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Duf­ten­de Rei­ni­gungs­mit­tel ver­ur­sa­chen un­sicht­ba­re Luft­ver­schmut­zung

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Meldung

Ein For­schungs­team hat her­aus­ge­fun­den, dass Duft­stof­fe in Rei­ni­gungs­mit­teln – so­wohl her­kömm­li­chen als auch sol­chen auf Ba­sis pflanz­li­cher äthe­ri­scher Öle – in der Luft schnell re­a­gie­ren und da­bei Na­no­par­ti­kel bil­den, die beim Ein­at­men tief in die Lun­ge ge­lan­gen kön­nen.
[Quellle: acs.org]

[Bildquelle: pixabay.com]

Kommentar

Üb­li­cher­wei­se ge­hen wir da­von aus, dass das Rei­ni­gen ei­ner Woh­nung zu ei­nem ge­sün­de­ren Raum­kli­ma bei­trägt. Nun legt die­se neu­es­te Stu­die je­doch na­he, dass ei­ni­ge par­fü­mier­te Rei­ni­gungs­mit­tel vor­über­ge­hend ex­trem ho­he Kon­zen­tra­tio­nen an ul­tra­fei­nen Par­ti­keln in der Luft er­zeu­gen kön­nen. Die For­scher fan­den her­aus, dass die beim Rei­ni­gen frei­ge­setz­ten Duft­stof­fe mit dem be­reits in den In­nen­räu­men vor­han­de­nen Ozon re­a­gie­ren und da­bei Na­no­par­ti­kel bil­den kön­nen, die klein ge­nug sind, um tief in die Atem­we­ge ein­zu­drin­gen.

Be­son­ders in­te­res­sant ist, dass die­ses Phä­no­men nicht nur auf her­kömm­li­che syn­the­ti­sche Rei­ni­gungs­mit­tel be­schränkt war. Auch Pro­duk­te, die äthe­ri­sche Öle pflanz­li­chen Ur­sprungs ent­hal­ten, kön­nen die­se Par­ti­kel her­vor­brin­gen, da na­tür­lich vor­kom­men­de Duft­stof­fe ähn­li­che che­mi­sche Re­ak­tio­nen mit Ozon ein­ge­hen kön­nen. Die For­scher stell­ten fest, dass die Par­ti­kel­kon­zen­tra­tio­nen wäh­rend der Rei­ni­gung Wer­te er­rei­chen kön­nen, die mit de­nen im Frei­en in der Nä­he von Ver­kehrs­we­gen ver­gleich­bar sind und un­ter be­stimm­ten Um­stän­den so­gar da­rü­ber lie­gen. Wei­te­re Un­ter­su­chun­gen sind er­for­der­lich, um fest­zu­stel­len, wel­che Aus­wir­kun­gen ei­ne wie­der­hol­te Ex­po­si­tion auf die lang­fris­ti­ge mensch­li­che Ge­sund­heit hat.

Die Er­geb­nis­se ver­deut­li­chen, wie we­nig wir noch über die che­mi­schen Ge­mi­sche wis­sen, de­nen Men­schen in ih­ren Woh­nun­gen und an ih­ren Ar­beits­plät­zen re­gel­mä­ßig aus­ge­setzt sind. Ver­brau­cher er­hal­ten in der Re­gel nur be­grenz­te In­for­ma­tio­nen über die Stof­fe, die bei der Ver­wen­dung von Haus­halts­pro­duk­ten in die Raum­luft frei­ge­setzt wer­den, oder über die neu­en Ver­bin­dun­gen, die ent­ste­hen kön­nen, wenn die­se Stof­fe mit­ein­an­der re­a­gie­ren. An­ge­sichts der Zeit, die Men­schen in In­nen­räu­men ver­brin­gen, soll­te die Un­ter­su­chung die­ser Be­las­tun­gen und ih­res mög­li­chen Bei­trags zu Atem­wegs­er­kran­kun­gen und an­de­ren chro­ni­schen Krank­hei­ten als wich­ti­ge Pri­o­ri­tät im Be­reich der öf­fent­li­chen Ge­sund­heit an­ge­se­hen wer­den.

Um zu er­fah­ren, wie hoch­do­sier­te B-​Vi­ta­mi­ne die Schä­den aus­glei­chen kön­nen, die durch die Be­las­tung mit Fein­staub ent­ste­hen, wie er bei­spiels­wei­se bei der Ver­bren­nung fos­si­ler Brenn­stof­fe in Kraft­fahr­zeu­gen ent­steht, le­sen Sie die­sen Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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