Mon­san­to er­klärt, der 7,25-​Mil­li­ar­den-​Dol­lar-​Deal zu Round­up sei der ein­zi­ge Ver­gleich, wäh­rend noch 65 000 Krebs­kla­gen an­hän­gig sind
25. September 2026
Ran­do­mi­sier­te Krebs­stu­die: Vi­ta­min C mit deut­lich län­ge­rer Über­le­bens­dau­er ver­bun­den
29. September 2026

Die lau­fen­den Kos­ten des bri­ti­schen Ent­schä­di­gungs­pro­gramms für Schä­den durch COVID-​19-​Impf­stof­fe sind mehr als dop­pelt so hoch wie die an die Op­fer ge­zahl­ten Be­trä­ge

Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Meldung

Neue Zah­len zei­gen, dass das Pro­gramm der bri­ti­schen Re­gie­rung zur Un­ter­stüt­zung von Men­schen, die durch COVID-​19-​Impf­stof­fe und an­de­re Imp­fun­gen ge­schä­digt wur­den, seit April 2022 Kos­ten in Hö­he von 83 Mil­li­o­nen Pfund (111 Mil­li­o­nen Dol­lar) ver­ur­sacht hat. Der für Ver­wal­tungs­kos­ten und me­di­zi­ni­sche Be­gut­ach­tun­gen auf­ge­wen­de­te Be­trag ist da­bei mehr als dop­pelt so hoch wie die 32 Mil­li­o­nen Pfund (43 Mil­li­o­nen Dol­lar), die bis­her als fi­nan­ziel­le Un­ter­stüt­zung an die Be­trof­fe­nen aus­ge­zahlt wur­den.
[Quelle: bbc.co.uk]

[Bildquelle: wikimedia.org]

Kommentar

Die Ver­wal­tung des bri­ti­schen Ent­schä­di­gungs­pro­gramms für Impf­schä­den hat seit April 2022 83 Mil­li­o­nen Pfund (111 Mil­li­o­nen Dol­lar) ge­kos­tet – mehr als dop­pelt so viel wie die 32 Mil­li­o­nen Pfund (43 Mil­li­o­nen Dol­lar), die als fi­nan­ziel­le Un­ter­stüt­zung an Per­so­nen aus­ge­zahlt wur­den, de­ren An­trä­ge im Rah­men die­ses Pro­gramms er­folg­reich wa­ren. Be­rich­ten zu­fol­ge wur­den mehr als 24 000 An­trä­ge im Zu­sam­men­hang mit COVID-​19-​Impf­stof­fen ein­ge­reicht, doch nur 264 An­trä­ge im Rah­men des Pro­gramms führ­ten zu Aus­zah­lun­gen.

Um An­spruch zu ha­ben, müs­sen An­trag­stel­ler nach der Ab­wä­gung der Wahr­schein­lich­kei­ten nach­wei­sen, dass ein Impf­stoff ei­ne schwe­re Be­hin­de­rung ver­ur­sacht hat und dass die da­raus re­sul­tie­ren­de Be­hin­de­rung die vom Pro­gramm fest­ge­leg­te Schwel­le von 60 Pro­zent über­schrei­tet. Er­folg­rei­che An­trag­stel­ler er­hal­ten ei­ne ein­ma­li­ge, steu­er­freie Zah­lung in Hö­he von 120 000 £. Kri­ti­ker ar­gu­men­tie­ren seit lan­gem, dass die­ser Be­trag für Men­schen, die ar­beits­un­fä­hig sind oder le­bens­lan­ge Pfle­ge be­nö­ti­gen, un­zu­rei­chend ist. Fa­mi­lien müs­sen zu­dem mit lan­gen War­te­zei­ten rech­nen, wäh­rend me­di­zi­ni­sche Nach­wei­se ge­prüft und Ent­schei­dun­gen ge­trof­fen wer­den.

Men­schen, die schwe­re Schä­di­gun­gen er­lei­den, de­ren Ur­sa­che nach­weis­lich auf Impf­stof­fe zu­rück­zu­füh­ren ist, soll­ten Zu­gang zu ei­nem Ent­schä­di­gungs­sys­tem ha­ben, das zü­gig, trans­pa­rent und ih­ren Be­dürf­nis­sen an­ge­mes­sen ist. Die Ent­hül­lung, dass für die Ver­wal­tung des bri­ti­schen Sys­tems we­sent­lich mehr öf­fent­li­che Gel­der auf­ge­wen­det wur­den als für die Ent­schä­di­gung er­folg­rei­cher An­trag­stel­ler, wirft be­rech­tig­te Fra­gen da­rü­ber auf, ob die­ses Sys­tem sei­nen Zweck tat­säch­lich ef­fek­tiv er­füllt. Für Men­schen mit schwe­ren Be­hin­de­run­gen und ih­re Fa­mi­lien ist fi­nan­ziel­le Un­ter­stüt­zung kein ab­strak­tes po­li­ti­sches The­ma, son­dern et­was, das ih­re Le­bens­qua­li­tät tief­grei­fend be­ein­flus­sen kann.

Um zu er­fah­ren, wie das bri­tisch-​schwe­di­sche Phar­ma­un­ter­neh­men As­tra­Ze­ne­ca im Jahr 2024 ge­richts­fest zu­gab, dass sein COVID-​19-​Impf­stoff töd­li­che Blut­ge­rinn­sel ver­ur­sa­chen kann, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

Share this post: