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Je­der Fünf­te er­krankt im Lau­fe sei­nes Le­bens an Krebs, wie aus ei­nem Be­richt her­vor­geht

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Meldung

Ei­nem neu­en Be­richt zu­fol­ge er­krankt welt­weit et­wa je­der Fünf­te im Lau­fe sei­nes Le­bens an Krebs, und je­der neun­te Mann so­wie je­de drei­zehn­te Frau stirbt an die­ser Krank­heit.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: pexels.com]

Kommentar

Die­se neu­es­ten welt­wei­ten Krebs­sta­tis­ti­ken zei­gen, dass im Jahr 2024 bei fast 21 Mil­li­o­nen Men­schen Krebs dia­gnos­ti­ziert wur­de und 9,8 Mil­li­o­nen an der Krank­heit star­ben. Der Be­richt, der von For­schern der Ame­ri­can Can­cer So­cie­ty und der In­ter­na­tio­na­len Agen­tur für Krebs­for­schung der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion er­stellt wur­de, schätzt, dass welt­weit et­wa je­der Fünf­te im Lau­fe sei­nes Le­bens an Krebs er­kran­ken wird, wäh­rend et­wa je­der neun­te Mann und je­de 13. Frau da­ran ster­ben wird.

Lun­gen­krebs war im Jahr 2024 welt­weit die am häu­figs­ten dia­gnos­ti­zier­te Krebs­art und die häu­figs­te krebs­be­ding­te To­des­ur­sa­che; auf ihn ent­fie­len fast 2,6 Mil­li­o­nen neue Fäl­le und 1,9 Mil­li­o­nen To­des­fäl­le. Brust­krebs war die zweit­häu­figs­te Krebs­dia­gno­se, ge­folgt von Darm­krebs. Auch Le­ber-, Ma­gen- und Bauch­spei­chel­drü­sen­krebs wa­ren für ei­ne gro­ße Zahl von To­des­fäl­len ver­ant­wort­lich. Der Be­richt hebt zu­dem er­heb­li­che Un­gleich­hei­ten bei den Krebs­ver­läu­fen her­vor: So ist bei­spiels­wei­se die Wahr­schein­lich­keit, an Brust­krebs zu ster­ben, für Frau­en in West­afri­ka dop­pelt so hoch wie für Frau­en in Aus­tra­lien und Neu­see­land, ob­wohl die Er­kran­kungs­ra­te dort nur halb so hoch ist.

Der Be­richt pro­gnos­ti­ziert, dass die welt­wei­te Krebs­be­las­tung in den kom­men­den Jah­ren er­heb­lich zu­neh­men wird, wo­bei die Zahl der jähr­li­chen Neu­er­kran­kun­gen bis 2050 vor­aus­sicht­lich 34 Mil­li­o­nen er­rei­chen wird – ein An­stieg um 67 Pro­zent ge­gen­über 2024. Ob­wohl die For­scher die Be­deu­tung prä­ven­ti­ver Maß­nah­men zur Ver­rin­ge­rung der künf­ti­gen Krank­heits­last an­er­ken­nen, wid­met der Be­richt der Er­näh­rung nur sehr we­nig Auf­merk­sam­keit. An­ge­sichts der um­fang­rei­chen Be­le­ge für ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen Er­näh­rungs­fak­to­ren und dem Krebs­ri­si­ko ist dies ei­ne er­heb­li­che Lücke. Vor die­sem Hin­ter­grund ist be­son­ders be­mer­kens­wert, dass die Ame­ri­can Can­cer So­cie­ty um­fang­rei­che fi­nan­ziel­le Be­zie­hun­gen zu Un­ter­neh­mens­part­nern un­ter­hält, da­run­ter auch Un­ter­neh­men aus der Phar­ma­bran­che. Man muss sich also fra­gen, wa­rum er­näh­rungs­be­zo­ge­ne An­sät­ze zur Krebs­prä­ven­tion in ei­nem Be­richt, der aus­drück­lich die Be­deu­tung der Prä­ven­tion her­vor­hebt, so we­nig Be­ach­tung fin­den.

Um sich über Dr. Raths Emp­feh­lun­gen zur Zell­ge­sund­heit bei Krebs zu in­for­mie­ren, be­su­chen Sie bit­te die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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