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Neue Stu­die ver­knüpft Vi­ta­min-​C-​Sup­ple­men­tie­rung mit ge­rin­ge­rem Ri­si­ko für Mul­ti­ple Skle­ro­se

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Meldung

Eine groß an­ge­leg­te pro­s­pek­ti­ve Be­völ­ke­rungs­stu­die, de­ren Er­geb­nis in der Fach­zeit­schrift Nu­trients ver­öf­fent­licht wur­de, hat er­ge­ben, dass ei­ne re­gel­mä­ßi­ge Vi­ta­min-​C-​Sup­ple­men­tie­rung mit ei­nem sig­ni­fi­kant ge­rin­ge­ren Ri­si­ko der Ent­wick­lung von Mul­tip­len Skle­ro­se (MS) ver­bun­den war.
[Quelle: orthomolecular.org]

[Bildquelle: magnific.com]

Kommentar

Die­se Stu­die er­gab, dass Men­schen, die re­gel­mä­ßig Vi­ta­min C er­gänz­ten, ein deut­lich ge­rin­ge­res Ri­si­ko hat­ten, an Mul­tip­ler Skle­ro­se (MS) zu er­kran­ken – ei­ner Er­kran­kung, bei der das Im­mun­sys­tem die Schutz­hül­le der Ner­ven schä­digt. Die in der Fach­zeit­schrift Nu­trients ver­öf­fent­lich­te Stu­die ana­ly­sier­te Ge­sund­heits- und Gen­in­for­ma­tio­nen von 486 908 Er­wach­se­nen aus der UK Bio­bank, die zum Zeit­punkt ih­res Stu­dien­ein­tritts frei von neu­ro­lo­gi­schen Er­kran­kun­gen wa­ren. Wäh­rend ei­ner durch­schnitt­li­chen Nach­be­ob­ach­tungs­zeit von 13,5 Jah­ren er­krank­ten 452 Teil­neh­mer an MS. Nach Be­rück­sich­ti­gung ei­ner Viel­zahl von Fak­to­ren, die die Er­geb­nis­se be­ein­flus­sen könn­ten, wur­de ei­ne re­gel­mä­ßi­ge Vi­ta­min-​C-​Sup­ple­men­tie­rung mit ei­nem um 49 Pro­zent ge­rin­ge­ren Ri­si­ko für die Ent­wick­lung der Krank­heit in Ver­bin­dung ge­bracht.

Die For­scher stell­ten au­ßer­dem fest, dass der of­fen­sicht­li­che Nut­zen von Vi­ta­min C je nach der ver­erb­ten An­fäl­lig­keit der Men­schen für MS va­ri­ier­te. Bei Per­so­nen mit ei­nem durch­schnitt­li­chen oder ho­hen ge­ne­ti­schen Ri­si­ko war die Ein­nah­me von Vi­ta­min-​C-​Prä­pa­ra­ten mit ei­nem sig­ni­fi­kant ge­rin­ge­ren Er­kran­kungs­ri­si­ko ver­bun­den. Bei Per­so­nen mit ei­nem nie­dri­gen ge­ne­ti­schen Ri­si­ko war die­ser Zu­sam­men­hang je­doch sta­tis­tisch nicht sig­ni­fi­kant. Vi­ta­min C be­sitzt an­ti­oxi­da­ti­ve und im­mun­re­gu­lie­ren­de Ei­gen­schaf­ten, und frü­he­re ex­pe­ri­men­tel­le Un­ter­su­chun­gen deu­ten da­rauf hin, dass es da­zu bei­tra­gen könn­te, Ent­zün­dun­gen im Ner­ven­sys­tem zu re­du­zie­ren und die Re­pa­ra­tur ge­schä­dig­ter Ner­ven­hül­len zu un­ter­stüt­zen.

Dass und wa­rum sich die Ein­nah­me von hoch­do­sier­tem Vi­ta­min D bei MS im Früh­sta­dium als viel­ver­spre­chend er­wie­sen hat, er­fah­ren Sie auf die­ser un­se­rer Web­sei­ten.

Wei­tere In­for­ma­tio­nen zu den Vor­tei­len von Vi­ta­min D bei MS fin­den Sie hier auf un­se­rer Web­sei­te.

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