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Vi­ta­min B3 senkt das Glau­kom­ri­si­ko um zwei Drit­tel – das Er­geb­nis der bis­lang größ­ten Stu­die un­ter re­a­len Be­din­gun­gen

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Meldung

Pa­tien­ten mit er­höh­tem Au­gen­in­nen­druck, die Ni­co­tin­amid – ei­ne re­zept­freie Form von Vi­ta­min B3 – ein­nah­men, hat­ten ein um zwei Drit­tel ge­rin­ge­res Ri­si­ko, an der häu­figs­ten Form des Glau­koms zu er­kran­ken, als ver­gleich­ba­re Pa­tien­ten, die kein Ni­co­tin­amid ein­nah­men. Dies geht aus der bis­lang größ­ten Stu­die un­ter re­a­len Be­din­gun­gen her­vor, in der die­ser Zu­sam­men­hang un­ter­sucht wur­de.
[Quelle: techtimes.com]

[Bildquelle: magnific.com]

Kommentar

Die­se in der Fach­zeit­schrift JAMA Oph­thal­mo­lo­gy ver­öf­fent­lich­te Stu­die er­gab, dass bei Men­schen mit er­höh­tem Au­gen­in­nen­druck, die Ni­co­tin­amid – ei­ne Form von Vi­ta­min B3 – ein­nah­men, das Ri­si­ko, an der häu­figs­ten Form des Glau­koms zu er­kran­ken, um et­wa zwei Drit­tel ge­rin­ger war als bei de­nen, die es nicht ein­nah­men. Au­ßer­dem war bei ih­nen die Wahr­schein­lich­keit ge­rin­ger, ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Au­gen­trop­fen oder ei­ne La­ser­be­hand­lung zu be­nö­ti­gen. Da das Glau­kom ei­ne der Haupt­ur­sa­chen für ir­re­ver­sib­le Er­blin­dung ist und sich oft oh­ne Vor­war­nung ent­wickelt, ha­ben die Er­geb­nis­se gro­ßes In­te­res­se ge­weckt.

Wis­sen­schaft­ler ge­hen da­von aus, dass die­ser po­si­ti­ve Ef­fekt auf die Fä­hig­keit von Vi­ta­min B3 zu­rück­zu­füh­ren ist, die Ge­sund­heit des Seh­nervs zu un­ter­stüt­zen. Mit zu­neh­men­dem Al­ter sinkt der Spie­gel ei­nes leb­ens­wich­ti­gen, ener­gie­pro­du­zie­ren­den Mo­le­küls na­mens Ni­co­tin­amid­ade­nin­di­nu­kle­o­tid (NAD+) im Kör­per auf na­tür­li­che Wei­se, wo­durch die Ner­ven­zel­len im Au­ge an­fäl­li­ger für Schä­den durch er­höh­ten Au­gen­druck wer­den. Ni­co­tin­amid trägt da­zu bei, den NAD+-​Spie­gel wie­der­her­zu­stel­len, wo­durch die­se Zel­len ef­fi­zien­ter ar­bei­ten und Schä­den bes­ser wi­der­ste­hen kön­nen. Frü­he­re La­bor­stu­dien und klei­ne kli­ni­sche Stu­dien ha­ben be­reits da­rauf hin­ge­deu­tet, dass Vi­ta­min B3 zum Schutz des Seh­ver­mö­gens bei­tra­gen könn­te, und die­se neu­es­ten Er­kennt­nis­se un­ter­mau­ern die­se An­nah­me zu­sätz­lich.

Der­zeit lau­fen meh­re­re groß an­ge­leg­te kli­ni­sche Stu­dien, de­ren Er­geb­nis­se bis En­de 2026 er­war­tet wer­den. Soll­ten die­se Stu­dien die ak­tu­el­len Er­kennt­nis­se be­stä­ti­gen, könn­te Vi­ta­min B3 zu ei­nem wich­ti­gen neu­en An­satz bei der Prä­ven­tion ei­ner der welt­weit häu­figs­ten Ur­sa­chen für Er­blin­dung wer­den.

Um sich über Dr. Raths Emp­feh­lun­gen zur Zell­ge­sund­heit zur Op­ti­mie­rung der Au­gen­ge­sund­heit zu in­for­mie­ren, be­su­chen Sie bit­te die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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