

Eine neue Studie hat ergeben, dass der Vitamin-D-Spiegel bei relevanten Risikogruppen in England ganzjährig niedrig bleibt, was die Annahme in Frage stellt, dass die Sonneneinstrahlung im Sommer ausreiche, um ihn wieder auf ein normales Niveau zu bringen.
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Diese neue britische Studie ergab, dass in Nordengland bei älteren Erwachsenen und bei Menschen mit Migrationshintergrund ein Vitamin-D-Mangel das ganze Jahr über weit verbreitet ist. Das Ergebnis stellt die Annahme in Frage, dass die Sonneneinstrahlung im Sommer ausreiche, um einen gesunden Vitamin-D-Spiegel wiederherzustellen. Forscher des Human Nutrition and Exercise Research Centre der Newcastle University analysierten Blutproben von 299 Teilnehmern und stellten fest, dass mehr als die Hälfte der Erwachsenen ab 65 Jahren einen unzureichenden Vitamin-D-Spiegel aufwies. Bei Angehörigen ethnischer Minderheiten wurden fast drei Viertel als ›niedrig‹ oder ›mangelhaft‹ eingestuft.
Bezeichnenderweise kam es bei den Vitamin-D-Spiegeln der Teilnehmer selbst während der Sommermonate kaum zu einer Verbesserung, obwohl in dieser Jahreszeit mehr Gelegenheiten besteht, sich der Sonne auszusetzen. Da ein Vitamin-D-Mangel mit Erkrankungen wie Psoriasis, Herzrhythmusstörungen, Multipler Sklerose, Reizdarmsyndrom, Diabetes, Depressionen, Demenz, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie mit einem erhöhten Sterberisiko in Verbindung gebracht wird, untermauern die Ergebnisse die wachsenden Hinweise darauf, dass ein Vitamin-D-Mangel ein weit verbreitetes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellt.
Forscher haben auch in Afrika, trotz des reichlich vorhandenen Sonnenscheins, eine hohe Rate an Vitamin-D-Mangel festgestellt. Erfahren Sie mehr darüber in diesem Artikel auf unserer Webseite.