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Fast ein Jahr­zehnt For­schung un­ter­mauert die Be­deu­tung von Vi­ta­min D in der Schwan­ger­schaft

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Meldung

Ei­ne kürz­lich im Jour­nal of Pe­ri­na­to­lo­gy ver­öf­fent­lich­te Ana­ly­se er­gab, dass un­ter den mehr als 15 000 un­ter­such­ten Schwan­ger­schaf­ten Frau­en mit den nie­drigs­ten Vi­ta­min-​D-​Spie­geln das höchs­te Ri­si­ko für ei­ne Früh­ge­burt hat­ten.
[Quelle: medicalxpress.com]

[Bildquelle: magnific.com]

Kommentar

Vi­ta­min D spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei zahl­rei­chen bio­lo­gi­schen Pro­zes­sen, da­run­ter die Im­mun­funk­tion, die Kno­chen­ent­wick­lung und die Re­gu­lie­rung von Ent­zün­dun­gen. In die­ser jüngs­ten Ana­ly­se, die mehr als 15 000 Schwan­ger­schaf­ten um­fass­te, stell­ten die For­scher fest, dass Frau­en mit den nie­drigs­ten Vi­ta­min-​D-​Spie­geln das höchs­te Ri­si­ko für ei­ne Früh­ge­burt hat­ten. Die Er­geb­nis­se er­gän­zen die fast zehn­jäh­ri­ge For­schungs­ar­beit des Teams, das den Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Vi­ta­min-​D-​Sta­tus und dem Schwan­ger­schafts­aus­gang un­ter­sucht.

Früh­ge­bur­ten sind welt­weit nach wie vor ei­ne der Haupt­ur­sa­chen für Er­kran­kun­gen und To­des­fäl­le bei Neu­ge­bo­re­nen. Die neu­en Er­kennt­nis­se zei­gen zwar le­dig­lich ei­nen sta­tis­ti­schen Zu­sam­men­hang auf und sind kein Be­leg, dass ein nie­dri­ger Vi­ta­min-​D-​Spie­gel di­rekt zu ei­ner Früh­ge­burt führt, doch un­ter­mau­ern sie die Not­wen­dig­keit, wäh­rend der Schwan­ger­schaft für ei­nen aus­rei­chen­den Vi­ta­min-​D-​Spie­gel zu sor­gen. Schon vor­an­ge­gan­ge­ne Stu­dien ha­ben ei­ne Be­zie­hung zwi­schen aus­rei­chen­den Vi­ta­min-​D-​Spie­geln und ei­nem ge­sün­de­ren Schwan­ger­schafts­ver­lauf fest­ge­stellt. Ei­ne Nah­rungs­er­gän­zung bie­tet ei­ne ein­fa­che und kos­ten­güns­ti­ge Mög­lich­keit, ei­nen Man­gel zu be­he­ben.

Den­noch fin­det der Mi­kro­nähr­stoff­sta­tus in der kon­ven­tio­nel­len Ge­sund­heits­ver­sor­gung nach wie vor weit­aus we­ni­ger Be­ach­tung als die me­di­ka­men­tö­se Be­hand­lung. Ei­ner der an die­ser Ar­beit be­tei­lig­ten For­scher hat auf ei­nen of­fen­sicht­li­chen Grund hin­ge­wie­sen, wa­rum die Vi­ta­min-​D-​For­schung ver­gleichs­wei­se we­nig kom­mer­ziel­les In­te­res­se weckt: Das Vi­ta­min ist kos­ten­güns­tig, über­all er­hält­lich und kann nicht pa­ten­tiert wer­den. An­ge­sichts des in vie­len Be­völ­ke­rungs­grup­pen weit ver­brei­te­ten Man­gels stellt die Ab­si­che­rung, dass Frau­en mit ei­ner aus­rei­chen­den Vi­ta­min-​D-​Ver­sor­gung in die Schwan­ger­schaft ge­hen, ei­nen ein­fa­chen er­näh­rungs­wis­sen­schaft­li­chen An­satz dar, der im Rah­men des Schut­zes der Ge­sund­heit von Müt­tern und Säug­lin­gen ernst­haf­te Be­ach­tung ver­dient.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur Be­deu­tung von Mi­kro­nähr­stof­fen wäh­rend der Schwan­ger­schaft fin­den Sie in Teil eins und zwei des ent­spre­chen­den Son­der­bei­trags auf un­se­rer Web­sei­te.

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