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We­ni­ger Zucker in frü­hes­ter Le­bens­pha­se ver­bin­det sich mit ge­rin­ge­rem De­menz­ri­si­ko

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Meldung

Laut ei­ner Stu­die, die on­line in der Fach­zeit­schrift Neu­ro­lo­gy ver­öf­fent­licht wur­de, ist ei­ne Ein­schrän­kung des Zucker­kon­sums in den ers­ten 1 000 Ta­gen ab der Emp­fäng­nis mit ei­nem ge­rin­ge­ren De­menz­ri­si­ko ver­bun­den.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: magnific.com]

Kommentar

Die­se Stu­die legt na­he, dass ei­ne Zu­rück­hal­tung bei der Zucker­auf­nah­me wäh­rend der Schwan­ger­schaft und in den ers­ten bei­den Le­bens­jah­ren mit ei­nem ge­rin­ge­ren De­menz­ri­si­ko noch vie­le Jahr­zehn­te spä­ter in Ver­bin­dung ste­hen könn­te. For­scher der Hong Kong Uni­ver­si­ty of Science and Tech­no­lo­gy un­ter­such­ten 64 737 Per­so­nen aus der UK Bio­bank, die et­wa zu der Zeit ge­bo­ren wur­den, als die bri­ti­sche Zucker­ra­tio­nie­rung nach dem Krieg im Jahr 1953 en­de­te. Bei den­je­ni­gen, die be­reits im Mut­ter­leib und in den ers­ten ein bis zwei Le­bens­jah­ren von der Zucker­ra­tio­nie­rung be­trof­fen wa­ren, war die Wahr­schein­lich­keit, im spä­te­ren Le­ben an De­menz oder Alz­hei­mer zu er­kran­ken, ge­rin­ger als bei den­je­ni­gen, die kei­ner Ra­tio­nie­rung aus­ge­setzt wa­ren.

Die For­scher stell­ten fest, dass Men­schen, die von vor der Ge­burt bis zum Al­ter von zwei Jah­ren ei­ner Zucker­ra­tio­nie­rung aus­ge­setzt wa­ren, ins­ge­samt ein um rund 23 Pro­zent ge­rin­ge­res Ri­si­ko hat­ten, an De­menz zu er­kran­ken, und ein um 28 Pro­zent ge­rin­ge­res Ri­si­ko für Alz­hei­mer. Au­ßer­dem er­krank­ten sie erst deut­lich spä­ter im Le­ben an De­menz. Im Durch­schnitt ver­zö­ger­te sich der Aus­bruch der Alz­hei­mer-​Krank­heit um fast drei Jah­re. Ei­ne ver­min­der­te Zucker­auf­nah­me in der frü­hen Kind­heit war zu­dem mit ge­sün­de­ren Ge­hirn­merk­ma­len und bes­se­ren Leis­tun­gen bei Tests zum Denk­ver­mö­gen und zur Schluss­fol­ge­rungs­fä­hig­keit ver­bun­den. Die For­scher stell­ten fest, dass sich die Vor­tei­le teil­wei­se durch ge­rin­ge­re Ra­ten von Typ-​2-​Dia­be­tes und Blut­hoch­druck im spä­te­ren Le­ben er­klä­ren las­sen.

Die Stu­die lie­fert wei­te­re Be­le­ge da­für, dass die Er­näh­rung in den frü­hes­ten Ent­wick­lungs­pha­sen wich­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf die Ge­sund­heit des Ge­hirns vie­le Jahr­zehn­te spä­ter ha­ben kann. An­ge­sichts des ho­hen Kon­sums von zu­ge­setz­tem Zucker bei Kin­dern in vie­len Län­dern ist die­se Er­kennt­nis heu­te be­son­ders re­le­vant.

Um sich über Dr. Raths Emp­feh­lun­gen zur Zell­ge­sund­heit für ei­ne op­ti­ma­le kog­ni­ti­ve Leis­tungs­fä­hig­keit zu in­for­mie­ren, be­su­chen Sie bit­te die­se un­se­rer Web­sei­ten.

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