgang der Sterblichkeit zwischen 28 und 86 Prozent. Einige Hinweise deuten sogar darauf hin, dass die Behandlung die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten innerhalb eines Monats aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten, mehr als verdoppelte.
Informationen zu Forschungsergebnissen, die darauf hindeuten, dass Coenzym Q10 eine wichtige Rolle bei der Heilung traumatischer Hirnverletzungen spielen könnte, finden Sie in diesem Artikel auf unserer Webseite. Weitere Informationen zum Einsatz von Mikronährstoffen bei der Behandlung traumatischer Hirnverletzungen finden Sie in diesem Beitrag auf unserer Webseite.